Spielberichte Damenmannschaft

Damenmannschaft

Damenmannschaft TSV Haddamar – Eintracht Baunatal 0:11 (0:5)
Gleich im ersten Spiel der Saison 2018/2019 Hiobsbotschaften ohne Ende für Trainer Johannes Diederich. Mit Laura Höhmann, Alisa Ried, Elisa Mand, Johanna Finster, Melissa Kuhr, Janina Heinemann und Julia Neuhaus stand gleich mehr als ein halbes Dutzend Stammspielerinnen nicht zur Verfügung, und das auch ausgerechnet gegen den als Titelkandidat gehandelte Mannschaft von Eintracht Baunatal. Als ob das noch nicht genug wäre, ging Luisa Otto angeschlagen ins Spiel und nach wenigen Minuten musste Abwehrchefin Chantal verletzt ausscheiden. An dieser Stelle gute Besserung und schnelle Genesung von der gesamten SG Kirchberg/Lohne/Haddamar für das sympathische Girl. Die Gäste zeigten vom Anpfiff an, dass zu recht mit Vorschusslorbeeren überschüttet wurden. Sehr jung an Jahren, aber technisch unheimlich versiert, präsentierten sich die Mädels aus Baunatal. Mit schnellen und genauen Pässen ging es über die Außenbahnen und unsere Defensive hatte Schwerstarbeit zu leisten. Die überragende Anni und die gesamte Abwehr stemmten sich den Angriffen entgegen, konnten dem Druck aber nicht standhalten. Bis zur Pause musste Keeperin Anni fünfmal den Ball aus dem Netz holen, verhinderte schon hier mit klasse Reaktionen mehr Treffer für die Gäste. Nach dem Wechsel der Hunger von Baunatal längst nicht gestillt. Noch einmal wurde der Druck erhöht und sie erzielten sechs weitere teilweise wunderschöne Treffer zum 0:11 Endstand. In der Schlussphase unsere Mädels mit den Kräften am Ende, trotzdem bewundernswert wie sich alle mit dem Gegner entgegen stellten und jede den eigenen Schweinehund überwand. Toll auch zu sehen, dass alle trotz der hohen Niederlage zusammen halten, es wird nicht gemeckert und gehadert. Unsere Damenmannschaft ist wirklich ein tolles Team !!!!
Damenmannschaft SV Ittertal – TSV Haddamar 2:1 (1:1) An einem ungewohnten Sonntag musste unsere Damenmannschaft zum zweiten Saisonspiel antreten. Die weite Anreise ins tiefste Waldecker Land und der steile Anstieg zum Sportgelände schon ein Abenteuer. Auch wir von der Redaktion waren trotz vieler Jahre auf den Sportplätzen dieser Welt noch nie in „Dorfitter“. Im Kader fehlten Johannes und Michael noch einige Mädels, trotzdem standen 14 wild entschlossene Damen auf dem Sportplatz die ersten Punkte der Saison 2018/2019 zu holen. Mit viel Mut und Entschlossenheit begann unser Team die Partie und überraschte den Gegner und die einheimischen Zuschauer. Bei Ballbesitz schalten unsere Spielerinnen schnell um und starteten vielversprechende Offensivaktionen, zeigten starke spielerische Angriffe und erarbeiteten sich Möglichkeiten. Viel ging über die superstarke linke Seite, wo Alisa von keiner Gegnerin zu stoppen war. Nach 15 Minuten lässt Alisa mit ihrem Turboantritt die gegnerische Defensive alt aussehen, zieht wunder bar ab, doch die Pille geht 2cm neben dem Pfosten ins Aus. 2min später ein langer Ball über die hochstehende Abwehr, Alisa setzt nach, erläuft das Leder und steht vor der gegnerischen Torhüterin. Unser „blonder Blitz“ bringt den Ball englisch scharf nach in die Mitte, hier springt der Ball einer Gegnerin an die Hand und der Schiedsrichter pfeift mit einiger Verspätung Elfmeter. Johanna schreitet zum Punkt und verwandelt eiskalt und routiniert zur 0:1 Führung. Die Gastgeberinnen und ihre „Offiziellen“ an der Linie waren sichtlich angeschlagen und wurden mit jeder Minute nervöser. So einen starken Gegner hatten sie sich anscheinend nicht vorgestellt. Unsere Mädels ganz stark in den Zweikämpfen, standen dabei ihren Gegenspielerinnen auf den Füßen, die nun mit den Verantwortlichen an der Außenlinie bei jedem Körperkontakt unfairerweise Gelbe Karten forderten. Der Schiedsrichter, der mit jeder Minuten unsicherer wurde, gab irgendwann nach und verwarnte nach Aufforderung von außen einige unserer Spielerinnen. Der TSV dagegen immer fair. Selbst als man freie Bahn auf das gegnerische Tor hatte, spielte man wegen einer Verletzung den Ball ins Aus. 5min vor der Halbzeit wird unser „Abwehrchef“ an die Hand geschossen und es gab Elfmeter für die Gastgeber. Einen Elfer den man geben kann, wie super fair Luisa nach dem Spiel auch kundtat. Beim Elfer hatte Anni keine Chance und es stand schmeichelhaft für den Gegner 1:1 zur Pause. Nach dem Anpfiff zur 2.Halbzeit baute der SV Itter mehr Druck auf und bedrängte unser Tor. Laura Kiepe musste sich in der 51.min ganz lang machen und holte überragend den Ball der Gegenspielerin vom Fuß. In der 63.min wurde es albern. Nach einem, ja was war es eigentlich, Foul ???, zeigte der Schiedsrichter Johanna Gelb – Rot und dezimierte damit unser Team. Auch hier ging das unmögliche Theater von draußen los, von dem sich leider der 23.Mann viel zu viel beeinflussen ließ. Das natürlich ein Schock für alle die sich mit dem TSV verbunden fühlten. Für unsere Trainer nun guter Rat teurer, denn Johanna war bis dahin eine wichtige Größe in der Defensive. Jetzt die Devis - Einer für alle und alle für Johanna -. Der Gegner erhöhte in Überzahl den Druck, doch unsere Defensive hielt überragend dagegen. Ein Wahnsinn, wie sich unsere Mädels mit aller Leidenschaft und Kampfgeist den es auf dieser Welt gibt, in -jeden Ball und Zweikampf warfen. Allein das war schon eine Goldmedaille wert. Chancen ergaben sich nur wenige für die Gastgeber, bei der größten in der 82.min riskierte Anni Leib und Leben und fischte das Leder der Gegnerin vom Fuß. Dabei bekam unsere wunderbare Torhüterin einen Tritt voll an den Kopf und war kurz „weg“. Auch hier keine Forderung unserer Trainer nach einer Bestrafung in Form einer Verwarnung oder mehr. Das ist Fairness!!! Die letzten Minuten wurden immer dramatischer. Eine Minute vor dem Ende ein Foulspiel unserer Mädels, doch vor dem Strafraum. Der Schiedsrichter sah das anders und zeigt auf den Elfmeterpunkt. Annis blieb beim Elfmeter eiskalt und lenkt das Geschoß über das Tor. Beim TSV feierten alle unsere Anni und die Fans gerieten in Ekstase. Doch das Drama noch nicht zu Ende, der Schiedsrichter lies weiter nachspielen und zeigte in der 93.min wieder auf den Elfmeterpunkt. Was war geschehen??? Luisa wurde aus kurzer Entfernung an den Ellbogen geschossen, natürlich eigentlich kein Handspiel. Das gibt es nämlich nur bei einer Körpervergrößerung oder einer unnatürlichen Bewegung mit der Hand zum Ball. Aber das sah der Referee eben ganz anders, wie auch die Entfernung bei der Mauerstellung. Bis jetzt wurde die Mauer wenn der Abstand zu kurz war, zurück gestellt. In Dorfitter stand mehrmals die Mauer zu weit weg und wurde vom 23.Mann näher zum Ball gestellt. Andere „Länder“, andere Sitten !!! Als Krönung wurde Luisa auch noch mit Gelb – Rot vom feld geschickt, unglaublich. Das Geschenk, wir nennen es so, wurde vom Gegner dankend angenommen und der Elfer zum 2:1 verwandelt. Ittertal hat zwar die Punkte, aber unsere „Löwinnen“ sind die Sieger der Herzen. Mädels, wir sind stolz auf euch !!!
Damenmannschaft TSV Mardorf II – TSV Haddamar 0:3 (0:1) Endlich belohnten sich unsere Mädels für eine erneut gute Leistung und gewannen hochverdient in Mardorf. Vom Beginn an waren Laura Höhmann und Co die bessere Elf, drückten auf dem Sportplatz???? in Mardorf auf´s Tempo und drängten die Gastgeber bis in ihren Strafraum zurück. Was zunächst noch fehlte war das Timing beim letzten Pass in die Spitze. Hier war der ein oder andere Ball zu lang, bedingt auch durch den starken Wind, der in Mardorf über den Platz fegte. Unser Gegner war sichtlich beeindruckt, sie hatten mit so einer starken Gästemannschaft wohl nicht gerechnet, fanden einfach kein Mittel gegen Hanna und ihre „Löwinnen“. Nach etwa 20 Minuten ein Versuch der Gastgeber, doch die überragende Hanna klärte mit ihrer tollen Spielübersicht die Situation. Jetzt ging auch vorne die Post ab. Mit richtig guten Spielzügen kam unser Team nun immer mehr zu Chancen. Luisa Otto traf nach 17 Minuten das gegnerische Außennetz, 2min später geht ein Schuss nur ganz knapp am gegnerischen Tor vorbei. Sekunden später wieder ein toller Spielzug, doch die gegnerische Abwehr kann im letzten Moment klären. In der 22.min setzt sich Janina wunderbar gegen Mardorf und den Rest der Welt durch, aber der Schuss geht genau auf die Torhüterin. Am Angriffsspiel beteiligen sich nun alle, Laura Höhmann setzt in der 28.min zum Solo an, doch auch ihr Abschluss geht am gegnerischen Kasten vorbei. Nach 35 Minuten auch mal ein Angriff von Mardorf, doch „Anni“ ist da und meistert souverän die Lage. Jetzt beginnt die „Show“ von Alisa Ried. Innerhalb weniger Sekunden ist der blonde Wirbelwind mehrmals von den Gegnerinnen nicht mehr zu halten und kann nach zwei Anläufen endlich die hochverdiente Führung erzielen. In der 37.min schickt Luisa Weidel Alisa mit präzisem Pass auf die Reise, der „blonde Blitz“ lässt alle stehen, doch ihr Schuss geht über den Kasten. Nur wenige Sekunden ist wieder Alisa vom Gegner nicht zu halten, beim Abschluss ist endlich die gegnerische Torhüterin geschlagen, doch zum Entsetzen aller TSV Haddamar Fans geht die Pille an den Innenpfosten und trudelt auf der Torlinie letztlich der gegnerischen Torhüterin in die Arme. Was für Pech!!! 2min später ist es endlich soweit. Einem langen Ball geht Alisa nach, setzt die Gegnerinnen unter Druck, erobert die Pille und vollendet zum vielumjubelten 0:1. Vor der Pause noch eine Möglichkeit. Johanna geht an allen vorbei, dringt in den Strafraum ein, kommt aber hier leider ins Straucheln. Noch kein Anflug von Euphorie bei den Spielerinnen, Coach Michael und dem mitgereisten Fans. Geführt hat unser Team zur Pause schon mehrmals, doch am Ende standen wir dann mit leeren Händen da. Mardorf versuchte gleich nach Anpfiff ins Spiel zurück zu kommen, war auch ein, zweimal vor unserem Tor, doch Luisa Weidel, Tracy, Anna und die tolle Hanna auf der „Sechser – Position“ nahmen ihre Torhüterin „Anni“ alle Arbeit ab und klärten die Situationen. Die Devise des TSV war jetzt auf Konter ausgerichtet und das setzte der TSV Haddamar überragend um. Luisa Otto erzielte in der 70.min das beruhigende 0:2, 7min später erzielte Natalie mit ihrem ersten Tor für den TSV das 0:3 und nun war der erste Sieg zum Greifen nahe. Die Spannung an der Linie wohl kaum noch zu ertragen, im Feld blieben unsere Mädels aber ganz cool, kamen durch kluge Konter zu weiteren Möglichkeiten durch Luisa, Alisa und Johanna, konnten die aber nicht nutzen. Aber egal, am Ende konnte gefeiert werden. Das war wieder eine Supervorstellung unserer Damen und diesmal auch bis zum Ende. Klasse Mädels!!!
Damen SV Anraff – TSV Haddamar 4:0 (0:0) Die Stimmung vor dem Spiel in Anraff gut bei unseren Mädels, der Sieg in Mardorf hatte noch einmal das Selbstvertrauen gestärkt. Doch irgendwie hatte man als Fan an der Linie schon ein eher schlechteres Gefühl, irgendwie fehlte unserem Team das gewisse Funkeln in den Augen. Unter der Woche viele Damen im Training, Trainer Johannes hatte bei sage und schriebe 17 Mädels die Qual der Wahl. So musste auch Alisa erst einmal auf der Bank Platz nehmen, unsere gefährlichste Angreiferin kann berufsbedingt unter der Woche leider kein Training besuchen. Auch Elisa, die zweite Angreiferin, steht weiter nicht zur Verfügung. Ein großes Handicap unserer Elf schien eigentlich abgestellt. Oft musste der TSV Haddamar Treffer in den Anfangsminuten hinnehmen, dass wurde in den letzten Spielen immer besser und schien abgestellt. In Anraff musste man leider nach drei Minuten das 1:0 hinnehmen, gleich beim ersten Angriff der Gastgeber ist unsere Defensive nicht im Bilde und Anni im Tor ist geschlagen. Luisa Otto startet in der 8.min eine erste Attacke, doch bei der abschließenden Flanke fehlt die Genauigkeit. Anni rettet 3 Minuten später klasse gegen ihre Gegnerin, auf der Gegenseite ist Alisa auf und davon, ihr Schuss geht aber über den gegnerischen Kasten. Sekunden später setzt unser „blonder Blitz“ nach, setzt die Torhüterin unter Druck, die jedoch im letzten Moment den Ausgleich verhindern kann. Der TSV setzt weiter nach, vor allem wenn Alisa auf der linken Außenbahn eingesetzt wird, kommt der Gegner ins Schwitzen. In der 22.min ist wieder Alisa nicht zu halten, doch bei ihrer Hereingabe ist keine Mitspielerin mitgelaufen. Trotz der guten Aktionen fehlt dem TSV die ordnende Hand im Mittelfeld, die unsere schnellen Spitzen Luisa und Alisa in Szene setzt. Auch fehlt jetzt immer mehr in den Zweikämpfen der letzte Schritt, hier kommen unsere Mädels zu spät und werden von den technisch guten gegnerischen Kickern mit Doppelpässen mehrmals ausgespielt. Vor allem die beiden Stürmerinnen von Anraff immer gefährlich und sind dann beide auch beim 2:0 beteiligt. Gleich zweimal kann unsere Abwehr die Passwege nicht zustellen, ist im Zweikampf auch nicht konsequent genug und der Schuss aus 13m geht über unsere Torhüterin ins Tor. Der Treffer macht unsere Elf noch nervöser, viele einfache Bälle werden jetzt noch leichter hergegeben und landen beim Gegner. In der Pause muss Anni verletzt ausscheiden und dafür geht Janina ins Tor. Die ersten Aktionen des TSV vielversprechend. Natalie hat nach 50 Minuten eine gute Position, doch der Abschluss zu schwach. Die größte Möglichkeit wenig später. Nach einem Handspiel der gegnerischen Torhüterin außerhalb des Strafraums gibt es Freistoß. Hier hätte Alisa oder Johanna schießen müssen, Janina auch schussstark, stand ja im Tor. Leider trauten sich die beiden nicht, Natalie fasste sich ein Herz, blieb aber in der Mauer hängen. Schade, dass wäre noch einmal einen gute Gelegenheit ins Spiel zurück zu kommen. Die Gastgeberinnen und wurden wieder stärker. Luisa Weidel konnte nach einer Stunde gerade noch retten, in der 74.min dann aber doch das 3:0. Auch hier fehlte im Zweikampf die nötige Bissigkeit um den zu gewinnen. 3min später fast schon ein De´ja`Vu. Wieder wird der Zweikampf nur halbherzig geführt, es fehlt der Biss und die Körpersprache dem Gegner zu zeigen, „Mit mir nicht!!!“. So wurde man leicht ausgespielt und Janina im Tor war ohne Chance. Unsere Mädels wollten sicher, der Geist war auch an diesem Tag willig, nur das Fleisch leider zu schwach um gegen Anraff etwas mitzunehmen. Es muss eben im Training weiter gut gearbeitet werden, die Ansätze sind ja da, es muss nur noch besser umgesetzt werden.
Damenmannschaft TSV Haddamar – Obermelsungen II 0:1 (0:0) Mit einigen Erwartungen gingen unsere Mädels in die Partie gegen die II. von Obermelsungen. Coach Michael Groh in Vertretung von Johannes Diederich, hatte im wahrsten Sinn die Qual der Wahl, konnte personell fast aus dem Vollen schöpfen. Taktisch wurde etwas umgestellt. Gegen die „Melsunger“ wollte man vom Anpfiff an offensiv und aggressiv den Gegner attackieren und unter Druck setzen. Das klappte in der 1.Hälfte über weite Strecken richtig gut und Laura Höhmann und Co bestimmten klar das Geschehen. Dem Gegner wurde der Schneid abgekauft und bei Ballbesitz versuchten unsere Mädels sofort in die Offensive umzuschalten. Dabei ging viel über die schnellen Außenbahnen mit Luisa Otto und Alisa Ried. Alisa schaltete nach öffnendem Pass in der 11.min. den Turbo an, überlief ihre Gegenspielerin, scheiterte mit dem Abschluss aber am gegnerischen Außennetz. Im Gegenzug Anni bei einem ersten Schuss des Gegners auf dem Posten. Nach 18 Minuten wurde klasse die gegnerische Kette ausgespielt, Johanna ging mit der Pille am Fuß auf und davon, hatte freie Bahn noch weiter in den Strafraum einzudringen, zog dann für den Geschmack des Trainers zu früh ab und kam an der guten gegnerischen Torhüterin nicht vorbei. Die Damen des TSV Haddamar setzten nach und erspielten sich mit schönen Spielzügen weitere Möglichkeiten. Alisa zieht nach einem tollen Angriff aus der Drehung ab, doch wieder bleibt die Torhüterin des Gegners Sieger. Sekunden später setzte Luisa klasse nach, holt sich das Leder und zieht aus 16m ab. Unglaublich wie wieder die „Teufelin“ im Obermeslunger Kasten noch die Hand an die Pille bringt, das Leder aus dem Winkel fischt und den jubelnden Anhang von Haddamar damit zum Schweigen bringt. Nur wenige Sekunden später wieder unsere Farben in der Offensive, klasse läuft der Ball über mehrere Stationen, aber erneut scheitern unsere Mädels an der Nummer Eins der Gäste. Hier wäre jedoch der Querpass auf die freie Johanna besser gewesen, die hatte die bessere Position. Nicht vergessen wollen wir auch die 100% Chance für die Gäste, da hatten wir Glück. Schade, zur Halbzeit wäre eine 2 oder 3:1 Führung möglich und auch verdient gewesen. Nach der Pause ging es genauso weiter. Erneut viel Druck unserer Elf, doch vor allem Alisa fehlt an diesem Tag das Quäntchen Glück beim finalen Schuss. Gleich zweimal scheitert der „blonde Blitz“ nach feinen Pässen von Johanna und Melissa. Nach einer Stunde kommen die Gäste etwas ins Spiel, doch bei den Angriffsversuchen stehen Luisa Weidel, Janina und Co bombensicher. In der 70.min aus dem Nichts das unverdiente und unnötige 0:1. Unnötig weil hier der Schiedsrichter ein Handspiel pfiff, was von 10 Schiedsrichtern wahrscheinlich nur zwei gepfiffen hätten. Die gegnerische Spielerin bestrafte unseren tapfere „Löwinnen“ per Freistoß mit einem Sonntagsschuss am Samstagnachmittag gnadenlos. Mit dem Mut der Verzweiflung versuchten alle vom TSV Haddamar in den letzten 15 Minuten noch einmal alles, lösten dabei den Libero auf um doch noch zumindest einen Punkt zu retten. In der 79.min ist die Chance da, gleich mehrere unserer Mädels haben die Chance zum Schießen, doch der Gegner bekommt einen Fuß dazwischen und kann zur Ecke klären. Alle Damen geben alles, doch leider gelingt der hochverdiente Ausgleich nicht mehr und die Enttäuschung war nach dem Schlusspfiff natürlich riesengroß. Leider wurden das gute Spiel und der große Aufwand unserer Mädels nicht belohnt. Mindestens ein Remis wäre an diesem „verdammten“ Samstag aufgrund des gesamten Spielverlaufs verdient gewesen. Aber der Fußballgott war diesmal nicht auf der richtigen Seite.
Damenmannschaft RW Hundelshausen – TSV Haddamar 4:0 (2:0) Mit gerade einmal 12 Spielerinnen musste Coach Michael Groh ins „Hessische Kirschenland“ nach Witzenhausen fahren. Leider gab es hier für die tapferen Mädels beim 0:4 nichts zu holen und man musste ohne Punkte die Heimreise antreten.
Damenmannschaft TSV Haddamar – SG Wettes/Breuna/Oberl. 1:5 (0:3) Leider überschnitten sich die Spiele unserer Mädels und das der I.Mannschaft, so dass wir die ersten 50 Minuten unserer Damenmannschaft verpassten. Zu diesem Zeitpunkt lag unser Team gegen eine Mannschaft die wesentlich stärker ist als ihr Tabellenplatz aussagt. Klasse immer wieder zu sehen, wie sich unsere Mädels auch bei Rückständen pushen, anfeuern und niemals aufgeben. Sie haben einfach Spaß am Fußball und zeigen das auch in jeder Minute auf dem Platz. Das Team von Michael Groh kam jetzt besser ins Spiel und konnte die Partie ausgeglichen gestalten. In der 58.min war Alisa auf und davon und konnte 20m vor dem Tor nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Der freistoß kam schön in den Strafraum, Janina Heinemann stand in bester Position, doch ihr Schuss ging knapp am Pfosten vorbei ins Aus. Im Gegenzug pfiff der Schiedsrichter ohne jedes Erbarmen einen Foulelfmeter, den sicher nicht alle gegeben hätten. Der wurde zum 0:5 verwandelt. Doch jetzt war Schluss für den Gegner, Anni vernagelte ihr Tor und ihre Vorderleute steigerten sich mit jeder Minute. Jetzt ging es immer nach vorne, vor allem über unsere schnellen Außen Alisa und Luisa Otto. Gleich mehrmals richtig gute Ansätze, nur wurden die Angriffe nicht entscheidend zu Ende gespielt. Alisa hängte nach 70 Minuten alle Gegenspielerinnen ab, doch leider ging der Abschluss knapp am Tor vorbei. Auch eine Reihe von Eckbällen brachte nichts ein, bei den sogenannten Standards ist noch einiges raus zu holen für unsere Mannschaft. Kurz vor dem Ende doch noch der Ehrentreffer. Einen Eckball kann die gegnerische Abwehr nicht weit genug klären, Hanna schnappt sich die Kugel, legt sie sich zurecht und knallt das Leder aus 24m ins rechte obere Eck. Ein Sahnetor!!! Das wurde natürlich gefeiert von allen Mädels, sicher hat das unserer sehr sympathischen Hanna einigen Flaschen Sekt gekostet.
Damenmannschaft Bad Zwesten – TSV Haddamar 11:0 (0:0) Jeder wusste um die schwere Aufgabe beim Tabellenführer anzutreten. Die SG Bad Zweiten/Urfftal ist in der Kreisliga A das Maß aller Dinge, hat noch keinen Punkt abgegeben und ist auch noch ohne Gegentor. Seit nunmehr über 30 Jahren ist der Sportplatz in Zwesten schief ohne Ende, für eine „Kurstadt“ eigentlich ein Witz. In den ersten 10 Minuten hielt unsere Elf gut mit. Luisa Weidel und Mitspielerinnen standen gut gestaffelt, mit Alisa als Sechser wurde die Defensive verstärkt um erst einmal kein frühes Gegentor zu kassieren. Zwesten technisch nicht so stark wie zum Beispiel Eintracht Baunatal, doch haben sie Spielerinnen im Team, die einen für die Klasse, unheimliche Schussstärke besitzen. Nach 13 Minuten gibt es einen Freistoß aus gut 30m fast an der Außenlinie. Den jagt die gegnerische Spielerin mit unheimlicher Wucht genau in den Giebel zur 1:0 Führung, Wahnsinn!! 120 Sekunden später der nächste Distanzschuß und es stand 2:0. Auf unserer Seite werden die Zweikämpfe zu leicht hegeschenkt, am Ball sind unsere Mädels zu unruhig und das Mittelfeld kann die Bälle nicht fest machen. Somit bekommt Zwesten zu schnell leichte Bälle und nutzt das gnadenlos aus. In der 19.min steht eine Gegenspielerin nach einem Eckball völlig blank und vollendet zum 3:0, 6min später kommt nun auch Pech hinzu. Anni hält klasse den Schuss, doch beim Versuch endgültig zu klären unterläuft unserer Abwehr ein Eigentor zum 4:0. Unsere Abwehr steht unter Dauerdruck, auch weil im Mittelfeld nicht aggressive genug attackiert wird. Dazu fehlt unseren Mädels die körperliche Präsenz in den Zweikämpfen. Außer Alisa, Laura Kiepe und Luisa Weidel sind alle TSV Spielerinnen viel zu brav und werden für das körperlose Spiel immer wieder vom Spitzenreiter bestraft. So nach 31 Minuten als gleich drei unserer Damen den Gegner nicht am Querpass hindern, im Strafraum steht unsere Abwehrspielerin viel zu weit von der Gegnerin und Anni ist beim 5:0 chancenlos. Die Hektik legt sich einfach nicht im Spiel des TSV, gute Ansätze werden schnell wieder erstickt weil die Ruhe am Ball fehlt. Fast jede versucht die Pille nur weit weg zu schießen, anstatt mal das Leder in den eigenen Reihen laufen zu lassen. Dazu gehört natürlich auch viel Laufarbeit ohne Ball, auch hier ist noch viel zu tun für unsere Trainer. Bis zur Pause musste Anni im Kasten noch zweimal das Leder aus dem Netz holen, hier immer wieder unsere Spielerinnen im Zweikampf zu brav !!! und machten es dem Gegner leicht ihre Treffer zum 7:0 Halbzeitstand zu erzielen. Nur 3min nach der Pause das 8:0. Selbst unsere Beste – Alisa Ried – gab hier der Gegnerin beim Laufduell nur Geleitschutz anstatt mal am Trikot zu ziehen und diese damit aufzuhalten. Die zog aus 18m ab und unsere bedauernswerte Torhüterin war geschlagen. Das wurmte Alisa mächtig, jetzt ging unsere eigentlich offensiv stärkste Kraft mit ins Abwehrzentrum und warf sich in jeden Zweikampf und rette so einige brenzlige Situationen bravourös. Lange konnte man jetzt weitere Gegentore verhindern, das Ziel nicht zweistellig zu verlieren, rückte mit jeder Minute näher. Leider dann in der 70.min doch das 9:0, hier half der Fußballgott leider nicht. In der Offensive hatte Luisa Otto jetzt einige gute Ansätze, konnte sich mehrmals gegen die Übermacht aus Zwesten durchsetzen, doch hier fehlte die Unterstützung. In der 78.min aber die Chance. Wieder setzte sich der „kleine Wirbelwind „ Luisa gegen drei Gegnerinnen durch, passte im richtigen Moment nach innen, doch Janina verfehlte aus kurzer Entfernung knapp das Zwestener Tor. Leider musste man doch in den sauren Apfel beißen, denn der Tabellenführer machte in den letzten 5 Minuten doch noch zwei Treffer. Auch hier wieder aus der Distanz, wobei unsere Abwehr nicht schnell genug hinten raus rückte und somit den Gegner zu den Schüssen einlud. Am Ende dann 0:11, doch Kopf hoch Mädels, nicht jeder Gegner ist so stark wie Zwesten.
TSV Haddamar – Antrefftal 0:7 (0:6) Johannes und Michael sind im Moment etwas ratlos über die augenblickliche Verfassung ihrer Mannschaft. Die Vorbereitung war richtig gut, das spielerische und auch die Ergebnisse sorgten für Hoffnung und neue Euphorie. Der Start gegen Baunatal schwierig, doch dann sehr sehr gute Spiel in Ittertal und gegen Mardorf. Hier wurden die Tugenden gezeigt, die alle Trainer dieser Welt sehen wollen. Einsatz, Willen, Selbstbewusstsein und die nötige Aggressivität im Zweikampf. Das setzten unsere Mädels in Ittertal und Mardorf klasse um, bei der knappen und unverdienten Niederlage gegen Obermelsungen waren neben dem großen Einsatz auch viele gelungene Spielzüge dabei. Es wurde richtig Fußball gespielt, leider ist das unserer Elf etwas abhandengekommen. Sicher musste man in den letzten beiden Spielen gegen die beiden ersten der Tabelle antreten, doch vor allem in solchen Spielen muss man einfach eine gewisse Körpersprache haben, im Zweikampf sich auch mal wehren und nicht nur nebenher laufen. Luisa und alle anderen sollen ja nicht böse Fouls machen, aber ein Trikotzupfen oder die schnellere Gegenspielerin festhalten wenn diese zu schnell, gehört zum Fußball dazu. In Zwesten waren diese Fehler schon zu sehen, auch beim Spiel gegen Antrefftal waren wieder fast alle zu brav in den Zweikämpfen. So geriet man nach eigentlich gutem Beginn in Rückstand, weil man die Laufduelle auf der Außenbahn ohne Gegenwehr verlor und Annis bis zur 22.min zweimal die Pille aus dem Netz holen musste. Auch in der 24.min wieder ein unnötig verlorener Zweikampf und der Gegner hatte es leicht das 0:3 zu erzielen. Beim 0:4 hatte man eigentlich den Ball sicher in den eigenen Reihen, schenkte diesen leicht her und prompt das 0:4. 5min vor der Halbzeit verwandelte der Gegner einen Elfmeter zum 0:5, unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff das 0:6, als gleich zwei unserer Mädels den freien Ball nicht energisch genug klären konnten und das der Gegner nutzte. Auch die Halbzeitansprache der Trainer schien nicht gehört worden zu sein, denn prompt kassierte man in der 46.min den 7.Gegentreffer. Es tut uns schon fast weh das zu schreiben, aber erneut die gleichen Fehler wie in der 1.Halbzeit. Viel zu lasch und brav im Zweikampf, auch beim Laufduell keine Gegenwehr und Anni war geschlagen. Jetzt aber ging ein Ruck durch das „weiße Ballett“. Janina Heinemann wurde zurückgezogen als weitere Absicherung, Alisa ging auf die „Sechs“ und prompt hatte der Gegner Probleme weitere Möglichkeiten zu erspielen. Jetzt waren alle Mädels präsent, auch nach vorne ging nun ab und an etwas. Laura Kiepe wurde in den Angriff beordert, machte hier einige Bälle gut fest, hatte nur leider zu wenig Unterstützung. Trotz der schwindenden Kräfte überwanden unsere Damen den inneren Schweinehund, waren jetzt stark im Zweikampf und hielten die Kiste bis zum Ende sauber. Die 30 Minuten der 2.Halbzeit geben Mut und zeigten, dass es unsere Mädels doch können. An dieser Stelle wünscht die Redaktion den schwerer verletzten Elisa, Kim und Chantal alles Gute und eine schnelle Genesung. Wir brauchen Euch !!!!
Damenmannschaft TSV Flechtdorf II – TSV Haddamar 2:1 (1:0) Die Landschaft um den Diemelsee ein echter Traum und war schon allein die weite Anreise wert. In Flechtdorf selbst mussten unsere Spielerinnen und die mitgereisten Fans sehen, welch großen Stellenwert der Frauenfußball in Flechtdorf hat. Vor dem Spiel unserer Mädels spielte die Jugendmannschaft der Gastgeber, später kam noch die 1.Damenmannschaft. Als tolle Gastgeber präsentierte sich der TSV. Am Sportlerheim gab es Kaffee, Kuchen und andere Leckereinen, auch nicht selbstverständlich bei Spielen im Frauenfußball. Unsere Damen hatten sich viel vorgenommen. Selbst unzufrieden nach den gezeigten Leistungen der letzten beiden Spiele wollte man es besser machen. Vom Anpfiff an versuchten die Gastgeber viel Druck aufzubauen, prallten jedoch an unserer hervorragenden Defensive ab. Überragend hier Janina Heinemann die mit gutem Auge immer wieder Bälle des Gegners abfing und gescheit den eigenen Spielaufbau ankurbelte. Schwächen gab es zuletzt ja auch beim eigenen Zusammenspiel, hier lief der Ball zu wenig in den eigenen Reihen und wurde oft dem Gegner in die Füße gespielt. Das klappte von Beginn an besser. Nach 11 Minuten ein toller Freistoß von Alisa aus 25m, den die gegnerische Torhüterin gerade noch zur Ecke klären konnte. In der Folgezeit das Spiel ausgeglichen. Unser Team versuchte zur Freude der beiden Trainer vieles spielerisch zu lösen und nicht einfach nur den Ball weg schlagen. Auch stimmte die körperliche Präsenz in den Zweikämpfen. Noch nicht bei allen, aber ein Anfang war gemacht. Laura Höhmann schickte Alisa mit tollem Pass nach 18 Minuten auf die Reise, die ist auch nicht zu halten, doch nach dem Spurt über 30m fehlte beim Abschluss etwas die Kraft und die Nummer Eins von Flechtdorf konnte den Schuss abwehren. Nach 42 Minuten musste Anni eigentlich das erste Mal richtig zupacken, löste diese Aufgabe aber mit Bravur. Als alle mit dem 0:0 zur Pause rechneten, führte eine kleine Unachtsamkeit zum 1:0. Zum ersten Mal konnte unsere Defensive nicht energisch klären, sofort kam der schnell Pass in die Schnittstelle und eiskalt nutzte das der Gegner zum 1:0 Halbzeitstand. Sekunden nach der Pause unsere Elf noch nicht bei der Sache . Pfosten, etwas Glück, der Fußballgott und Anni konnten gerade noch das 2:0 verhindern. Im Gegenzug die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich. Unwiderstehlich zieht Luisa Otto an den Gegnerinnen vorbei, ist frei vorm gegnerischen Tor, scheitert dann aber der Torfrau von Flechtdorf. Schade, dass wäre es gewesen. Nach einer Stunde kommt ein Freistoß wunderbar zu Alisa, doch leider bekam unser blonder Blitz keinen Druck hinter das Leder. Die Gastgeber abgebrühter und erhöhten nach 75 Minuten auf 2:0. Hier eine der wenigen Unachtsamkeiten in unserer Abwehr und prompt bestrafte das der Gegner. Der große Schreck kam jedoch erst noch. In der 80.min verletzte sich Pauline ohne Einwirkung des Gegners schwer und musste mit dem Krankenwagen abgeholt werden. Nach gestrigem Stand hat sich Pauline eine Knieverletzung zugezogen, wie schwer die ist, wird sich heute beim MRT herausstellen. An dieser Stelle noch einmal von unserer Redaktion die besten Wünsche für Pauline. Auf das wir sie bald wieder auf den Sportplätzen dieser Welt sehen können. Nach dem ersten Schock zeigte unser Team eine tolle Reaktion und konnte durch ein wunderbares Tor von Alisa in der 90.min auf 1:2 verkürzen. In der Nachspielzeit warfen Laura Höhmann und Co alles nach vorne, spielten in der Abwehr jetzt Frau gegen Frau, wurden aber leider nicht mehr mit dem Ausgleich belohnt. Trotzdem eine gute Vorstellung unserer „Löwinnen“. Weiter so !!!
Damenmannschaft TSV Haddamar – SV Ittertal 1:3 (1:2) Eine sehr angenehme Pflicht gab es für unsere Damenmannschaft vor dem Spiel gegen den SV Ittertal. Die Firma Heizungsbau Schäfer aus Wabern hatte einen Satz Wintertrikots gespendet, damit unsere Mädels richtig gekleidet sind zur kalten Jahreszeit. Dafür von allen ein herzliches Danke-Schön. Nach dem Fototermin begann das Warten auf den Schiedsrichter. Die Vorverlegung des Spiels war ordnungsgemäß angemeldet und auch der Schiri war informiert. Da aber auf der Ansetzung „Fritzlar-Haddamar“ stand, versuchte es der 23.Mann erst einmal in Fritzlar, wo er weit und breit allein auf weiter Flur stand. Also machte er sich auf die weite Reise nach Haddamar, wo das Spiel mit einer 17-minütigen Verspätung angepfiffen wurde. Die Gäste zählen nicht zu den Lieblingsgegnern unserer Elf!!! Im Hinspiel wurden bei jedem Körperkontakt von Spielerinnen und vor allem dem Trainer permanent Bestrafungen unserer Mädels gefordert, worauf auch prompt der Schiedsrichter zwei unserer Mädels mit Gelb – Roten Karten vom Feld der Ehre schickte. Für unsere Redaktion ein unmögliches Benehmen, so geht der Spaß am Fußball verloren. Auch dessen ist geschuldet, dass man gar nicht erst daran dachte das Spiel von einem Betreuer pfeifen oder leiten zu lassen, da waren sich beide!!!! Seiten einig. Unser Team hatte als Außenseiter gegen den Tabellendritten nichts zu verlieren und ging auch mit einer gehörigen Portion „Löwinnenwut“ ins Spiel. Johannes und Michael hatten die richtige Mischung gefunden, unsere Defensive stand richtig gut gegen den Favoriten. Schnell waren unsere Mädels hinter dem Ball, nahmen engagiert die Zweikämpfe an und versteckten sich keinesfalls. Bei Ballgewinn wurde die schnellen Außen Alisa und Luisa gesucht und auch gefunden, die den Gegnerinnen mit ihrer Schnelligkeit einige Kopfzerbrechen bereiteten. Nach 17 Minuten erkämpfte Alisa einen Eckball, brachte den auch super nach innen, doch leider sprangen „Feind“, aber auch unsere Stürmerinnen am Leder vorbei. Vom Gegner nur wenig zu sehen, was dem lautstarken Trainer an der Linie gar nicht gefiel. Trotzdem gingen die Gäste in der 17.min in Führung. Einmal konnte unsere Abwehr nicht energisch genug klären, verlor den Zweikampf auf der Außenbahn, konnte die Flanke nicht verhindern, stand auch nicht eng genug am Gegner in der Mitte und Anni war zum 0:1 geschlagen. Das Spiel schien nun für die Favoriten ihren Lauf zu nehmen, doch da hatten die Ittertaler erst einmal die Rechnung ohne unsere Girls gemacht. Flügelflitzer Luisa Otto setzte nach 23 Minuten zum Solo an, stellte hier gleich 3 Gegenspielerinnen vor unlösbare Aufgaben, flankte wunderbar und zielgenau in die Mitte auf den Kopf von Alisa Ried und unser „blonder Blitz“ köpfte unhaltbar für die gegnerische Torhüterin zum 1:1 ein. Jetzt wurde das Spiel von unserer Elf bestimmt und ein guter Angriff nach dem anderen rollte auf das gegnerische Gehäuse zu. In der 30.min war wieder Luisa Otto nicht zu halten, doch diesmal konnte die Nummer Eins von Ittertal den Ball abfangen. 4min später der nächste gute Angriff. Diesmal stand Luisa Otto am Elfmeterpunkt, bekam die Pille auch gut aufgelegt, doch beim Abschluß wurde sie leider im letzten Moment gestoppt. Nach 38 Minuten setzte Luisa Weidel den „Turbo“ Luisa Otto mit einem Traumpaß in Szene, aber wieder stand die gegnerische Torfrau im Weg. Der Gegner und sein Anhang sichtlich konsterniert und nun kamen wieder die alten „Leiden“ auf. Bei jedem kleinen Körperkontakt und bei jedem Zweikampf wurde reklamiert und gefordert, furchtbar!!! Die Grausamkeit des Fußballs zeigte sich in der 40.min. Unglaublich wie hier unsere tolle Mannschaft bestraft wurde. Bei einem Angriffsversuch sprang im Strafraum der Ball einer unserer Kickerinnen unglücklich an die Hand und wie die „Jungfrau zum Kind“ bekommt der Gegner buchstäblich aus dem Nichts eine Chance geschenkt. Der Elfmeter wurde zum unverdienten 1:2 Halbzeitstand verwandelt. Der Stachel der Enttäuschung saß erst einmal tief bei unserem Team, so kam man auch mit etwas hängenden Köpfen aus der Pause. Ittertal hatte nach 50 Minuten sogar die Chance auf den dritten Treffer, doch Anni hilet den Elfmeter. Nach knapp einer Stunde eine Gelb – Rote Karte für unsere Elf. Auch die viel zu hart, hier hätte der Schiedsrichter mit Fingerspitzengefühl eine letzte Ermahnung aussprechen können. Das war es wohl, so dachten alle im kalten Waldstadion zu Haddamar. Doch weit gefehlt, unsere „10 kleinen Negerlein“ stemmten sich mit ganz viel Mut, Leidenschaft und Kampfgeist dem Gegner entgegen. Eine einzige Chance konnten sich die Gäste erspielen und die fischte Anni sensationell aus dem Eck. Mit jeder Minute wurden unseren Damen mutiger und versuchten auch in Unterzahl Druck nach vorne zu machen. Dabei auch richtig gute Ansätze, doch der letzte finale Pass oder eine energische Einzelleistung wollten nicht gelingen. Stark beim Gegner auch der „große“ Libero, der es unserer Offensive immer sehr schwer machte. 4min vor dem Ende dann sogar noch das 1:3 durch einen Freistoß aus 16m. Trotz der Niederlage eine starke Vorstellung unserer Mannschaft.
Damenmannschaft TSV Haddamar – SV Seigertshausen 2:8 (2:2) Zum Abschluss des Fußballjahres 2018 ein Spiel unter Flutlicht für unsere Mädels. In Lohne, nicht am eigentlichen Spielort Haddamar, musste unser Team nach genau 45 Sekunden das 0:1 hinnehmen. Zunächst kann nicht die Flanke verhindert werden, danach steht in der Mitte die Gegnerin blank und schießt ein. Angst und Bange machen gilt nicht, jetzt krempelten Laura Höhmann und ihre Mitkämpferinnen die Ärmel hoch und übernahmen die Spielkontrolle. Aus der jetzt gutstehenden Abwehr um die überragende Janina Heinemann waren einige richtig gute Ansätze im Offensivspiel zu sehen, leider fehlte hier beim finalen Pass auf die schnellen Außen Alisa Ried und Luisa Otto mehrmals die Genauigkeit. Die spielerische Überlegenheit wurde in der 20.min dann belohnt. Mit traumhaften Doppelpassspiel von Janina Melms und Alisa Ried wurde die gesamte Hintermannschaft der Gäste förmlich auseinander genommen und wunderschön veredelte Alisa mit einem tollen Schuss ins rechte Dreieck diesen Superangriff zum 1:1 Ausgleich. Einfach nur Klasse!!! Die Freude über das tolle Tor natürlich riesengroß, zu groß, denn jetzt ging wieder die Konzentration etwas verloren und der Gegner kam stärker auf. Der Druck auf unsere Defensive nahm zu, doch vor allem Janina stand wie der Fels in der Brandung und stemmte sich mit ihren Abwehrspielerinnen dem Gegner entgegen. Nun gab es Platz für unsere schnellen Damen. Luisa Otto mit einigen guten Antritten, die noch nichts einbrachten. In der 32.min aber dann ein Bilderbuchkonter und das 2:1. Mit überragendem kämpferischen Einsatz holte sich Luisa Otto im Mittelfeld die Kugel, spielte im richtigen Moment den tödlichen Pass über die hochstehende Abwehr auf Luisa Weidel, unser Mittelfeldstratege zog den Sprint an und hob die Pille wunderbar über die gegnerische Torhüterin zur Führung. Noch so ein Traumtor am späten Samstagnachmittag. 120 Sekunden später der Wahnsinnsantritt von Alisa Ried. Aus der eigenen Hälfte warf der „blonde Blitz Luisa Usain Bolt Ried“ den Turbo an, berührte beim Sprint über 45m kaum einmal den Rasen im Lohner Dachsbergstadion und zog aus 12m ab. Leider leider wurde die Superaktion nicht belohnt, denn die Kugel strich 2cm am Pfosten vorbei ins Aus. Der große Schock dann zwei Minuten vor der Pause. Unnötig der Ballverlust im Mittelfeld, auch passte man beim Anspiel in die Spitze nicht auf und prompt erzielten die Gäste den zu diesem Zeitpunkt glücklichen 2:2 Ausgleich. War es der Schock über den Ausgleich zu einem wirklich unglücklichen Zeitpunkt, oder warum lief nach dem Pausentee gar nichts mehr beim TSV. Alle guten Tugenden der ersten Hälfte waren wie weg geblasen. In allen Mannschaftsteilen keine Ordnung mehr, alles lief mehr oder weniger durcheinander und machten es dem Gegner leicht zu Toren zu kommen. Wir wollen auch im Einzelnen nicht mehr auf die Gegentor eingehen, unsere Redaktion weiß, dass es die Mädels viel besser können, wie ja auch die erste Halbzeit gezeigt hat. Jetzt ist erst einmal Winterpause und im nächsten Jahr geht es wieder los. An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Mädels, den Trainern und den Sponsoren der Damenmannschaft TSV Haddamar bedanken, wir haben immer mit viel Freude die Spiele besucht und freuen uns schon auf das nächste Jahr mit unseren „Löwinnen“ im Haddamarer Waldstadion.