Spielberichte I. Mannschaft

I. Mannschaft

FSG Gudensberg I – SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I 0:2 (0:2) Ein ganz starker Auftritt unserer I.Mannschaft beim ersten Spiel der Saison 2018/2019. In Gudenberg setzten die Jungs von Paul Graf alle Vorgaben ihres Trainer überragend um und gewannen vor ca. 400 Zuschauer 2:0. Taktisch hervorragend eingestellt erfüllte jeder Spieler seine Aufgaben zu 120%, alle gingen bei den tropischen Temperaturen mit einer Laufbereitschaft, die alle Herzen der SG Kiloha Fans höher schlagen lies, weit über ihre körperliche Grenzen hinaus. Nach der schnellen 1:0 Führung in der 5.min durch Paul Graf (Andre Itter hatte die Vorarbeit geleistet) wurde es ein umkämpftes Spiel von beiden Mannschaften. Sebastian Simon war immer auf dem Posten wenn er gebraucht wurde und vorne schloss Nils Schöneberg kurz vor der Pause eine wunderschöne Vorarbeit von Andre Itter zum 2:0 Halbzeitstand ab. Nach der Pause konnten sich die Gastgeber einige Möglichkeiten erarbeiteten, scheiterten hier jedoch letztlich an unserem tollen Keeper Sebastian Simon, der sogar mit einem Foulelfmeter nicht zu überwinden war. Der Sieg wurde nach dem Schlusspfiff natürlich gebührend gefeiert. Auch wir von der Redaktion gratulieren ganz herzlich. Chapeau Jungs für eine großartige Leistung aller 16 Kicker
SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I – TSV Wabern I 0:7 (0:2) Die Saison 2018/2019 in der Gruppenliga wird ein ganz schweres Jahr. Das wussten die Verantwortlichen wie auch Trainer Paul Graf und haben nach dem Auftaktsieg in Gudensberg versucht die aufkommende Euphorie zu dämpfen. Wegen der anhaltenden Trockenheit musste man gegen Wabern ins bestens präparierte Dachsbergstadion nach Lohne ausweichen. Die Stärke des Titelfavoriten Wabern liegt eindeutig in der Offensive, das wusste man im Lager Kiloha. Deshalb wollte man geschlossen in der Defensive stehen und nach vorne über die schnellen Andre und Nils Nadelstiche in Form von Kontern setzen. Das Vorhaben richtig, doch nicht immer klappt es mit der Umsetzung. Gegen Wabern machte uns hier der überragende Spieler der Gruppenliga – Fabian Korell – da einen Strich durch die Rechnung und entscheid das Spiel fast im Alleingang. In der ersten Viertelstunde ein Spiel auf Augenhöhe, wo unser Team sogar Möglichkeiten hatte in Führung zu gehen. In der 5.min zirkelte Marvin einen Freistoß in den Strafraum des Gegners, Frank kam zum Kopfball, doch der strich knapp am gegnerischen Tor vorbei. Nach 10 Minuten forderten die SG Fans laut einen Elfmeter, doch der Pfiff des Schiedsrichters nach einer Attacke an Paul blieb aus. Nils hatte in der 12.min eine gute Position, bekommt nach der Flanke jedoch nicht genug Druck hinter den Ball. Nach gut 16 Minuten die erste Möglichkeit für die Gäste, doch Sebastian konnte den Schuss aus kurzer Entfernung abwehren. Die Pille landete wieder beim Gegner und das Unheil nahm seinen Lauf. Eigentlich drehte sich der gegnerische Kicker schon vom Tor weg, doch unser Abwehrspieler agierte zu übereifrig im Zweikampf und es gab Elfmeter. Der wurde zum 0:1 sicher verwandelt. Das bis dahin ausgeglichenes Spiel kippte jetzt. Wabern in der Folgezeit sicherer am Ball, unsere Jungs bekamen immer mehr Probleme in der Spieleröffnung. Die Bälle landeten jetzt öfters in den gegnerischen Beinen und die schalteten bei Ballgewinn sofort schnell und technisch stark in den Offensivmodus um. In der 24.min eine große Möglichkeit zum 0:2, doch der Kopfball strich am Kasten vorbei. Zwei Minuten später eine überragende Abwehr von Frank, der so schlimmeres verhinderte. Die langen Bälle von Wabern auf ihre schnellen Spitzen waren immer gefährlich, das klappte auf unserer Seite jetzt nur noch ansatzweise. Andre konnte sich gegen seinen Gegner mehrmals durchsetzen, war mit seiner Schnelligkeit von diesem nicht zu halten, doch leider wurde unsere „Waffe“ zu wenig eingesetzt. Nach 37 Minuten eine tolle Parade von „Butsche“, beim Abpraller jubelte der Gegner, aber Abseits. 120 Sekunden später doch das 0:2. Was für eine ungewohnte lange Kette an Fehlern bei der SG. Im Mittelfeld gewann man gleich zweimal nicht den Zweikampf, bei der zu langen Flanke ging man auch nicht energisch genug zum Ball, konnte den Querpass nicht verhindern und in der Mitte vollendete der völlig blank stehende gegnerische Kicker zum 0:2 Halbzeitstand. 5min nach der Pause die Möglichkeit zum 1:2, doch der richtig gute Freistoß von Marvin strich Zentimeter neben dem Pfosten ins Aus. Das nur ein Aufflackern, denn Wabern übernahm nun immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Gedanklich war der Gegner in den entscheidenden Situationen schneller, in den Zweikämpfen fehlte unseren Kickern das Timing und man kam fast immer zu spät. So auch beim Elfmeter in der 53.min, den die Gäste zum 0:3 verwandelten. 14 Minuten später der dritte Elfmeter im Spiel. Auch hier fehlte beim Zweikampf die Sicherheit und Wabern verwandelte zum 0:4. Das Spiel nun längst gelaufen, doch Wabern ließ nicht locker und setzte unseren Jungs noch mehr zu. Für SG Fans eine Qual, doch für die unparteiischen Zuschauer war es schon toll anzusehen, wie der überragende Fabian Korell und Co weiter Tore super herausspielten. So erzielten die Gäste in der Schluss Viertelstunde noch 3 Treffer zum Endstand von 0:7. Eine herbe Niederlage, dementsprechend gingen die Köpfe unserer Spieler auch Richtung Boden. Doch es ist doch nichts passiert, es wurde nur ein Spiel hoch verloren, Na und !!!!! Immer noch besser einmal 0:7 zu verlieren anstatt sechs – oder siebenmal 0:1. Wabern ist eine absolute Spitzenmannschaft und hat unser Team an diesem „verdammten Sonntag“ geschlagen, aber wenn jeder seine Lehren aus dem Spiel zieht, kann es auch etwas Gutes haben. Alle wissen, dass unsere „jungen Wilden“ ihre Zeit brauchen werden und die sollten unsere Zuschauer und Fans ihnen auch geben.
SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I – SG Brunslar/Wo. I 2:0 (1:0) Trainer Paul Graf vertraute nach der Niederlage gegen Wabern weiter seinen Spielern und nahm nur kleine Korrekturen in der Anfangsformation vor. Für den beruflich verhinderten Maxi Ziegenbalg kam Jan Wicht und übernahm die linke Position in der Viererkette. Im etwas trüben, aber gut gefüllten, Dachsbergstadion war sofort ein anderer Geist bei der SG Kiloha zu spüren. Jeder im Kader war bis in die Haarspitzen motiviert, alle wussten um die Wichtigkeit und gingen dementsprechend ins Spiel. 5 Minuten waren gespielt als urplötzlich die „Kanone“ im Vorwärtsgang viel Platz hatte und sich schon dem gegnerischen Keeper fast Auge in Auge gegenüber stand. Da raste das Herz unseres Abwehrstrategen und er legte lieber ab für Nils Schöneberg, doch dessen Schuss fand nicht sein Ziel. 120 Sekunden später bebte der „Dachsberg“. Wunderschön wurde Paul in Szene gesetzt und mit all seiner Routine verwandelte unser Trainer zur 1:0 Führung. So hatte man es sich vorgestellt. Jetzt sollte der Gegner das Spiel machen und unser Team wollte mit den schnellen Nils und Andre kontern. Doch erst einmal gab es Möglichkeiten für die Gäste. In der 12.min unnötiges „Gespiele“ in der Abwehr, der Gegner kommt in Ballbesitz, vertändelt aber „Gott sei Dank“ leichtfertig. Wenige Minuten später lässt der Schiedsrichter nach einem klaren Foul an Jannis weiterspielen, Brunslar hat freie Bahn zum Tor, aber Sebastian hält überragend. Auch 3min später ist wieder „Butsche“ auf dem Posten und hält die Führung fest. In dieser Phase haben unsere Kicker Probleme bei der Spieleröffnung und schenken zu leicht die Bälle her. Es fehlte hier unseren „jungen Wilden“ die Konzentration, die Ruhe und Übersicht am Ball. Viel sollte eigentlich über unsere „Lokomotive“ gehen, doch Marvin wird zu wenig ins Spiel gebracht um seine Stärken im unwiderstehlichen Vorwärtsgang auszuspielen. Sekunden vor der Pause doch noch einmal die Chance das 1:0 auszubauen, aber Paul bekommt beim Abschluss nicht genug Druck hinter den Ball und es wird so eine leichte Beute für den Brunslarer Keeper. Zur 2.Halbzeit wurde das Flutlicht angestellt und den richtigen Durchblick hatte erst einmal unsere Elf. Wunderschön geht Paul hoch in die Lüfte, gewinnt 20m vor dem Tor das Kopfballduell und legt das Leder mustergültig in den Lauf von Nils. Der junge Mann, über den wird zu sprechen sein, nimmt die Pille wunderbar mit, doch zum Entsetzen von ihm und den einheimischen Fans zischt das Leder 2cm neben dem Pfosten ins Aus. Unsere Mannschaft steht jetzt richtig gut, vorne laufen Paul, Nils und Oezkan den Gegner an, das Mittelfeld steht kompakt und zwingt den Gegner so ein ums andere Mal zu langen Bällen. Hier stehen aber Jannis, Daniel und Frank wie eine Wand und sind im Luftkampf nicht zu bezwingen. Wahnsinn, was diese drei an Kopfballduellen führen mussten, da ging es echt schon an die Schmerzgrenze. Der Gegner lockerte immer mehr die Abwehr, was maßgeschneidert ist für unsere schnellen Jungs in der Spitze. Nach 57 Minuten schickt der immer stärker werdende Marvin Nils mit einem Wahnsinnspass, Nils lässt alle stehen, doch der „finale“ Schuss geht knapp vorbei. Nach einer Stunde hat der Gegner nach einer Unachtsamkeit unserer Defensive eine Möglichkeit, doch wieder ist Sebastian auf dem Posten und hält überragend. 4 Minuten flippen Helmut, Ralf, Karsten, Physio Thomas, die Bank und das „halbe“ Dachsbergstadion aus. Herrlich wie der junge „wilde“ Frederik mit einem wunderschönen Pass seinen Trainer Paul sucht und findet, der „junge“ Paul leitet wunderbar weiter auf „Benjamin“ Nils und herrlich abgezockt vollendet unser junger wunderbarer Nils zum 2:0. Das gleiche Mittel wenige Minuten später. Wieder verlängert Paul, diesmal ist Oezkan in guter Position, verfehlt jedoch leider das Tor um wenige Zentimeter. Brunslar gibt sich nicht geschlagen und spielt nun Alles oder Nichts. Ein langer Ball nach dem anderen segelt in Richtung Kiloha Tor, hier immer eine Ansammlung vieler Spieler in zwei Farben, doch die Sieger tragen fast immer ein blaues Trikot. Vor allem Marvin lief, kämpfte, grätschte fast alles ab und versuchte noch die Konter einzuleiten. Bei der SG Kiloha fehlte jetzt mit Maximilian Ziegenbalg ein Spieler, der im Mittelfeld mal auf den Ball tritt, die Pille festmacht und das Spiel beruhigt. Absolut aber überragend die kämpferische Einstellung von unseren Jungs. Ein Wahnsinn wie jeder „um sein Leben“ lief, den Gegner mit allen was sie hatten fair bekämpften und über ihre körperlichen Grenzen gingen. Nach dem Schlusspfiff sanken viele völlig erschöpft, aber überglücklich, zu Boden. 30 Minuten später ging es wieder und im „Knast“ wurden noch einige Bierchen gezischt. Die einheimischen Fans mehr als zufrieden, doch nicht nur bei Siegen sollte das so sein. Auch bei schwächeren Spielen oder Niederlagen gehört unseren Jungs der Respekt. Viele haben eingesehen, dass unsere SG den richtigen Weg geht mit „jungen Wilden“. Es werden zwar Rückschläge kommen, doch wir sind auf einem guten Weg und sollten uns davon auch nicht abbringen lassen. Den fairen Gästen wünschen wir alles Gute und einen guten Saisonverlauf.
SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I – FV Felsberg/L./N. I 2:2 (0:2) Die bange Frage von vielen Fans war ob unser Team nach dem kräftezehrenden Spiel gegen Brunslar den Akku neu aufgeladen hat um mit der spielstarken Elf von Felsberg/Lohre/N. mitzuhalten. Um es vorweg zu nehmen, die harte Verbreitung mit vielen Krafteinheiten hat sich gelohnt, denn zum Ende der Partie im heißen sonnigen Dachsbergstadion waren unsere Jungs kräftemäßig mindestens ebenbürtig. Die Gäste begannen sehr stark, zeigten sofort ihre spielerisch Klasse und gingen nach 6 Minuten mit 0:1 in Führung. Unsere Jungs können beim eigenen Angriffsversuch den Ball nicht festmachen, der gegnerische Libero schlägt einen langen Ball und erwischt unsere Defensive auf dem falschen Fuß. Der blank stehende Gegner sagt Danke und schießt unhaltbar für S.Simon ins lange Eck. Gleich im Gegenzug die Möglichkeit zum Ausgleich, doch der freie Oezkan versucht noch einmal Paul ins Spiel zu bringen, anstatt selbst den Abschluss zu suchen. So kann der Gegner ein Bein dazwischen bekommen und die Chance ist dahin. Probleme immer wieder auf unseren Außenbahnen. Hier kann nicht energisch genug zugestellt werden und der Gegner nutzt das aus. Nach 8 Minuten ein Angriff über die rechte Außenbahn, der Gegner kann auch nicht beim Flanken gehindert werden und in der Mitte kommt der Mittelstürmer frei zum Kopfball. Überragend hier zum ersten Mal Torwart Sebastian, der mit einer fantastischen Reaktion die Pille aus dem Eck fischt. Im Gegenzug ist Nils nicht zu halten, scheitert jedoch frei vorm Tor am gegnerischen Torhüter. Die Gäste mit einem lupenreinen Libero angetreten spielen viele lange Diagonalbälle, die in unserer Hälfte von den starken Stürmern gut verarbeitet werden und immer für Gefahr sorgen. Auf unserer Seite ebenfalls Möglichkeiten, die jedoch mehr durch Einzelaktionen. In der 17.min zielt Cem knapp vorbei, 120 Sekunden später geht auch der Schuss von „Lokomotive“ Marvin am gegnerischen Kasten vorbei. Klasse anzusehen für die Gästefans und die unparteiischen Zuschauer das 0:2 in der 22.min. Schnell und direkt lief der Ball zwischen den gegnerischen Kickern, mit One Touch Fußball wurde unsere Defensive ausgespielt und „Butsche“ war zum zweiten Mal geschlagen. Ein wunderschöner Treffer, keine Frage. Doch auch standen unsere Spieler zu weit von ihrem Gegenspieler und kamen so zu spät in den Zweikampf. Das setzet sich erste einmal fort, die Gäste immer einen Schritt schneller, auch wirkten die technisch starken Gäste frischer und gedanklich schneller. Nach einer halben Stunde krempelten Marvin und Co die Ärmel höher und kamen sofort besser ins Spiel. In der 31.min die Belohnung mit dem 1:2 Anschlusstreffer. Nach einem Foul an Andre Itter gab es Freistoß aus gut 20m. Paul lief an, sein Schuss wurde von der Mauer abgefälscht und ging ins Tor. Sicher etwas glücklich, aber egal. Jetzt drehte sich das Spiel wieder im unsere Richtung. Oezkan setzte nach 35 Minuten ein Zeichen, spielte seinen Gegenspieler wunderbar aus, flankte auf den mitgelaufenen Andre, doch der bekam 10m vor der Kiste keinen Druck auf das Leder. Nach einem Eckball kurz vor dem Halbzeitpfiff musste Butsche noch einmal tief runter, meistere das jedoch erneut bravourös. Das hohe Tempo ging zu Beginn der 2.Hälfte weiter. Daniel Wilke stieg nach einem Eckball in der 46.min unwiderstehlich in die Lüfte, kam aber leider mit seinem Kopfball nicht durch. Im Gegenzug wieder die schnellen Angreifer auf und davon, lassen aber Gott sei Dank die gute Chance liegen. Der immer stärker werdende Marvin riss jetzt mehr und mehr das Geschehen an sich und trieb seine Jungs nach vorne. Jetzt mehr Ballbesitz bei unserer Elf, doch beim letzten Pass in die Spitze fehlte die Genauigkeit. Die Gäste weiter mit langen Bällen, hier hatte unsere Defensive Schwerstarbeit zu leisten und kam öfters als ihr lieb war, ins Schwitzen. Nach einer Stunde muss Jannis auf der Linie retten, Sekunden später die nächste Möglichkeit, aber Butsche steigerte sich in eine alles überragende Form. Reaktionsschnell fischte er in der 61.min einen „unhaltbaren“ aus dem Eck, 2min später wieder eine fantastische Reaktion von unserem Keeper, der uns so im Spiel hielt. Das setzte noch einmal Kräfte frei bei seinen Mitspielern. Andre geht nach einer gelungenen Kombination auf und davon, kommt auch am gegnerischen Torwart vorbei, doch der Ball prallt vom Pfosten ins Feld zurück. Paul setzt nach, bringt den Ball nach innen wo ein Gegner klären kann, viele SG Fans wollen ein Handspiel gesehen haben, doch der Schiedsrichter lässt weiterspielen. Oezkan setzt sich nach 69 Minuten klasse durch, legt auf für Andre, aber dessen Schuss wird abgeblockt. Die Gäste müssen in dieser Phase dem hohen Tempo Kräfte mäßig Tribut zollen, kommen aber trotzdem durch ihre individuelle Klasse zu Möglichkeiten, die aber alle vom alles überragenden Sebastian Simon zunichte gemacht werden. Mehrmals lässt „Butsche“ die Torschreie des Gegners und ihren Anhängern mit fantastischen Reaktionen verstummen. Die Belohnung für das niemals Aufgeben unserer Elf in der 78.min. Wunderbar und unwiderstehlich lässt Nils auf der linken Außenbahn seinen Gegenspieler stehen, legt nach alter Schule von der Grundlinie zurück auf Paul und der vollendet zum 2:2. Ein Remis, mit dem nicht mehr viele gerechnet oder gehofft hatten. Die letzten 10 Minuten noch einmal Oberwasser für die Gäste, doch unsere Abwehr und vor allem Sebastian stand wie eine Wand. Am Ende ein 2:2 mit dem unser Team gut leben kann. Der Gegner hatte mehr große Möglichkeiten, aber die SG Kiloha hatte an diesem Tag einen fast unbezwingbaren „Hexer“ im Tor. Super auch die Einstellung unserer Jungs. Ein 0:2 wurde aufgeholt und das nach dem kräftezehrenden Mittwochspiel. Jeder lief für jeden, alle gingen weit über ihre körperliche Schmerzgrenze hinaus, was von allen SG Fans auch lautstark honoriert wurde. Chapeau Jungs
Schwalmstadt II – SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I 4:1 (1:0) Nach den zuletzt guten Ergebnissen wollte die Graf – Elf auch bei der Reserve von Schwalmstadt etwas mitnehmen. Personell musste umgestellt werden, Andre Itter hatte sich beim Pokalspiel in Besse einen Nasenbeinbruch zugezogen(An dieser Stelle gute Besserung), für ihn rutschte Cem Demirci ebenso wie Marcel Hess ins Team. Beim Anpfiff konnten die Gastgeber die Form unserer Elf nicht einschätzen und der Ball lief viel hinten herum, Ballbesitz war hier wichtiger als offensives Spiel. Auch unsere Mannschaft zog sich zurück, lief den Gegner erst kurz hinter der Mittellinie an. Nach 9 Minuten schnappte sich Nils die Pille, zog einen Spurt über die linke Außenbahn an, fand aber leider bei seiner Hereingabe keinen Abnehmer. In der Folgezeit fehlte bei Ballgewinnen das Umschaltspiel, alles dauerte viel zu lange, auch wirkte es vor allem im Mittelfeld viel zu statisch. Gefahr konnte man nur durch Standards erreichen. Nach 24 Minuten zirkelte Marvin einen Eckball in den gegnerischen Fünfmeterraum, der hier ohne das einer hin ging, durch Freund und Feind ins Aus rutschte. Nach einer halben Stunde das 1:0. Bei einem langen Ball in den Strafraum steht unsere Defensive schlecht, kann sich nur noch mit einem Foul helfen und der fällige Elfmeter wird verwandelt. Hier nicht das erste Mal, dass technische Fehler für Gefahr sorgen, das zog sich anschließend durch das ganze restliche Spiel in allen Mannschaftsteilen. Lag es an der Nervosität unserer jungen Mannschaft oder waren doch die Beine schwer nach den vielen Spielen? Die Fehler störten aber leider den eigenen Spielaufbau und spielten den Gastgebern in die Karten. Kurz vor der Pause noch eine Möglichkeit für die Jungs in Blau. Marcel findet mit seinem Anspiel Paul Graf, der geht noch einige Schritte und zieht ab. Doch das Leder geht nur an die Oberkante der Querlatte. In der Nachspielzeit der 1.Halbzeit noch einmal viel Betrieb in unserem Strafraum, doch auch Schwalmstadt nutzt die gute Chance nicht. Im Gegenzug geht Paul einem langen Ball nach, der Keeper rettet mit der Hand, aber außerhalb des Strafraums. So bekommen unsere Jungs einen Freistoß genau auf der Strafraumgrenze, aber der Schuß wird vom Torwart gehalten. Nach der Pause das gleiche Bild. Unser Team kommt einfach nicht in die Zweikämpfe, die technischen Fehler bleiben und bei Ballbesitz, egal ob Einwurf, Einwurf oder Freistoß, dauert alles viel zu lange. Man hatte auch den Eindruck, dass die meisten unserer Spieler mental leer waren, einzig Marvin übernahm jetzt so etwas wie Initiative. Nach einer guten Stunde geht ein Schuss von Marvin knapp vorbei, 8 Minuten später ein toller Antritt unserer „Lokomotive“, der nur ein Foul zu bremsen ist. Der fällige Freistoß geht jedoch nur in die gegnerische Mauer. Die SG in dieser Phase mit mehr Ballbesitz, allerdings ohne klare Aktionen in der Offensive. Schwalmstadt spielt jetzt auf Konter und das erfolgreich, als sie in der 72.min das 2:0 durch eine schnelle Aktion abschließen. Oezkan legt nach gut 75 Minuten für Paul auf, doch der Abschluss geht über den gegnerischen Kasten. Zwei Minuten später noch einmal unser Trainer, doch auch der Schuss geht am Kasten vorbei. Im Gegenzug ein Fehler unserer Abwehr und der Gegner erhöht durch einen Heber auf 3:0. Nils stört nach 85 Minuten energisch, klaut dem Gegner den Ball, doch der Gegner verhindert seinen Treffer und klärt auf der Linie. Nach 89 Minuten wird es bitter. Wieder ganz schlechtes Zweikampfverhalten lädt den Gegner ein und die sagen mit dem 4:0 Danke. In der Nachspielzeit macht Nils mit seinem Treffer zum 1:4 das Ergebnis etwas erträglicher. Schade, viele Zuschauer, aber auch Spieler, Trainer und Betreuer hatten sich etwas ausgerechnet in Ziegenhain. Die Fehler wird Paul sicher mit seinen Jungs in dieser Woche aufarbeiten und nächsten Samstag geht es dann hoffentlich besser.
SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I – Bad Wildungen/Fr. I 3:2 (1:1) Spiele gegen vermeintliche Mitkonkurrenten bedeuten für viele Fußballfachleute immer ein 6 Punktespiel. Gegen Schwalmstadt II wurde so ein Spiel verloren, im Kick gegen die SG Bad Wildungen/Friedrichstein sollten deshalb unbedingt 3 Punkte her, um erst gar nicht in den Strudel der unteren Tabellenregionen zu rutschen. Der Kader von Trainer Paul Graf sehr überschaubar und deshalb wiegen Ausfälle wie die von Andre Itter und Daniel Wilke natürlich noch schwerer. Im Moment kann unser Team nur über den Kampf kommen, spielerisch kann noch nicht alles klappen. Dafür kennt sich die Mannschaft noch zu wenig, ist so auch noch nicht in der Lage einen Gegner spielerisch zu dominieren. Das weiß Paul Graf und auch viele Anhänger. Leider gibt es immer noch einige Fans, die das anders sehen. Um es vorweg zu nehmen, ein fußballerischer Leckerbissen wurde das Spiel nicht. Von unserer Seite war das auch nicht zu erwarten, wie wir schon erklärt haben. Unsere Taktik ist sicher stehen und in der Offensive versuchen über die schnellen Nils und Oezkan Konter zu fahren. Das geriet nach 20 Minuten erst einmal zur Makulatur. Unsere Defensive spekulierte bei einem langen Ball auf Abseits, die Fahne des Linienrichters blieb unten, die Pfeife des Schiedsrichters stumm und Wildungen nutzte im zweiten Versuch die Chance und ging mit 0:1 in Führung. Die SG Kiloha tat sich in der Folgezeit sehr schwer ins Spiel zu finden. Unnötige Ballverluste erschwerten den Spielaufbau, auch fehlte auf dem großen Platz das Spiel über die Außenbahnen. Zum Ausgleich musste der Fußballgott mithelfen. Nach 38 Minuten segelt ein weiter Freistoß von Cem in den gegnerischen Strafraum, der gegnerische Keeper unterläuft den Ball und die Pille trudelt zum 1:1 ins Netz. Vor diesem Freistoß eine Gelb – Rote Karte für Wildungen, die sich damit in Unterzahl befanden. Jetzt sollte es doch laufen mit einem Mann mehr. Das Spiel bleib aber weiter sehr zerfahren, auf Kiloha Seite konnte die numerische Überlegenheit nicht genutzt werden. Möglichkeiten nur durch Standards. In der 36.min gute Freistoßpoition. Der Ball geht nur in die Mauer, der Nachschuß von Paul geht am Tor vorbei. Sekunden vor der Pause ein Klassspielzug. Im Mittelfeld wird kombiniert, Marvin spielt dann im richtigen Moment den genauen genialen Pass, die auf einer Linie stehende Abwehr ist ausgespielt und Nils steht allein vorm gegnerischen Keeper. Leider verspringt die Kugel etwas und der Schuss unseres jungen Wilden geht am Tor vorbei. 3min nach der Pause Unordnung in unserer Abwehr, doch die Gäste nutzen die große Chance nicht. Wildungen zieht sich zurück, macht so das Mittelfeld dicht und lauert auf Konter. Erst einmal aber eine tolle Aktion von Nils in der 54.min. Wunderbar geht er auf und davon, legt auf für Trainer Paul, der auch sofort abzieht. Leider bekommt ein gegnerischer Kicker den Kopf dazwischen und verhindert so den sicheren Treffer. 2min später zieht Frederik ab, aber der Gegner klärt auf der Torlinie. Ein Schock das 1:2 zwei Minuten später. Wildungen kommt nach einer Ecke noch einmal an das Leder und schießt zum unglaublichen 1:2 ein. Jetzt werden die Ärmel noch einmal höher gekrempelt von unseren Jungs, doch der Wille allein reicht manchmal nicht um Berge zu versetzen. Unser Team bekommt einfach keinen Zugriff auf Spiel und Gegner, dazu kommen überhastete Fehler im Aufbau und machen es der gegnerischen Defensive leicht das Spiel zu stören. Zum Ausgleich muss eine Energieleistung von drei unserer Besten her. Frederik klaut beim Spielaufbau dem Gegner den Ball und macht das Spiel mit seinem Zuspiel auf den nicht zuhaltenden Nils schnell. Unser Mittelstürmer überläuft seinen Gegenspieler, hat den Blick für den Nebenmann und Paul braucht bei seiner wunderschönen Flanke nur noch das Goldköpfchen hinhalten und das 2:2 ist perfekt. In der 74.min wird das stundenlange Standardtraining endlich einmal belohnt. Cem bringt einen Eckball auf den kurzen Pfosten, hier läuft Nils wunderbar ein und verlängert die Pille herrlich zum 3:2 in die lange Ecke. Das Spiel jedoch noch nicht gelaufen, eine Minute später unsere Abwehr nicht energisch im Zweikampf und der Schuss des Gegners geht auf die Oberkante der Latte. Der eingewechselte Norman zirkelt nach 79 Minuten eine Flanke wie aus dem Lehrbuch auf den Kopf von Paul, doch der Kopfball fliegt über den Kasten. 2min später hat der überragende Nils die Chance zur Entscheidung, doch auch sein Kopfball findet nicht ins Ziel. Die letzten Minuten plus Nachspielzeit versucht Wildungen Druck aufzubauen, kommt nun aber nicht mehr durch gegen unsere sicher stehende Abwehr. Am Ende ein „dreckiger“, aber wichtiger Sieg. Auch verdient, weil wir mit Nils den besten Mann auf dem Platz in unseren Reihen hatten.
TSV Korbach I – SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I 0:3 (0:2) Trainer Paul Graf lässt sich als Trainer zu jedem Spiel etwas Neues einfallen, egal ob es jetzt eine andere Taktik oder eine andere Anfangsformation ist. Ganz wichtig hier seine Führungsspieler, die dem jungen Team Stabilität und Ordnung geben. Gegen den TSV Korbach wurde wieder rotiert und umgebaut. Neu in die Anfangsformation rutschten Marcel Hess, Jan Wicht und Norman Hetzel. Ausschlaggebend für Norman sicher seine große Erfahrung, dazu hat er in Korbach mit seine besten Spiel gemacht. Die Taktik mit allen Mann schnell hinter dem Ball zu kommen, im Mittelfeld die Räume eng zu machen, den Gegner zu langen Bällen zwingen und vorne Nadelstichen zu setzen, ging genau nach 100 Sekunden zum ersten Mal auf. Marvin Diehl schlug einen Traumpass über 40m und Nils erzielte abgezockt und wunderschön den 0:1 Führungstreffer. Korbach geschockt, kam in der Folgezeit nicht ins Spiel weil unsere Elf clever die Räume eng machte und sicher in der Defensive stand. Bei Ballgewinn schalteten Norman und Freunde klasse um und waren bei den Angriffen immer gefährlich. In der 9.min wieder ein guter Ansatz in der Offensive, doch Norman findet mit seiner Flanke keinen Abnehmer. Nach einer Viertelstunde mal ein Hauch von Gefahr in unserem Strafraum, doch mit vereinten Kräften kann unsere Abwehr die Situation nach einem Eckball klären. Nils und Paul zeigen ihr fast schon blindes Verständnis nach 17 Minuten, unser junger Mittelstürmer sieht dann den freien Jan Wicht, aber der Gegner kann im letzten Moment zur Ecke klären. 180 Sekunden später das nächste wahnsinnige Highlight unserer Mannschaft. Der Gegner versucht unsere Defensive anzulaufen, Marvin erkennt mit dem „Auge des Tigers“, dass Abwehrchef Jannis Ehrhardt zum Sturmlauf aus der eigen Hälfte ansetzt, spielt den wunderbaren langen Ball über die gegnerische Kette, Jannis zieht unwiderstehlich einen 60m Sprint an und bleibt auch vorm gegnerischen Keeper ganz cool und schießt zum 0:2 ein. Ein Wahnsinnstreffer !!!! Eine Minute später hielten alle Kicker, Trainer und Fans der SG buchstäblich den Atem an. Nils wurde fast schon mit Ansage, brutal gefoult und man bangte wirklich um die Gesundheit unseres Jungen. Gott sei Dank konnte Nils weiterspielen, das hätte auch anders ausgehen können. Ein „Zeichen“ setzen sollte das wohl sein, doch unser Team blieb weiter unheimlich souverän, kontrollierte dabei super Ball und Gegner. Paul hatte nach 25 Minuten eine gute Position, konnte jedoch im letzten Moment geblockt werden. Marvin ist zwei Minuten später auch von 3 Gegenspielern nicht zu halten, doch sein Schuss geht zwei Zentimeter neben dem Pfosten ins Aus. Nach sage und schreibe 31 Minuten die erste Möglichkeit für die Gastgeber. Das allerdings ein Hochkaräter, doch Sebastian Simon macht sich ganz breit und hält den Schuss aus 6m. Jetzt geht in der Abwehr etwas die bis jetzt überragende Ordnung verloren, man steht zu weit vom Gegenspieler und gibt denen zu viel Raum. So kommt die nächste Chance für Korbach, doch auch hier hält unser tolle Keeper „Butsche“ überragend. Frank Jäger an der Außenlinie macht seine Jungs frisch und fordert lautstark die Ordnung wieder neu zu finden. Das klappt sofort und unsere Elf übernimmt erneut das Geschehen. Unser Mittelfeld steht wieder kompakt und fängt die Angriffsversuche des Gegners ab. Sofort wird bei Ballgewinn umgeschaltet und gute Konter gefahren. In der 38.min so ein Konter. Paul im Vorwärtsgang, sieht unseren jungen Frederik, doch der Laufweg von unserem „kleinen“ passt nicht. Wenige Minuten später der nächste gute Konter, doch der wird nicht sauber zu Ende gespielt, der Schuß von Paul geht dann genau auf den Keeper. Auch die ersten Minuten nach der Pause gehören den Männern in Blau. Paul bleibt in der 47.min nach der guten Hereingabe leider hängen, kurz danach Nils in guter Position, schaltet jedoch 10 Sekunden zu spät und der Gegner kann klären. Von Korbach weiter nichts zu sehen, ihre drei guten Einzelspieler werden konzentriert zugedeckt und bei den langen hohen Bällen steht Daniel Wilke, Jannis Ehrhardt und Kopfballungeheuer Norman wie eine Wand. Auf unserer Seite nicht mehr die letzte Konzentration in der Offensive, doch weiter überragend das Miteinander unserer Jungs. Getreu dem Motto der Musketiere – Einer für alle und alle für einen -. 5min vor dem Ende noch ein absolutes Sahnehäubchen. Wunderschön wurde der Angriff aufgebaut. Oezkan setzt sich auf außen wunderbar durch, legt quer zu Paul, der mit seinem Adlerauge den Mitspieler Nils in Position sah. Wunderschön anzuschauen nimmt der „junge Wilde“ Nils den Ball aus der Drehung und knallt das Leder mit 180 km/h ins gegnerische Netz. Eine richtige Antwort auf die vielen dummen Sprüche die sich unser toller Mittelstürmer anhören musste. Am Ende ein hochverdienter Sieg mit einer absolut überragenden Mannschaftsleistung. Alle Kicker, von der Nummer Eins bis zur Nummer 16, gaben dabei alles. Auch für unsere Fans hatte sich der weite Weg nach Korbach auf jeden Fall gelohnt. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, deshalb auch sofort die Mahnung vom Trainer, dass am Samstag das nächste schwere Spiel ansteht. Unser Team ist hier auf einem richtig guten Weg. Jeder hat erkannt, dass wir nur etwas erreichen können wenn alle an ihre Grenzen gehen und den inneren Schweinhund überwinden.
SG Münden/Goddelsheim I – SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I 5:1 (1:1) Nach einem 1:1 zur Halbzeit verloren die Jungs von Paul Graf in der 2.Halbzeit noch mit 1:5 Toren. Torschütze bei der SG Kiloha war Nils Schöneberg
SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I – FC Homberg I 1:2 (1:0) Die Trainer unserer SG haben es im Moment in allen Mannschaften schwer. Immer wieder fehlen Kicker aus den verschiedensten Gründen, nicht einmal konnte man in allen 3 Mannschaften zweimal hintereinander mit der gleichen Formation beginnen. Auch beim Freitagabendspiel in Kirchberg gegen den FC Homberg fehlten Trainer Paul Graf mit Norman, Marcel, Maximilian und Oezkan gleich vier Stammkräfte. Klasse die Einstellung unserer Trainer, die egal wer spielt, immer den zur Verfügung stehenden Kickern voll vertrauen. Wir von der Redaktion können Spielen unter Flutlicht absolut nichts abgewinnen. Trotz des sehr guten Licht in Kirchberg sieht man als Zuschauer doch nicht alles, auch das „Flair“ unter Flutlicht zu spielen, teilen wir nicht. Paul begann mit „Butsche“ im Tor, auf den Verteidigerposten kamen Jan Wicht und Martin Geisser zum Einsatz, als Innenverteidiger begannen Jannis Ehrhardt und Frank Jäger. Im Mittelfeld auf den Außenbahnen Cem Demirci und Frederik Pfaar, in der Zentrale musste als „Sechser“ Daniel Wilke ran. „Maschine“ Marvin Diehl ist ebenfalls im Mittelfeld zu Hause, muss hier jedoch gleich mehrere Positionen ausfüllen. Marvin hilft hinten mit aus, soll das Spiel lenken, die Stürmer in Szene setzen, die Außenbahnen miteinbringen und wenn möglich noch zu seinen tollen Solos ansetzen. Wir finden das alles ein bisschen viel für einen Mann, bei den vielen Aufgaben geht selbst einer starken Lunge wie Marvin irgendwann die Puste aus, die er dringend für seinen gefürchteten Vorstöße braucht. Allein in der Spitze beginnt Nils Schöneberg, hinter ihm agiert Paul als verkappter Zehner, der bei Ballgewinn immer mit in die Spitze gehen sollte. Trotz aller personellen Hindernisse begann unsere Elf sehr stark. Bereits nach 6 Minuten der erste gute Angriff, doch die Flanke von Frederik zu lang. In der 10.min die 1:0 Führung. Marvin bringt einen Eckball scharf und flach in den Fünfmeterraum, ein gegnerischer Spieler tritt über den Ball, Nils steht als Mittelstürmer da wo er stehen muss und drückt die Pille über die Linie. 7 Minuten später fordern die Spieler und Anhänger der SG einen Elfmeter. Paul war im Strafraum zu Fall gebracht worden, doch der Schiedsrichter zeigte auf weiterspielen. In dieser Phase des Spiels machten unsere Jungs ein überragendes Spiels. Kompakt stand man im Mittelfeld, machte klasse die Räume zu und zwang die Gäste so immer wieder zu langen Bällen, die von Jannis und Frank locker gepflückt wurden. Chancen für Homberg erst einmal keine aus dem Spiel heraus, erst eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr ermöglichte ihnen eine Möglichkeit, die jedoch von unserem Verteidiger wieder bereinigt wurde. Im Gegenzug ein strammer Schuß von Paul, leider genau auf den Keeper. 120 Sekunden später wieder Hochalarm im gegnerischen Strafraum. Erneut stand die gegnerische Abwehr bei einem Eckball schlecht, Daniel Wilke kam 5m vor dem Kasten an den Ball, aber leider standen zu viele Gästebeine im Weg und das Runde fand nicht den Weg ins Eckige. Überhaupt machte Daniel Wilke in der ersten Hälfte ein überragendes Spiel, war überall auf dem Feld zu finden, fing Angriffsversuche ab und schaltete sofort nach vorne um. Die hoch eingeschätzten Gäste kamen erst nach 35 Minuten besser ins Spiel, doch mehr als Versuch aus der Distanz gelang ihnen bis zur Pause nicht. Die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen Sekunden vor dem Halbzeitpfiff. Wieder ein Eckball und wieder bleiben die Gästeverteidiger zweiter Sieger, doch der Kopfball von Jannis ging über den Kasten. 100 Sekunden nach dem Anpfiff zur 2.Halbzeit ging Marvin auf und davon, legte dann ab auf seinen Mitspieler Frederik, der allerdings vom Gegner gebremst wurde. Das war so eine Szene, wo Marvin mit voller Kraft auch hätte allein gehen können(müssen), doch auch der stärksten Maschine geht irgendwann das Benzin aus. Fast im Gegenzug das 1:1. Technisch stark spielten die Gäste einen Angriff sauber über die rechte Außenbahn, unsere Abwehr konnte die genaue Flanke nicht verhindern und lassen den gegnerischen Stürmer in der Mitte auch blank stehen, der keine Mühe hatte, das Leder einzuköpfen. Das ergab einen Bruch in unserem Spiel. Die Sicherheit am Ball und in den Zweikämpfen war weg, der Gegner dominierte nun das Match. Auch mit vielen Schiedsrichterentscheidungen haderte jetzt die SG, dazu verteilte der 23.Mann reichlich übertrieben Gelbe Karten. Chancen ergaben sich wenn durch Standards. So in der 60.min als wieder nach einer Ecke unser Kicker zum Kopfball kam, doch erneut flog das Leder über den Kasten. 10 Minuten später die Führung für die Gäste. Bei einem Angriff stand unsere linke Abwehrseite zu weit vom Gegenspieler, bei der Flanke nahm das Unglück seinen Lauf weil unser Innenverteidiger den Ball erst falsch einschätzte und dann unglücklich zum 1:2 ins eigene Tor köpfte. Der Treffer natürlich so etwas wie eine Entscheidung, Homberg war in der 2.Hälfte besser und präsenter. Sie konnten sich zwar sonst keine großen Chancen erspielen, hielten jedoch unsere Offensive gut vom eigenen Tor weg. Kämpferisch die Leistung unserer Jungs überragend. In den letzten 10 Minuten wurde noch einmal alles versucht und der Gegner kam doch noch einmal ins Wanken. Wie eigentlich schon das ganze Spiel hatten die Gäste bei Standards(Ecken und Freistöße) Riesenprobleme und Paul hatte in den letzten Minuten zweimal eine Kopfballmöglichkeit, bekam jedoch leider nicht genug Druck hinter das Leder. So blieb es beim 1:2. Aufgrund der 2.Halbzeit verdient für Homberg die einfach in der Lage war mehr zu investieren. Auf unserer Seite haderte man etwas mit der 1.Halbzeit, hier war mehr als ein Treffer drin, auch das 1:2 eine unglückliche Situation. Jetzt heißt es Mund abputzen und weiter machen. Die nächsten Aufgaben werden noch schwerer, hier stehen Spiel gegen Melsungen und Körle an, beides Anwärter auf die vorderen Plätze.
Melsunger FV I - SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I 3:0 (2:0) Bei den Berichten der örtlichen Zeitung fragt man sich manchmal wo die herkommen. Der Tabellenzweite Melsungen war bei weitem nicht so stark wie es geschrieben wurde. Nach dem 1:0 hatte unser Team die Riesenchance zum Ausgleich die aber Nils leider nicht nutzen konnte. Vor dem 2:0 eine klare Abseitsposition, die alle, nur nicht der Mann an der Linie gesehen hatte. Frederick hatte in der 2.Hälfte noch eine große Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch auch die wurde nicht genutzt. Das 3:0 aus Abseitsposition erboste unseren Anhang dermaßen, dass einer sogar unserer „ruhigsten“ Fans sogar des Felder verwiesen wurde. Es ist im Moment nicht einfach, unser kleiner Kader kann Verletzungen nicht kompensieren. Trainer Paul Graf und seine 10 „Negerlein“ versuchen alles was sie haben in die Waagschale zu werfen, doch das reicht nicht immer. Trotzdem Hut ab für Marvin und Co
SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I – FC Körle I 1:2 (1:1) In Kirchberg trafen zwei Vereine aufeinander, wo Spieler, aber auch Fans, wohl keine Freunde mehr werden. Trotz erneuter großer personeller Sorgen unser Team mit einem verheißungsvollen Start. Jan Wicht bringt nach drei Minuten einen Freistoß in den Strafraum des Gegners, die gegnerische Abwehr kann nicht weit genug klären und die Kugel landet vor den Füßen von Frederik Pfaar. Super legt sich unser „junge“ die Pille auf den „starken“ linken Fuß und knallt das Leder zum 1:0 ins gegnerische Netz. Die Graf – Elf setzt und Jannis hat zwei Minuten später nach einem Eckball das 2:0 auf dem Kopf, doch der Kopfball fliegt am Tor vorbei. Nur 45 Sekunden haben unsere Fans Zeit zum Luftholen, dann erspielt sich unsere Elf die nächste dicke Möglichkeit. Paul gewinnt im Mittelfeld einen Zweikampf und schickt mit wunderbarem Diagonalpass Marvin auf die Reise. Unsere „Lokomotive2 ist vom Gegner nicht zu halten, spielt den schwindlig und steht 11m vor dem gegnerischen Kasten. Normalerweise verwandelt Marvin diese Dinger im Schlaf zu Treffern, doch an diesem verflixten Samstag geht das Leder am Tor vorbei. Trotzdem schien alles gut zu sein, zu sehr beherrschte unsere Elf die Gäste. Dann kam die 08.min und ein Gegentreffer, der vollkommen unnötig war. Ein Freistoß in der eigenen Hälfte wird quer vor dem Strafraum gespielt – tödlich – der Abwehrspieler verliert den Pressschlag und Körle kommt zum Ausgleich wie die Jungfrau zum Kind. Etwas erschreckend die Auswirkungen vom Gegentor. Eigentlich war nichts Weltbewegendes passiert, alles stand nur auf null. Doch wie weg geblasen war auf unserer Seite die Sicherheit am Ball, einfachste Pässe landeten jetzt nicht beim Mitspieler, sondern beim Gegner. Das Spiel auf beiden Seiten hektisch und ohne jede klare Aktion. Oft war der Ball mehr in der Luft als am Boden. Kurz vor der Pause noch zwei Chancen für Paul, doch beide Male bekommt er keinen Druck hinter die Kugel. Auffällig im Spiel unserer Jungs dass im Mittelfeld keiner ist um das Spiel zu lenken, das Tempo und Takt zu bestimmen. Auch auf den Außenbahnen viel zu wenig Druck und Bewegung. Unsere Stürmer müssen sich durch die fehlenden Anspiele die Bälle selbst holen und verlieren hier die Kraft, die dann vorne fehlt. Gravierend auch bei unseren Jungs die ungewohnte fehlende Ruhe und Übersicht am Leder, so versinken offensive Ansätze buchstäblich im „Sand“ von Kirchberg. Wer erwartet hatte, dass unsere Elf nach der Pause wieder in die Spur kommt, sah sich schnell getäuscht. Vom Anpfiff an klappte gar nichts mehr und der sicher nicht übermächtige Gegner übernahm klar das Geschehen. In der 52.min nutzten die Gäste eine große Möglichkeit nicht, 120 Sekunden später doch die Führung. Ein langer Ball kommt in unseren Strafraumund springt hier unglücklich unserem Abwehrspieler an die Hand. Der Elfmeter wird sicher zum 1:2 verwandelt. Auch nach diesem Tiefschlag erst einmal keine Reaktion unserer Kicker. Keine Körperspannung und Körpersprache fehlten völlig, alles wirkte fast schon lethargisch. Erst in der letzten Viertelstunde mehr Elan von Marvin und Co. Der jüngste, Nils, versucht jetzt seine Mitspieler aufzurütteln und übernahm auch Initiative. In der 75.min zieht unser „Sturmtank“ wunderbar auf der Außenbahn an seinen Gegner vorbei, flankt auf Sturmpartner Paul, doch der wird beim Kopfball gestört. 3min später ein guter Angriff, doch Cem zögert zu lange mit der Hereingabe. Nils versucht es dann selbst, scheitert mit seinem schönen Schuss am Keeper. Kurz vor dem Ende noch kleine Kopfballchancen für Paul und Jannis, doch auch die bringen nichts ein und die Niederlage ist perfekt. Schade, hier wäre mit einer normalen Leistung viel drin gewesen.
Eintracht 04 Edertal I – SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I 3:0 (2:0) Ratlos, enttäuscht und deprimiert traten die Fans der SG Kiloha nach dem Spiel in Bergheim die Heimreise an. Viele fragten sich, wo die Form der ersten Spiele geblieben ist, es standen doch die gleichen Kicker auf dem Platz. Das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten ist bei vielen komplett weg, einfachste fußballerische Dinge scheinen abhandengekommen zu sein. Schlimm auch die Disziplinlosigkeit mit der man sich und der Mannschaft schadet. Das Sportgelände in Bergheim toll anzuschauen. Ein wunderschöner grüner Platz, fast schon ein Teppich und dazu noch riesengroß. Einigen fehlte das Drumherum, der Sportplatz liegt völlig offen, ohne Unterstellmöglichkeit. Der Wind kann so frei über den Platz fegen, ohne dicke Jacke wurde es am Deutschen Feiertag schnell kalt. Für unsere schnellen Jungs Andre Itter, der das erste Mal nach seiner Verletzung wieder am Ball war und Nils schien der große Platz wie gemacht. Wenn nicht hier, wo sonst sollten sie ihre Schnelligkeit beim Konterspiel ausspielen können. Die ersten Minuten in Bergheim gar nicht schlecht. Edertal begann zwar stürmisch, aber die erste gute Gelegenheit hatte unser Team. Norman setzte sich auf der linken Außenbahn durch, seine genaue Flanke kam genau auf den Kopf von Paul, doch der Kopfball flog über den gegnerischen Kasten. Die Schwachstelle in der gegnerischen Abwehr schien gefunden, 5min später wieder Norman, aber sein Schuss ging knapp am gegnerischen Kasten vorbei. Hier hätte die SG konsequent nachsetzen müssen, am besten immer über die linke Seite mit Norman und Andre. Leider klappte das nicht mehr, das Spiel in der Folgezeit zerfahren, viel spielte sich nun im Mittelfeld ab. Marvin kam zwar ein zwei Mal mit Dampf durch das gegnerische Mittelfeld, doch nach dem 30m Sprint waren die Pässe auf die Außenbahnen oder in die Spitze zu ungenau. Nach einer halben Stunde der erste gefährliche Schuss des Gastgeber, der ging aber über das Tor von Sebastian Simon. Das Unheil begann in der 34.min. Völlig unnötig und ohne Zwang landete der katastrohpale Aufbauversuch in den Beinen des Gegners, der sagte Danke und schoss unhaltbar zum 1:0 ein. 100 Sekunden später wieder so ein Fehler und Freistoß. Den hielt Butsche aber klasse. In der 37.min zeigte unsere Elf, dass sie es kann. Der Angriff lief gut, Paul war im Strafraum, legte quer auf Nils, doch unser junger Bomber scheiterte am Torhüter von Edertal. Die gute Aktion leider nur ein Strohfeuer, in der Folgezeit unsere Defensive außer Rand und Band. Katastrophale Stellungsfehler, einfache Fehler im Zweikampfverhalten und ganz große Unsicherheit am Ball machten es dem Gegner leicht. So in der 40.min als wieder die freie Kugel verloren wurde, anschließend ein Foul und Freistoß aus 23m. Schön zirkelte der Gegner die Pille über unsere Mauer, Sebastian konnte das Leder mit tollem Reflex noch an den Pfosten lenken, aber ein Spieler von Edertal ist zur Stelle und drückte das Leder zum 2:0 über die Linie. Die Frage ist nur, warum keiner unserer Spieler mitgelaufen ist, Zeit war genug da. Zur 2.Halbzeit musste ein schneller Anschlusstreffer her wenn man noch eine Chance auf einen Punkt haben wollte. Frederik und Co versuchten es zumindest, Cem setzte sich in der 48.min schön gegen seinen Gegner durch, fand mit dem Rückpass auch Paul, doch dessen Schuss aus der Drehung wurde abgeblockt. In der 52.min wurden die letzten Hoffnungen buchstäblich gelöscht als sich unser Routinier für ein Foul in Höhe der Mittellinie die Gelb – Rote Karte abholte und die SG damit in Unterzahl brachte. Sekunden später nutzte der Gegner fast seine Überzahl, aber Butsche hielt überragend. Es war nun nicht so, dass Edertal ihre numerische Überlegenheit nutzte um konsequent auf die Entscheidung zu drängen. Allein daran sieht man, dass heute mit konzentrierter und engagierter Leistung von allen etwas drin gewesen wäre. So weiter schlechtes Zweikampfverhalten, aus der Abwehr gelingt kein Spielaufbau, auch die ersten und zweiten Bälle wurden verloren. In der 72.min setzte sich der unermüdliche, aber oft auf sich allein gestellte, Kämpfer Nils durch, der Keeper von Edertal klärte jedoch super. Nur Sekunden nach dieser vielleicht letzten Chance noch einmal ins Spiel zu kommen, holten wir uns wieder nach einem Foul im Mittelfeld die 2.Gelb – Rote Karte ab und der Platz auf dem Feld der Ehre wurde immer leerer. Auch jetzt, in zweifacher Überzahl, nichts berauschendes vom Gastgeber. Die wollten nur noch die Uhr runter spielen ohne auf die endgültige Entscheidung zu drängen. Das besorgten wir leider selbst. 86 Minuten waren gespielt als ein langer Ball in unsere Hälfte kam, Torhüter S.Simon wollte in Libero Manier klären, rutschte am Ball vorbei und der Gegner hatte freie Bahn. Leider ging unser Abwehrspieler hinterher um ein Tor zu verhindern, foulte dabei den Spieler und es gab Elfmeter und Gelbe Karte. Auf intervenieren vom Linienrichter zog der Schiedsrichter die Rote Karte und nun wird uns ein Spieler beim nächsten Spiel mit Sicherheit fehlen. Dazu noch eine Gelb – Rote für den Keeper und so kam der „schwarze Blitz“ Tobias Riemer zu seinem ersten Einsatz im Tor eines Gruppenligaspiels. Auch wenn von draußen in einer unmöglichen Art gebrüllt wurde, muss man sagen, dass der Schiedsrichter Recht hatte und die Karten vollkommen in Ordnung gingen. Es ist einfach … und unnötig in der 86.min beim Stand von 0:2 da noch einmal hinzu gehen. Man kann das nur verzeihen mit dem jugendlichen Übermut von unserem Kicker. So standen nur noch 7 kleine blaue Negerlein auf dem Platz, auch ein trauriger Rekord. Beim Elfer zum 3:0 hatte „Katze“ Tobi keine Chance und unser Team ist um eine bittere Erfahrung reicher.
SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I – FSG Buchenberg/Ederbringhausen I 5:2 (3:1) Ein enormer Druck lastete vor dem wichtigen Spiel gegen die FSG Buchenberg/Eder. auf unserer I.Mannschaft. Nach dem gelungenen Auftakt in die Saison 2018/2019 gab es zuletzt 5 Niederlagen in Folge, die natürlich die Unruhe im Umfeld und auch in der Mannschaft forcierte. Vor allem bei den Fans wurden Erinnerungen an die letzte Saison wach, als man in den letzten 3 Spielen vor der Winterpause gegen 3 Mitkonkurrenten dumme und unnötige Niederlagen einstecken musste. Vor so einer Konstellation steht die SG Kiloha auch jetzt wieder. Die letzten 4 Spiele in der ersten Halbserie gehen allesamt gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte und gehören damit zu den, auch wenn es abgedroschen klingt, Sechs Punktespielen. Das erste haben wir gegen Edertal verloren, gestern ging es gegen Buchenberg/E. und die letzten beiden Gegner sind Volkmarsen und Mengsberg. Diese beiden stehen am Tabellenende, sind aber bei den Punkten immer noch in Reichweite zu einem Mittelplatz in der Tabelle. Trainer Paul Graf wusste um den Druck, legte sich diesen und dem Kader auch selbst auf. Ausreden zählen nicht mehr, wenn wir die Klasse erhalten wollen, müssen jetzt Punkte her. Enttäuschend für unsere Redaktion die Einstellung einiger Fans, die gegen die „Frankenberger“ dem Kirchberger Sportplatz „fern“ blieben. Ein Verein ist so etwas wie eine „Ehe“. Da hält man zusammen, in guten, aber auch in schlechten Zeiten. Jedem war vor der Saison klar, dass es ein schwerer Weg werden würde. Doch alle, na ja fast alle, wollten diesen Gang mitgehen um was Neues, Gutes und Besonderes aufzubauen. Nun sollte man als Fan, Anhänger und Freud der SG Kiloha nicht gleich die Flinte nach den ersten Problemen ins Korn werfen. Es wird Zeit brauchen, die muss man den Trainern, Betreuern und Spielern von allen 3 Mannschaften geben. Angeführt vom dem, um es vorweg zu nehmen, hervorragenden Schiedsrichtergespann Lukas Kitowski und seinen Linienrichtern Friederike Otto und Tim Schleiter, liefen die „Gladiatoren“ bei herrlichem Sonnenschein ins Kirchberger Stadion ein. Auf unserer Seite musste Paul Graf wieder mächtig umbauen, denn Verletzungen und Sperren schmälerten den ohnehin schon kleinen Kader noch mehr. Doch wie schon oben erwähnt gibt es keine Ausreden mehr und das hatten Paul und der verletzte Frank Jäger ihren Jungs auch klar gemacht. Das fruchtete jedoch erst einmal gar nicht. Die Gäste beherrschten in den ersten 27 Minuten klar das Geschehen, unser Team fand überhaupt nicht statt. Waren es jetzt die Nervosität oder die notwendigen Umstellungen, auf jeden Fall ging gar nichts. Vorne wie hinten war die Unsicherheit unserer Kicker förmlich greifbar, der Kopf war nicht frei und man lief dem Gegner nur hinterher. Die Quittung das 0:1 in der 13.min. Wieder so ein Gegentor, das in der Gruppenliga einfach nicht passieren darf. Auch nach diesem Gegentreffer kein Aufbäumen, die Köpfe unserer Spieler gingen immer weiter in Richtung Kirchberger Rasen. In solchen Phasen braucht man einen Anführer, einen der die Initiative ergreift und seine „Mitkämpfer“ pushen kann. Marvin Diehl ist so ein Spieler, doch auch er ist im Moment in einem Loch und versucht mit kleinen Schritten aus diesem heraus zu kommen. So ergriff in der 28.min Paul die Initiative, trat wunderbar an und konnte 17m vor dem Tor nur durch ein Foul gebremst werden. Solche Standards waren bis gestern keine besondere Stärke von unserem Team, doch Norman Hetzel machte diesem Trauma endlich ein Ende. Wunderbar guckte der „ewig junge Kerl“ den gegnerischen Keeper aus und verwandelte den Freistoß zum 1:1 Ausgleich. Im Fußball gibt es immer wieder Phänomene die man nicht erklären kann. So auch an diesem „verdammten Sonntag“ in Kirchberg, als sich das Spiel nach dem Ausgleich völlig drehte und nur noch unsere Elf spielte. Die Gäste verloren völlig den Faden und konnten unseren Kickern nur noch hinterher laufen. 120 Sekunden nach dem Ausgleich schüttelte Andre Itter seinen Gegenspieler locker ab, hatte den Blick für Paul hatte und der vollendete mit dem langen Bein und seinem ewig langen großen Zeh zur 2:1 Führung. Wie ausgewechselt unser Team. Jetzt wurde mit richtig gutem Fußball Möglichkeiten erspielt, Nils hatte in der 37.min das Visier noch nicht eingestellt und sein Schuß ging am Kasten vorbei. 3min später ein toller Diagonalball von Frederik, Norman nimmt das Leder volles aus der Luft, aber diese Granate geht am gegnerischen Kasten vorbei. Zwei Minuten vor dem Halbzeittee schickt Frederik seinen Trainer, Paul erläuft den scheinbar zu langen Pass und erkämpft einen Eckball. Den zirkelt, nein streichelt, Norman auf den Kopf von Nils und der wunderbare blonde Blitz köpft überragend zum 3:1 ein. Unmittelbar vor der Pause noch eine gute Chance für die nun völlig losgelösten Jungs in den roten Trikots. Nils ist nicht vor dem Tor eine Waffe, sondern er hat auch einen tollen Blick für den Nebenmann. Mit wunderbarem Ballgefühl spielte er den tödlichen Pass, Paul zieht am Gegner vorbei, aber der gegnerische Torhüter hält klasse. Nur nicht nachlassen, so dachten viele SG Anhänger. Und unsere Elf tat ihren Fans den Gefallen und legten in der 48.min nach. Torwart „Butsche“ prüfte mit dem erhobenen Finger die Windrichtung, wartet auf den richtigen Moment und jagte das Leder weit in die gegnerische Hälfte. Andre störte die gegnerische Abwehr, der Ball ging über die Köpfe der Buchenberger Spieler, „Nils Usain Bolt Schöneberg“ stellte beim Sprint einen neuen Weltrekord auf, blieb vor der Kiste eiskalt und schob zum wahnsinnigen 4:1 ein. 4min später wieder Nils vorm gegnerischen Gehäuse, doch diesmal scheiterte er nach wunderbarem Pass von Marvin am Keeper. Auch Cem mit schönem Schuss und Paul mit einem Kopfball treffen mit dem Runden nicht ins Eckige. Das macht Nils in der 59.min überragend und wunderschön anzuschauen besser. „Flankengott“ Norman zieht den Ball über die gegnerische Kette auf den zweiten Pfosten, hier steht der „blonde Gott“ Nils, nimmt das Leder direkt aus der Luft und jagt die Pille mit ca.120km/h ins rechte Dreieck. Was für ein geiles Tor !!!! Das natürlich die Entscheidung. Hut ab aber vor den Gästen die nicht aufsteckten und versuchten jetzt nach vorne zu spielen. Bei unseren Kickern merkte man nun die Anstrengungen und die Beine wurden schwerer. Paul musste in den letzten 20 Minuten sogar immer weiter zurück, spielte „Sechser“ und wenn nötig auch Innenverteidiger. Das 5:2 von seinem Kumpel Mario Amert konnte jedoch auch er nicht verhindern, aber das nur noch ein Schönheitsfehler. Am Ende ein klarer verdienter Sieg unserer Jungs, die zeigten, dass sie es können. Ausruhen kann sich aber nicht, schon am nächsten Sonntag wartet ein schwerer Gegner. Dem Team FSG Buchenberg/Ederbringhausen mit seinem sympathischen Trainer Mario Amert und den sehr sehr netten Fans wünscht unsere Redaktion für die Zukunft alles Gute und sportlichen Erfolg.
VFR Volkmarsen I – SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I 2:4 (1:2) Mit dem Sieg vom letzten Spiel gegen Buchenberg/Ederbringhausen im Rücken machten sich unsere Jungs auf den Weg ins tiefe Waldecker Land. In der Vergangenheit hatte man nur schlechte Erfahrungen in Volkmarsen gemacht, diese Serie wollte Marvin und Co unbedingt brechen. Die Konstellation war klar, beide Mannschaften brauchten in der „verrückten Gruppenliga, wo fast jeder jeden schlagen kann“ unbedingt Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Auf unserer Seite im Vorfeld Dinge, die unter der Woche unbedingt geklärt werden müssen. Die I.Mannschaft steht in jedem Verein der höher spielt an erster Stelle und geht vor. Das muss jeder so sehen der am Verein hängt und wenn nicht, macht er etwas falsch. In Volkmarsen bot Trainer Paul Graf die Elf vom letzten Spieltag auf und hoffte, dass sich so endlich bei unserem Team Automatismen einspielen können. Bis jetzt musste man jeden verdammten Sonntag neu improvisieren, was Mechanismen bei eingeübten Laufwege und Spielzügen schwer machte. Unsere Elf erwischte einen Traumstart und ging nach wenigen Sekunden mit 0:1 in Führung. Paul legte klasse vor für Marvin, unsere „Maschine“ blieb cool und erzielte den Führungstreffer. Die SG zog sich bei Ballbesitz des Gegners alle hinter den Ball zurück, schalteten jedoch bei Ballgewinn wunderbar um und hatte große Konterchancen, die zu diesem Zeitpunkt aber noch liegen gelassen wurden. 3min vor der Pause wurde Paul im Strafraum gefoult und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Marvin übernahm die Verantwortung und verwandelte den Elfer wie Johan Neeskens in seinen besten Zeiten zum 0:2. Die Gastgeber kämpferisch sehr stark, gaben nicht auf und konnten unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff durch einen verwandelten Foulelfmeter auf 1:2 verkürzen. Gestärkt vom Halbzeittee kam Volkmarsen mit viel Wucht in die 2:Hälfte und schnürte unser Team ein. Schnell auch die Belohnung in der 57.min mit dem 2:2 Ausgleich. Die Sorgenfalten bei Helmut wurden tiefer, doch unser „junge Gott“ Nils glättete diese in der 69.min als er einen Konter wunderbar zum 2:3 vollendete. Das Spiel in der Folgezeit zerfahren und mit viel Kampf auf beiden Seiten. Gut, dass Volkmarsen die Möglichkeit in der 76.min zum Ausgleich nicht nutzte, auf der anderen Seite musste Paul 3min vor dem Ende eigentlich den Deckel drauf machen, aber auch er scheiterte. Besser machte es Marvin in der Schlussminute. Aus einem Eckball für Volkmarsen heraus schnappte sich Marvin das Leder, zog unwiderstehlich einen Sprint über den Platz an und vollendete eiskalt zum 2:4 Endstand. Ein Traum !!! Chapeau Jungs
SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I – TSV Mengsberg I 0:0 (0:0) Die Euphorie bei einigen Fans kannte nach den zwei Siegen zuletzt keine Grenzen, da sollte auch der Tabellenvorletzte in der Gruppenliga Gruppe Eins doch kein Problem sein. Fußballkenner Karsten Scherb warnte jedoch schon vor dem Spiel, dass der schlechte Tabellenplatz vom TSV Mengsberg keinesfalls dem Potenzial der sympathischen Mannschaft widerspiegelt. Der kleine aber feine Verein hatte ein noch größeres Verletzungspech, hat auch vor der neuen Saison einige Leistungsträger verloren und musste mit diesem Handicap die ganze Halbserie zu kämpfen. In Kirchberg am Freitagabend konnten die Gäste wieder auf den jungen, aber sehr sehr starken Stürmer Dennis Dorfschäfer und fast noch wichtiger, auf den erfahrenen Daniel Hainmüller zurück greifen. Vom Anpfiff an entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, wobei beide Teams aber trotz allem Einsatz immer fair miteinander umgingen. Das auch ein Verdienst des tollen Schiedsrichtergespann von Sascha Bauer mit seinen hervorragenden Assistenzen Lena und Andre Alhelm. Hier zeigte der Schiedsrichter aus Obermöllrich warum er zu Recht Hessenliga pfeift. Souverän und sehr sicher leitete er die Partie, erklärte immer positiv den Spielern seine Entscheidungen, auch dumme und unnötige Sprüche von außen wurden ignoriert. Klasse !!! Die Gäste präsentierten sich technisch sehr stark, hatten im Mittelfeld auch mehr vom Spiel, konnten jedoch unsere gut stehende Abwehrreihe kaum in Verlegenheit bringen. Unsere Offensive hing etwas in der Luft, bekam hier zu wenig gescheite Anspiele und war auch meist in Unterzahl. Im Mittelfeld des Gegners der Denker und Lenker Daniel Hainmüller, der selbst Kopfballduelle gegen unseren „Herrscher der Lüfte“ – Paul Graf – meist gewann und noch klug das eigene Spiel ankurbelte. Trotzdem ergaben sich Möglichkeiten nur durch Standards. Eine davon in der 23.min. Ein langer Freistoß segelte in unseren Strafraum, der gegnerische Stürmer kam zum Kopfball, köpfte gegen die Laufrichtung von Sebastian Simon, doch Gott sei Dank auch am Tor vorbei. Das Tempo im Spiel sehr hoch, beide Teams konnten sich aber keine entscheidenden Vorteile verschaffen. Auf unserer Seite passierte im Mittelfeld zu wenig, man rückte nicht nach und konnte so beim Gegner keinen Druck aufbauen. Auch Mengsberg nun mit vielen langen Bällen in die Spitze. Der Mittelstürmer von Mengsberg stand klasse in der Luft, legte gut auf für seine nachrückenden Mitspieler, doch die Schüsse gingen entweder vorbei oder flogen über den Kasten von „Butsche“. In den letzten 15 Minuten vor der Pause nahm der Druck des Gegners zu, unsere Elf in dieser Phase zu hektisch beim Spielaufbau, konnte auch den Ball oft nicht festmachen und brachte so den Gegner wieder in Ballbesitz. Unmittelbar vor dem Habzeitpfiff doch zwei Möglichkeiten für die SG. Erst wurde ein Schuss von Norman abgeblockt, Sekunden später fast ein Eigentor des Gegners. Aus der Pause kam unsere Elf besser. Der alles überragende Frederik Pfaar erkämpfte zum wiederholten Male super das Leder, legte auf für Paul, der ging am Gegner vorbei und zog aus 12m ab. Der Keeper von Mengsberg war aber rechtzeitig in der kurzen Ecke und konnte klären. Die SG drückte weiter, doch auch die Konter des Gegners blieben gefährlich. Vor allem im Eins gegen Eins – Spiel die Stürmer stark, doch unsere Defensive hielt wunderbar dagegen. Nach einer guten Stunde Mengsberg wieder besser im Spiel, hatte auch in der 63.min ein Möglichkeit, doch unsere aufmerksame Defensive klärte zur Ecke. 4min später zischte ein Schuss es Gegners knapp am Tor von Sebastian Simon vorbei. Im Gegenzug Norman in Position, doch auch seine Grantae ging über das Tor. 3min später ein traumhafter Diagonalpass von Frederik über 40m, aber auch hier konnte der Gegner im allerletzten Moment klären. Paul hatte zwei Minuten später die Führung nach Flanke von Norman auf dem Kopf, doch auch die Chance konnte nicht genutzt werden. Die Kräfte schwanden bei beiden Mannschaften, das schnelle und kraftraubende Spiel zeigte nun ihre Wirkung. 5min vor dem Ende doch noch eine Möglichkeit, aber auch hier blieb die gegnerischen Abwehr Sieger. So blieb es beim verdienten 0:0, ein torloses Remis, was sicher zu den besseren 0:0 zählt. Ein Sonderlob verdiente sich Frederik Pfaar. Der ganz junge Bursche hat nun alle Spiele mitgemacht, betrieb da immer einen riesengroßen körperlichen Aufwand und brauchte eigentlich eine Pause. Doch Trainer Paul Graf kann im Moment nicht auf den wirklich tollen jungen Burschen verzichten. Chapeau Frederik !!
TSV Wabern I – SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I 1:3 (1:1) Viele Anhänger der SG Kirchberg/Lohne/Haddamar hatten sich am Freitagabend auf den Weg nach Wabern gemacht und sorgten hier fast schon für ein Heimspiel. Beim Hinspiel gab es für unsere Elf eine empfindliche schmerzliche 0:7 Heimniederlage, dazu hat der TSV in den letzten Wochen eine schwächere Phase überwunden und aus den letzten 5 Spielen 13 Punkte geholt. Also alles nicht die besten Aussichten beim Tabellenvierten etwas zu holen. Im kalten Reiherwaldstadion erwischten die Gastgeber dann auch einen Traumstart und gingen nach 8 Minuten mit 1:0 in Führung. Gleich 3 unserer Kicker konnten den gegnerischen Stürmer nicht kontrollieren und Sebastian Simon war beim Schuss aus 15m machtlos. Jetzt schien alles gerichtet zu sein für die schnelle und technisch starke Offensive um mit ihrem schnellen Umschaltspiel das Match schnell zu entscheiden. Wabern hatte in der Folgezeit auch mehr Ballbesitz, doch schnell war zu sehen, dass unsere Elf im nicht sehr hellen Flutlicht jederzeit den Überblick behielt. Die gesamte SG kam auch nach Ballverlusten immer schnell hinter den Ball und zwang den Gegner zu langen Bällen, welche unsere „Kopfballungeheuer“ Daniel und Jannis fast alle abfingen. Nach einer guten Viertelstunde der erste Nadelstich unserer Elf. Aus der Abwehr kam der lange präzise Ball auf Paul, der legte wunderbar ab, doch unser Stürmer bekam frei vor der Kiste keinen Druck hinter die Pille. Im Gegenzug die Möglichkeit für Wabern, doch der gute Stürmer der Gastgeber schoss am Tor von „Butsche“ vorbei. Bei dem eher schwachen Licht waren besonders die Eckbälle auf beiden Seiten immer gefährlich. Norman zirkelte nach 25 Minuten den Eckball auf den zweiten Pfosten, „Ungeheuer“ Jannis stand in guter Position, doch der Kopfball flog am Tor vorbei. 2min später der nächste Eckstoß. Auch hier die gegnerische Abwehr mit Problemen, aber unsere Elf konnte das erneut nicht nutzen. 60 Sekunden später war es dann soweit. Traumhaft wie nach dem Ballgewinn der Defensive in den Angriffsmodus umgeschaltet wurde. „Maschine“ Marvin schnappte sich das Leder, mit unwiderstehlichem Antritt zog er die Gegner auf sich, öffnete damit viel Raum für Paul, lief in Position und wartete auf den Doppelpass. „Fuchs“ Paul hatte jedoch erkannt, dass sich alles auf Marvin konzentrierte, nutzte so seinen Freiraum und zog aus 25m ab. Der Jubel auf Seiten der SG(auch beim wartenden Marvin) dann riesengroß als das Leder im rechten unteren Eck zum 1:1 Ausgleich einschlug. Der Gegner wollte schnell zurück schlagen, hatte auch die Chance in der 31.min. Norman rutschte weg, doch der beste Mann von Wabern verfehlte unser Tor knapp. Unheimlich gefährlich die Eckstöße unseres Gegners. Englisch hart kamen die Bälle in unserem Strafraum und sorgten für einige Sorgenfalten auf den Stirnen unserer Kicker und der Fans. „Butsche“ war nach so einem Eckball zur Stelle und hielt in der 35.min einen „Unhaltbaren. Trotz dieser Eckbälle unser Team jetzt viel mutiger, spielte gut mit, es fehlte bei den guten Ansätzen in der Offensive nur der letzte(tödliche) Pass. Nils hatte vor der Pause zwei Möglichkeiten, aber der Freistoß und der Kopfball zwei Minuten später verfehlten das Ziel. Kurz nach dem Anpfiff zur 2.Halbzeit unser Team mit der ersten Angriffsaktion, doch der Schuss von Andre ging am Tor vorbei. Das Spiel nun völlig ausgeglichen. Wabern noch mit einer Möglichkeit nach 52 Minuten, aber Sebastian Simon war auf dem Posten. Die Graf – Elf nun ohne jeden Respekt vor dem TSV und wurde mit zunehmender Spieldauer immer präsenter. Nach einer Stunde die große Chance für Nils, der aber frei vorm gegnerischen Tor das Leder nicht voll trifft. 3min später schoss dann Andre seine Mitspieler und die vielen vielen SG Fans ins Glück. Aus der eigenen Abwehr wurde klug die Pille ins Mittelfeld gebracht. Paul überspielte dann die hochstehende gegnerische Defensive, Andre Itter lässt den Waberner Torwart aussteigen und schoss zum 1:2 ein. Wunderbar!!! Die Gastgeber nun sichtlich beeindruckt vom guten Spiel unserer Elf und wirkten mehr und mehr angeschlagen. Das zeigte sich im Spielaufbau, wo nun dem Gegner ungewohnte Fehler in der eigenen Abwehr unterliefen. Noch nutzten unsere Männer das nicht konsequent aus, Chancen für Paul und Andre zur 1:3 Entscheidung waren vorhanden. Erst in der Schlußminute erlöste Paul die SG und seinen großen Anhang. Nach einem Zusammenprall(fairer Zweikampf) im Mittelfeld kommt unsere Elf in Ballbesitz, schaltet schnell um und Paul überlupfte den gegnerischen Keeper zum hochverdienten 1:3. Nach diesem Treffer viel Aufregung. Wabern wollte eine Unsportlichkeit unserer Elf gesehen haben, weil wir den Ball nicht ins Aus geschossen hatten. Der Schiedsrichter hatte aber richtigerweise das Spiel nicht unterbrochen und warum sollte unsere Mannschaft beim knappen Spielstand die 100% Möglichkeit nicht nutzen. Der Schiedsrichter zeigte zum Mittelpunkt, musste dann aber eine Rudelbildung im Strafraum schlichten, konnte hier auch nicht alles sehen. Da waren Flüssigkeitsaustausch, Stoßen und Schupsen zu bewundern, auch wurden „verbale freundliche Meinungen“ ausgetauscht. Am Ende dann leider die Rote Karte für einen unserer Spieler, da hätte es auch andere treffen können. Trotzdem wurde der Sieg in und vor der Kabine mit dicken Zigarren gefeiert, dass hatten sich unsere Jungs auch verdient. Die Spiele unserer Mannschaften werden immer häufiger gerne von „Altinternationalen“ oder ehemaligen Kickern besucht. Hier tauscht man sich bei jedem Wetter und Witterung bei einem Fläschchen Bier aus über die guten alten Zeiten und das heutige Fußballgeschehen. Die drei Musketiere Maik, Ralf und Uwe waren sich beim Spiel in Wabern einig darüber wie geil es sein muss Mitglied dieser tollen ersten Mannschaft der SG zu sein. Jeder der drei wäre stolz gewesen in ihrer Zeit im Team zu sein, egal ob unter den ersten Elf oder auf der Bank als Ersatzspieler. Zu einem Team gehören nämlich mehr als 11 Spieler, jeder Ersatzspieler ist genauso viel Wert wie die eingesetzten Kicker und das weiß Trainer Paul Graf auch zu schätzen.
FV Felsberg/Lohre/N. I – SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I 3:1 (2:1) Nach 10 gespielten Minuten wussten Fußballkenner, dass am Ende des Gruppenligaspiels Lohre – Kiloha keine 22 Akteure mehr auf dem Spielfeld stehen würden, denn bis zur 10.min hatte der Schiedsrichter in einem hektischen Spiel schon zweimal die Gelbe Karte gezogen. Beide Teams hatten zu Beginn keine klaren Aktionen, anstatt Fußball bekamen die Zuschauer nur Kampf um jeden Zentimeter Boden zu sehen. Der holprige Platz in Lohre machte allen Spielern zu schaffen, vor allem aber unser Team hatte dadurch große Probleme im Spielaufbau. Die Gastgeber spielten lange Bälle auf ihre Spitzen und die brachten unsere Defensive ein ums andere Mal ins Schwitzen. Nach einer Viertelstunde eine Doppelchance für die Kicker in Grün, doch noch ging alles gut für die SG Kiloha. Paul hatte nach 17 Minuten eine erste Möglichkeit, bei dem der gegnerische Keeper viel Mühe hatte, aber trotzdem klären konnte. 5 Minuten später ein guter Angriff, aber der Schuß von Nils flog nach guter Vorarbeit von Frederik knapp am gegnerischen Kasten vorbei. Trotz dieser Möglichkeiten der Gegner immer einen Schritt schneller, gewannen so fast immer die Zweikämpfe und zeigten auch viel mehr Körpersprache. Nach 26 Minuten wurde ein Angriffsversich vom Gegner abgefangen, blitzschnell wurde in die Offensive umgeschaltet und mit direktem Spiel der freie Stürmer klasse in Szene gesetzt. Den fast schon fälligen Führungstreffer verhinderte jedoch Sebastian Simon mit einer überragenden Reaktion. Der schönste Angriff unserer Elf nach einer halben Stunde. Endlich einmal ging es über die Außenbahn, Norman konnte sich super durchsetzen und fand mit seiner Flanke auf den zweiten Pfosten seinen Trainer Paul. Der nahm die Pille direkt aus der Luft, traf das Leder hier nicht voll und so konnte der Lohrer Torwart mit viel Mühe retten. Im Gegenzug ein Riesenbock in unserer Abwehr, der Stürmer hat freie Bahn, spielte „Butsche“ aus, doch Jan Wicht konnte vor der Linie retten. 120 Sekunden später war es dann doch soweit. Gleich mehrmals sah unsere Defensive im Spiel gegen den Ball schlecht aus, brachte den Gegner in Ballbesitz und der erzielte trocken aus 18m den 1:0 Führungstreffer. Die Freude der Gastgeber hielt nur 45 Sekunden. Nach einem der wenigen langen Bälle die ankamen war Nils durch, wurde kurz vorm Strafraum vom gegnerischen Torhüter unfair gestoppt, der dafür die Rote Karte bekam. Für viele etwas zu hart, aber den Regeln nach konform. Was dann aber passierte war schon merkwürdig. Der Ersatztorhüter von Lohre saß nicht auf der Bank, sondern war irgendwo. Ob er beim Duschen oder in Gedanken schon auf dem Heimweg war, bleibt ein Geheimnis. Unverständlich jedoch, dass der Schiedsrichter die frierenden Spieler und Zuschauer sage und schreibe 8 Minuten warten ließ, ehe endlich der Torhüter zur Stelle war und in die Kiste gehen konnte. Der Torhüter war bestimmt noch kalt, das nutzte Paul beim Freistoß aus 17m eiskalt aus und erzielte das 1:1. Der Ausgleich brachte mehr Leben in unser Spiel und Andre Itter hat 3min später die Führung auf dem Fuß. Klasse flog der schnelle Junge auf Außen an seinem Gegenspieler vorbei, aber der Winkel wurde zu spitz und das Leder flog am Pfosten vorbei ins Aus. Die kalte - nein eiskalte – Dusche nach 41 Minuten. In Überzahl wurde vorne nicht energisch angelaufen, beim langen Pass in die Spitze konnte der gute „kleine“ gegnerische Stürmer auch in Überzahl nicht gestellt werden und erzielte unhaltbar für S.Simon das 2:1. Mit diesem Ergebnis wurde nach 53 Minuten!! die Seiten gewechselt. Alle Fans der SG Kiloha hofften auf die zweite Hälfte, in Überzahl sollte dich hier was zu holen sein. Der Anfang auch nicht schlecht, nach 3 Minuten ein schöner Schuss von Paul, aber der Keeper nun warm, konnte klären. Das jedoch nur ein kleines Strohfeuer, denn unsere Elf bekam im Anschluss nie Zugriff auf das Spielgeschehen. Man merkte gar nicht, dass die SG in Überzahl war. Es fehlte völlig die Ordnung in allen Mannschaftsteilen, in den Zweikämpfe kamen unsere Spieler immer zu spät und waren somit zweiter Sieger. Beim Spielaufbau die größten Schwächen. Anstatt das Spiel über die Außen laufen zu lassen, wurde es durch die Mitte oder mit langen Bällen versucht. Hier stand der gegnerische Innenverteidiger wie eine Wand. Der hatte wahrscheinlich in der „3.Halbzeit“ Kopfschmerzen nach den gefühlten 100 Kopfbällen, doch die Luftduelle wurden alle von ihm gewonnen. Lohre stand natürlich fast geschlossen hinter dem Ball, hatte es jedoch einfach, weil unser Team kein Mittel einfiel. Bei den Kontern der Gegner immer gefährlich und nur Glück und der toll regierende Butsche verhinderten in der 53. und 55.min einen höheren Rückstand. Unsere Defensive bekam nie Sicherheit in ihr Spiel gegen den schnellen Mann von Lohre, der war auch von zwei oder drei unserer Kicker nicht in den Griff zu bekommen und kam so immer zum Abschluss. Eine Möglichkeit ergab sich in der 68.min. Endlich landete mal ein langer Ball da wo er hinkommen sollte, Paul zog sofort ab, aber genau auf den gegnerischen Torhüter. 13 Minuten vor dem Ende die endgültige Entscheidung. Unsere Abwehr erneut in Überzahl, trotzdem landete die Pille beim Gegner. Der drang in den Strafraum ein und wurde hier unfair gestoppt. Die Folge Gelb – Rot und Elfmeter. Der wurde dann sicher zum 3:1 verwandelt, was auch gleichzeitig der Endstand war. Am Ende eine verdiente Niederlage für unsere Mannschaft. Das Spiel zeigte wie ausgeglichen die Gruppenliga ist, hier schlägt sogar der Tabellenletzte den Tabellenersten. Unser Team muss jedes Spiel hochkonzentriert angehen, in jedem verdammten Spiel über sich hinauswachsen und 120% geben. Trotz der Niederlage, ärgerlich gegen einen Mitkonkurrenten, ist nichts passiert. Einfach den Mund abputzen und weiter geht`s. So wie es jetzt aussieht, wird es in der Gruppenliga bis zum Schluss spanenden bleiben, oben wie unten. Doch das macht Spaß für alle Zuschauer, Gruppenliga zu spielen ist einfach geil!!!
SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I – Gudensberg I 2:3 (1:2) Was nutzt es, wenn sich ein Trainer die ganze Woche Gedanken macht über die richtige Taktik und Ausrichtung und nach 7 Minuten sehen muss, dass eigentlich schon alles Makulatur ist. Im Derby gegen Gudensberg verpassten die Zuschauer, die einige Minuten zu spät kamen, zwei schnelle Treffer. Die erste Möglichkeit aber erst einmal auf unserer Seite. Nach 3 Minuten gibt es Freistoß aus 18m. Norman kommt mit seinem Schuss an der Mauer vorbei, auch hat der gegnerische Keeper Probleme, kann aber dann doch noch klären. Im Gegenzug aus dem buchstäblichen Nichts das 0:1. Sah eigentlich harmlos aus, aber der „Heber“ war drin. Beim zweiten Schuss auf unser Tor 4 Minuten später der 2.Treffer zum unglaublichen 0:2. Jetzt war die Taktik aus einer sicheren Defensive auf Konter zu spielen zum Teufel, dieser Vorteil lag jetzt auf Seiten der Gäste. Die Mannschaft von Paul Graf geschockt, das zeigte sich vor allem in den Zweikämpfen im Mittelfeld, wo man praktisch jeden verlor. So kam man natürlich nicht ins Spiel, konnte auch keine guten Möglichkeiten kreieren. Einzig eine Einzelaktion brachte mal so etwas wie Gefahr, aber die Schüsse von Marvin in der 10. und 25.min gingen entweder am gegnerischen Tor vorbei oder waren eine leichte Beute vom Gudensberger Keeper. Wenig guter Fußball wurde schon hier den vielen Zuschauern geboten, viele lange Bälle von beiden, nur selten einmal ein gelungener Spielzug oder ein technisches Kabinettstückchen. Wenn, dann kam das von der Gästeseite. Die FGS hat im Mittelfeld einige junge, technisch gute und schnelle Jungs, aber so richtig Zug zum Tor konnten auch sie nicht entwickeln. Trotzdem hielten sie so das Geschehen von ihrer Defensive ab, die als Schwachstelle von unserer Seite im Vorfeld ausgemacht war. Unseren Jungs dagegen unterliefen schon beim Spielaufbau viele leichte Fehler und Ballverluste, auch fehlte die Genauigkeit bei den Bällen in die Spitze. Hier wurde Paul immer von mindestens 3 Gegnern umringt, hatte es so unheimlich schwer die Bälle festzumachen. Durch eine Energieleistung schaffte es dann doch Paul in der 42.min sich durchzusetzen und auf 1:2 zu verkürzen. Einen langen Ball in den gegnerischen Strafraum ging unser Trainer nach, setzte dabei „Leib und Leben“ ein und vollstreckte in unnachahmlicher Manier zum 1:2 Halbzeitstand. Eine Schrecksekunde für alle Fans beider Lager weil Paul und auch der gegnerische Keeper liegen blieben, aber Gott sei Dank konnten beide weiter spielen. Aus der Pause kam unser Team besser, hatte in den ersten 10 Minuten auch mehr Ballbesitz, ohne sich allerdings eine Torchance erarbeiten zu können. Auch die Gäste bis dahin ohne klare Aktion und Torchance und trotzdem machten sie ihren dritten Treffer. Bei einem langen Ball reklamierte unser Team auf Abseits(Abseits ist aber erst wenn der Schiedsrichter pfeift), verliert den Zweikampf und es steht 1:3. Im Gegenzug endlich einmal ein Schuss auf den gegnerischen Kasten. Der Keeper kann den Schuss nur abklatschen, doch Paul kommt beim Abpraller einen Schritt zu spät. Das Spiel in der Folgezeit von Minute zu Minute zerfahrener. Auf unserer Seite konnte der Ball in der Spitze nicht festgemacht, hier trafen Norman und Co die falsche Entscheidung nicht über die Außen zu kommen, sondern es mit langen Bällen in die Spitze zu versuchen. Hier standen aber die „Großen“ vom Gegner, hatten es leicht diese „Dinger“ abzufangen. Nach einer guten Stunde fordert die SG Anhänger einen Elfmeter, nach ihrer Meinung wurde Hayder im Strafraum gefoult, aber kein Pfiff vom Schiedsrichter. Das Spiel wurde aggressiver, die Folgen waren Gelbe Karten und Freistöße. Hier machte unser Team einfach zu wenig daraus. So in der 67.min, als die Pille von der Mauer abprallt, die gegnerische Abwehr jedoch vor Nils klären kann. War es der sichere Vorsprung oder warum stellten die Gäste das Spielen ein? Das fragten sich sicher auch die eigenen Anhänger. Jetzt standen teilweise 18, 19 Spieler im gegnerischen Strafraum, doch der Fehler auf unserer Seite war es nur mit Anspielen auf Paul Graf zu versuchen. Wie es geht, zeigte die 74.min. Endlich einmal klappte das Umschaltspiel wie man es sich vorstellten und prompt der 2:3 Anschlußtreffer. Torwart S.Simon brachte mit seinem Abwurf Frederik Pfaar ins Spiel. Der junge Bursche jagte in hoher Geschwindigkeit durchs Mittelfeld, stellte mit einem Zuckperpass die Gästeabwehr bloß und Paul knallte die Pille aus 15m ins gegnerische Netz. Die Abwehr von Gudensberg wackelte nun immer mehr, doch unsere Elf konnte das nicht nutzen. Das spielerische Niveau wurde leider immer schlechter, auf unserer Seite nur die Brechstange mit einem langen Ball nach dem anderen in den Strafraum. Hier stand die Abwehr und knallte unbedrängt einen Ball nach dem anderen ins Feld in Richtung Niedenstein. Unsere Fans hofften die letzten 10 Minuten auf eine Idee oder Einzelleistung unserer Kicker, aber es passierte nichts mehr. Am Ende eine Niederlage die zwar schmerzt, aber auch wenn man ehrlich ist, auch verdient ist. In einer schwachen Gruppenligapartie konnten die mit viel Vorschusslorbeeren angereisten Gäste spielerisch auch nur phasenweise überzeugen, hatten aber einen Treffer mehr geschossen und nahmen deshalb auch die 3 Punkte mit. Überzeugen konnte auf unserer Seite einer der jüngsten im Team. Eric Poos, ganze 18 Jahre jung, kann sogar noch A-Jugend spielen. Gegen Wabern schnupperte er das erste Mal ein paar Minuten Gruppenliga, gegen Gudensberg bekam der junge Mann das Vertrauen von Trainer Paul Graf von Anfang an. Nach dem Schlußpfiff waren sich alle einige eine gelungene und richtig gute Vorstellung von Eric gesehen zu haben. Klasse !!!!
SG Kirchberg/Lohne/Haddamar I – 1.FC Schwalmstadt II 3:1 (0:1) Verlieren verboten war die Devise für unsere I.Mannschaft im letzten Spiel des Jahres 2018. Gegen die II. des 1.FC Schwalmstadt sollte, nein musste, mindestens ein Remis her um den Gegner(Tabellenplatz 15) auf Abstand zu halten. Danach sah es über eine Stunde jedoch nicht aus. Bereits nach 5 Minuten wurde unser Team kalt erwischt und die Gäste gingen mit 0:1 in Führung. Dieser frühe Schock konnte bis zur Pause nicht verdaut werden, im weiten und kalten Kirchberger Rund ging bei der SG Kiloha nichts zusammen. Der Spielaufbau nicht sauber genug, vorne konnten die Bälle nicht festgemacht werden und in den Zweikämpfen blieb man fast immer zweiter Sieger. Schwalmstadt war mit einer jungen Mannschaft angereist und dominierte die Partie. Technisch gut anzusehen wurden die Angriffe ruhig und überlegt aufgebaut und stellten damit unsere Defensive vor große Aufgaben. Nach einer Viertelstunde verschätzte sich unser Kicker beim Kopfballduell, der Ball landete 11m vor der Kiste vor den Füßen des Gegners, doch im letzten Moment konnte der Schuss abgeblockt werden. Eigentlich hatte man sich vorgenommen den Gegner mit aggressiven Pressen in Schwierigkeiten zu bringen, doch das klappte gar nicht. Dafür war wieder das „berühmte Kirchberger Loch“ zu groß. Unsere zwei Stürmer liefen den Gegner an, doch hinter ihnen rückte keiner vom Mittelfeld energisch nach. Paul musste zum Spiel die Abwehr total umbauen. Daniel Wilke stand nicht zur Verfügung und fehlte natürlich besonders bei den langen Bällen in die Spitze. Hier wurden einige Kopfballduelle deshalb von den Gästen gewonnen und brachten immer Gefahr. Nach 22 Minuten war „Butsche“ eigentlich geschlagen, doch das Leder zischte am Pfosten vorbei ins Aus. Im Gegenzug endlich einmal eine Möglichkeit für die SG, die allerdings gleich ein Hochkaräter. Norman brachte einen Eckstoß auf den zweiten Pfosten, Paul schraubte sich in die Lüfte, der Kopfball landete auch platziert im Eck, doch ein gegnerischer Abwehrspieler stand auf der Linie und schlug die Pille aus der Gefahrenzone. Sekunden später ein Schuss von Marvin, der Keeper mit Problemen, war aber dann rechtzeitig vor dem lauernden Paul zur Stelle. Schwach unser Umschaltspiel. Hatte man in der Defensive den Zweikampf gewonnen, kam prompt der Fehler beim Spiel in die Spitze. So hingen Nils und Paul völlig in der Luft und kamen nicht ins Spiel. Schwalmstadt wesentlich sicherer am Ball und erspielte sich kurz vor der Pause noch zwei 100% Torchancen, die jedoch liegen gelassen wurden. So ging es mit einem 0:1 Rückstand und mit vielen Bauchschmerzen bei unseren Fans in die Pause. Unsere Kiloha kam scheinbar angefressen aus der Kabine, versuchte jetzt Druck aufzubauen, ohne aber erst einmal zu Möglichkeiten zu kommen. Die hatten die Gäste in der 50.min, doch der überragende Sebastian Simon machte sich breit und zog dem vollkommen freien gegnerischen Stürmer den „Zahn“. Im Gegenzug setzte Paul einem scheinbar uneinholbarem Ball nach, erkämpfte sich das Leder auf der Außenlinie, legte zurück zu Trauzeuge Frank, doch der schönste Mann in unserem Team traf das Leder nicht voll und konnte so die Ausgleichschance nicht nutzen. In den nächsten Minuten rückte unsere Nummer Eins immer mehr in den Vordergrund. Die Gäste hebelten unsere Abwehr aus wie Nichts und standen frei vor unserem Torwart. Doch der „grüne Tiger“ im Kasten war nicht zu bezwingen und hielt die Unhaltbaren sensationell. „Butsche, Du bist ein Fußballgott“!!!!! Das war ein Weckruf für die anderen 10 Kicker der SG ihren tollen Keeper nicht die ganze Arbeit allein machen zu lassen. Der 1:1 Ausgleich in der 65.min trotzdem etwas überraschend oder wie in der Fußballsprache – Ein Treffer aus dem Nichts -. Eigentlich zum ersten Mal klappte das Umschaltspiel nach Ballgewinn. Schnell kam der Ball in die schönen Beine unserer Maschine Marvin und der war vom Gegner nicht mehr aufzuhalten und legte das Leder nach seinem unwiderstehlichen Antritt über 45m elegant ins rechte untere Eck. Der Ausgleich zu diesem Zeitpunkt mehr als glücklich, so richtig hatte damit keiner mehr auf Seiten der SG gerechnet. Einigen(vielen) hätten sich jetzt ein Abpfiff des Schiedsrichters gewünscht, ein Punkt schien nach diesem Spielverlauf schon eine tolle Sache zu sein. Nun zeigte sich wieder das Phänomen der schönsten Nebensache der Welt. Die Gäste hatten bis dahin eigentlich alles im Griff, erspielten sich Möglichkeiten zum 2.,3. oder sogar 4.Treffer, nutzten das nicht und bekamen den Ausgleich. Auch im Spiel nun ein Umbruch. Vor allem Frederik und Paul holten nun noch einmal alles aus ihren geschundenen Körpern heraus und rissen ihre Mitspieler mit in einen heroischen Kampf. Jetzt wurden die Zweikämpfe mit Willenskraft geführt und prompt gewonnen. Jeder gab nun alles und beherrschte seinen Gegenspieler. Jannis im Zentrum gewann nun jeden Kopfball und ging sogar noch mit in die Offensive. Die Krönung für den „letzten Jedi“ in der 75.min. Erneut wird der Zweikampf gewonnen, der lange Ball kam in Richtung gegnerischen Strafraum, wo der Gegner nicht klären konnte und das Leder vor die Füße von „Jannis Luke Skywalker Ehrhardt fiel. Blitzschnell schnappte sich unser Jedikämpfer die Pille und versenkte das Leder zum nicht mehr geglaubten 2:1. Eine ewig lange Viertelstunde noch, die Zweikämpfe wurden immer verbissener, aber hier waren nun unsere Jungs präsenter und konnten fast alle für sich entscheiden. Schwalmstadt gab nicht auf, konnte sich aber keine großen Möglichkeiten mehr erspielen. Der überragende Frederik, wo holt der junge Kerl nur die Kraft her?, war hinten und vorne zu finden und verfehlte nach 80 Minuten mit seinem Schuss nur knapp den gegnerischen Kasten. In der 86.min bebte dann das Kirchberger Stadion. Jan Wicht brachte einen Freistoß kurz hinter der Mittellinie knallhart in den gegnerischen Strafraum, der bis dahin überragende Gästespieler konnte nicht klären und Hayder war da und schoss zum 3:1 ein. Die letzten Minuten wurden zwar lang und länger, aber unser Team schaukelte das überragende Ergebnis nun routiniert über die Zeit. Am Ende ein glücklicher Sieg, mit dem viele SG Fans nicht mehr gerechnet hatten. Überragend aber die Körpersprache unserer Jungs. Jeder der Ahnung vom Fußball hat sieht wie sich unsere Spieler quälen, der Akku bei einigen ist völlig leer und sie brauchen eine Pause. Das beste Beispiel ist Frederik Pfaar. Einfach überragend wie sich der junge Mann in seiner ersten Gruppenligasaison präsentiert. Doch der Junge lebt viel von seiner Kraft, musste aufgrund der Personalsituation fast alle Spiele durchspielen und ist am Ende seiner Kräfte. Auch gegen Schwalmstadt war das zu sehen, doch ein Wahnsinn wie sich der Junge durchgebissen hat und sogar Verantwortung übernahm. Chapeau Frederik !!!