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Bericht vom Spiel unserer III. Mannschaft gegen Beisetal

SG KiLoHa III – SG Beisetal II 4:2 (2:2)

Das Aufgebot: Kevin Planz, Holger Rinke, Jens Colmorgen, Martin Geisser, Jusitin Alemroth, Janik Zielasko, Christian Löber, Jim Feige, Andre Dungl, Björn Popitz, Janik Ohlwein, Alexander Bohl, Michael Müller

Über den totalen Unsinn, zwei Wochen nach dem eigentlichen Saisonende noch Nachholspiele durchführen zu müssen, haben wir schon berichtet. Spiele an einem Dienstag- und Mittwochabend im November holt kaum jemand vom Sofa, was wiederum fehlende Einnahmen bedeutet.

Der Aufwand hier, ob zwei oder 200 Zuschauer, ist der gleiche. Die Gastgeber müssen Helfer haben für Versorgung, Platzaufbau, Kasse und einiges mehr. Und das dann für 10 Zuschauer. Es ist doch kein Wunder, wenn die kleinen Vereine niemanden mehr zum Helfen finden, wer will sich schon den Hintern abfrieren für drei verkaufte Flaschen Bier, zwei Bratwürstchen und 5 Eintrittskarten. Aufwärmen im Sportlerheim ist nämlich nicht wegen Corona.

Es schreit einfach zum Himmel, dass bei den kleinen Klassen in der Kreisliga man es nicht hinbekommt, Anfang Oktober fertig zu sein. Hauptsache, man spielt Kreis- oder Hessenpokal und fängt dafür später an.

Aber kommen wir zum Spiel. Das Geschehen auf dem Sportplatz passte sich dem trüben Novemberwetter an, auf unserer Seite vor allem in der ersten Halbzeit in der Defensive eine ganz schlechte Vorstellung. Durch unglaublich einfache individuelle Fehler kam der Gegner zu hochkarätige Möglichkeiten, von denen er aber nur zwei nutzte.

Man hatte sich noch gar nicht an das wunderschöne helle Flutlicht in Haddamar gewöhnt, als die Gäste nach einem haarsträubenden Fehler ein vorweihnachtliches Geschenk bekamen, aber so freundlich waren, dass abzulehnen. In der 08. und 09.min erste Angriffe von unserer Seite, doch Janik Ohlwein und Jannik Zielasko kamen nicht durch.

Nach 10 Minuten das 0:1, unnötig wie ein „Kropf“. Bereits im Gegenzug wieder Janik Ohlwein nach gutem Pass von Christian Löber, aber der gegnerische Torhüter konnte zur Ecke klären. 1 min später ein Schuss von Jannik Zielasko, aber auch der fand nicht ins Ziel. Justin Almeroth nach 20 Minuten mit einem Schuss, aber leider nur auf die Oberkante der Latte. Das aber alles Einzelaktionen, spielerisch lief, um es human zu sagen, nicht viel.

In der 22.min wieder eine so was von schlechter Abwehr und diesmal nahmen die Gäste das Geschenk und führten verdient mit 0:2. Sekunden später die 150% Chance zum 0:3, die aber nicht genutzt wurde. Auch Beisetal mit einer eher wackeligen Abwehr. Wurde mal schnell gespielt, schwamm die auch ganz mächtig. Wie in der 32.min, aber erst Andre und dann Justin nutzten die große Möglichkeit zum 1:2 nicht. „Bomber“ Andre etwas erregt wollte den nächsten Eckball direkt verwandeln, traf aber nur den Pfosten und der Nachschuss von ihm ging über den hohen Zaun hinterm Tor.

Kevin Planz hielt sein Team zwei Minuten später im Spiel und hielt gegen den freien durchbrechenden Gegenspieler klasse. Davon wurden seine Mitspieler inspiriert und innerhalb weniger Minuten machte unser Team aus dem 0:2 ein 2:2.

Erst Christian Löber mit einem tollen Schuss aus 23m zum 1:2 und wenig später Andre, der als altes Schlitzohr erkannte, dass die Mauer schlecht stand und den Freistoß wunderbar an der vorbei ins Tor zwirbelte. Mit diesem Remis ging es in die Pause zum Aufwärmen.

Sekunden waren in der 2. Hälfte gespielt, als der nächste dicke Klops dem Gegner einlud zum 2:3, aber die Beisetaler nutzten erneut das Geschenk nicht. Im Gegenzug ein klasse Ball von Justin Almeroth auf Andre Dungl. Schnell wie ein Blitz ließ der ewig junge Mann alle Gegner stehen, „guckte“ fantastisch den Keeper aus und vollendete zum unglaublichen 3:2.

Das Spiel gedreht, aber Ruhe bekam unsere Elf nicht in ihr Spiel. Jetzt auch viel Hektik auf dem Platz, Fouls, als wenn es um die Weltmeisterschaft gehen würde, Meckern und Motzen. Der ärmste auf dem Platz der Schiedsrichter, an dem der eigene Frust abgelassen wurde, ganz schlimm!! Auch die Zuschauer jetzt mit Sprüchen und Fordern nach Karten, jede Situation wurden von den „Fußballwaisen“ außerhalb des Feldes kommentiert.

Keiner schaffte es, in unserem Team mal die Initiative zu ergreifen, das Spiel in die Hand zu nehmen und seine Mitspieler zu dirigieren. So nur Einzelaktionen und sinnlose Zweikämpfe, wobei immer ein Verletzungsrisiko bestand. Martin nach einer guten Stunde mit tollem Einsatz, setzte Justin in Szene, aber dessen Schuss ging knapp vorbei. Aber wie gesagt nur eine Einzelaktion.

Ansonsten fand unser Team einfach keinen Zugriff auf Spiel und Gegner, Raumaufteilung und Ordnung eine Katastrophe. Nach den vielen Fouls ganz viele Freistöße und auch die einfallslos. Immer wieder lang, anstatt mal den Ball laufen zu lassen und über die Außenbahnen Chancen zu kreieren.

Andre Dungl, wer sonst? erlöste alle in der 71.min mit dem 4:2. Gut eingesetzt von Christian Löber zeigte der ewig junge Andre seine unnachahmliche Klasse und verwertet eiskalt zum 4:2 Endstand. Es ging zwar noch einige Minuten, aber hier passierte dann nichts Nennenswertes mehr.

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Spielbericht unserer Damenmannschaft

Damenmannschaft TSG Wilhelmshöhe – TSV Haddamar 3:0 (2:0)

Das Aufgebot: Chiara Mielke, Janina Heinemann, Kim Elisa Buschmann, Antonia Cramer, Ann-Christin Heck, Katharina Damm, Natascha Krägelius, Julia Krägelius, Kira Werner, Natascha Löwe, Luisa Weidel, Tracy Risch, Chantal Houska

Es ist sehr schade, dass man im letzten Spiel mit vielen angeschlagenen Spielerinnen antreten musste, bei vielen stand bis zum Anpfiff gar nicht fest, ob sie überhaupt spielen können. Und wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech hinzu. „Happy Haddamar“ spielte mit viel Herz, hatte auch zwei Riesenchancen. Einmal zielte Julia knapp vorbei, bei der 2. Möglichkeit ging das verdammte Leder nur an den Pfosten.

Das Pech blieb unserem Team treu, kleine Fehler auf unserer Seite bescherten den Gastgebern ein vorweihnachtliches Geschenk und wie aus dem Nichts führten sie zur Halbzeit mit 2:0. Das gleiche Spiel in der 2. Hälfte. Wieder dicke Chancen für unsere Mädels, doch das Runde wollte einfach nicht ins Eckige.

Gänsehaut kam auf nach der Einwechslung von Chantal. Der Pechvogel hatte eine lange Leidenszeit hinter sich und wurde mehr als schmerzlich bei uns vermisst. Als ob nie was gewesen wäre, zeigte sie dann auch gleich eine überragende Leistung, konnte aber auch nicht das 3:0 in der Nachspielzeit für Wilhelmshöhe verhindern.

Schade, heute haben wir uns selbst geschlagen. Wilhelmshöhe hat verdient gewonnen. Einfach, weil sie ihre Chancen besser nutzten, und Tore entscheiden nun einmal im Fußball. Es war bis jetzt keine einfache Saison, trotzdem ist besonders unsere Redaktion, aber auch der ganze TSV Haddamar unglaublich stolz auf Happy Haddamar.

Ihr seid ein unglaubliches Team, Chapeau

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Starker Sieg der I. Mannschaft

SG KiLoHa I – TSV Mengsberg I 1:0 (1:0)

Das Aufgebot: Christoph Rausch, Mortiz Ritter, Jannis Erhardt, Eric Poos, Lucas Kümmel, Maximilian Ziegenbalg, Paul Graf, Frederik Pfaar, Timo Lachmann, Florian Peter, Marius Ludwig

Eingewechselt: 73.min Marvin Diehl für Marius Ludwig; 82.min Pascal Beyer für Frederik Pfaar

Eine kämpferisch überragende Leistung zeigte unser Team gegen den Tabellendritten und gewann am Ende nicht nur deshalb auch hoch verdient mit 1:0. Vom Anpfiff an setzte unsere Mannschaft das um, was sich unsere Redaktion und alle Fans gewünscht hatten.

Mit viel Mut, Leidenschaft, guter Körperspannung und Körpersprache ackerte jeder um jeden Zentimeter Rasen im Dachsbergstadion und zog so den Gästen aus Mengsberg den Zahn. Zu einem Team gehören nicht nur die Spieler auf dem Feld, sondern auch die auf der Bank. Dazu, ganz wichtig, die Betreuer und Physio Thomas Geisser.

Selten haben wir die Männer an der Linie so angespannt gesehen wie gegen Mengsberg. Jede verdammte Minute, jede verdammte Sekunde fieberten alle mit ihren Helden auf dem Feld der Ehre mit und als der Schlusspfiff endlich ertönte, konnte man hören wie tonnenschwere Steine von ihren Herzen fielen.

Mehr vom Spiel in Kürze

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Damen vom TSV Haddamar bleiben leider ohne Punkte

Damenmannschaft TSG Wilhelmshöhe – TSV Haddamar 3:0 (2:0)

Das Aufgebot: Chiara Mielke, Janina Heinemann, Kim Elisa Buschmann, Antonia Cramer, Ann-Christin Heck, Katharina Damm, Natascha Krägelius, Julia Krägelius, Kira Werner, Natascha Löwe, Luisa Weidel, Tracy Risch, Chantal Houska

Leider konnte unsere Redaktion das Spiel nicht live verfolgen, hat auch keine näheren Informationen vom letzten Spiel unserer Damen im Jahr 2021. Wie es jetzt im neuen Jahr weitergeht, können wir auch trotz intensiver Suche, auch nicht berichten.

Was man mit der Aufteilung der 10 Mannschaften in der Kreisoberliga erreichen wollte, verstehen wir dabei sowieso nicht. Wahrscheinlich wissen das die Verantwortlichen auch selbst nicht. Leider!!!

Wenn wir mehr wissen, ob und wie es weitergeht, werden wir natürlich unsere Leser informieren.

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Wichtiges Spiel für die I. Mannschaft

Spiele gegen Spitzenmannschaften der Gruppenliga fallen den Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte oft leichter, weil man nach Meinung der Fußballexperten sowieso keine Chance hat und eigentlich nur gewinnen kann.

Das könnte auch auf das Spiel unserer I. Mannschaft im Spiel gegen den TSV Mengsberg zutreffen, aber die Situation hat sich vor allem für unser Team hier grundlegend geändert. Leider geht bei unserem Team auswärts gar nichts, so müssen die Punkte unbedingt in den Heimspielen geholt werden, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

Da ist es dann egal, ob der Tabellenletzte oder wie am Sonntag, der Tabellendritte Mengsberg kommt. Hier ist von allen unseren Kickern absolute Körpersprache und Körperspannung gefragt. Der Gegner sicher technisch stärker, aber dann muss man eben andere Tugenden in den Ring werfen.

Unbedingter Wille und Leidenschaft müssen alle zeigen. Kämpfen, kratzen, beißen und um jeden Zentimeter Rasen im Dachsbergstadion fighten, wenn es dann nicht reicht, hat man wenigstens alles gegeben.

Sonntag 07.11.2021 14.30h SG KiLoHa I – TSV Mengsberg I in Lohne

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Tolles Spiel unserer E-Jugend

E-Jugend JSG Geismar/H/L/K/Z – JSG Willingshausen 4:5 (1:3)

Es macht unserer Redaktion immer einen Heidenspaß Spiele unserer Jugendmannschaften zu besuchen. Hier wird der Fußball noch in seiner „reinsten Form“ gelebt, wie Fußballfachwart Karsten Scherb immer so schön sagt. Niemals kommt Langeweile auf, im Gegensatz zu dem lahmen Profifußball, wo es 80 % nur quer oder zurückgeht, wollen die Kids Fußball spielen und dabei Tore erzielen.

Also ist der Angriff immer die beste Verteidigung und zur Freude von echten Fußballfans legt man mehr Wert auf Offensive anstatt nur auf Ballbesitz, sucht immer den Abschluss und so werden die Zuschauer immer mit vielen Toren für ihren Besuch belohnt. Auch gestern in Kirchberg, wo am es Ende 9 wunderschöne Treffer zu bestaunen gab.

Vor dem Bericht aber erst einmal Bedenkliches. Wir finden es unglaublich, wenn man in der Woche für ein E-Jugendspiel (8-10 Jahr) Strecken von 50 oder mehr Kilometer zurücklegen muss. Das ist unverantwortlich für die Kinder, aber auch für die Eltern, die ihre Kinder ja fahren müssen. Dazu kommt noch die Jahreszeit.

Für uns völlig unverständlich, warum im November noch gespielt wird. Erkältungen und Krankheiten sind da bei den Kindern doch vorprogrammiert, wo bleibt da die Aufsichtspflicht der Verbände. Wir verschließen auch nicht die Augen um die Probleme im Jugendbereich, wissen auch, dass es immer weniger Mannschaften gibt.

Trotzdem geht es nicht, wenn Vereine mitten in der Woche, dann auch noch abends 50, 60, 70 oder mehr Kilometer durch ganz Hessen fahren müssen, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, Fußball zu spielen. Da muss eine andere Lösung her. Kleinere Gruppen, die dann mehrmals gegeneinander spielen, wäre vielleicht eine Möglichkeit.

So jedenfalls geht das nicht, in unseren Augen ist das einfach nur verantwortungslos. Vom Spritverbrauch und Klimaschutz wollen wir erst gar anfangen. Ein Auto der Gäste, ausgerechnet wo der Torhüter drin saß, hatte den Sportplatz in Kirchberg zunächst nicht gefunden und kam etwas später. Schnell wurde der 2. Torwart instruiert und Schiedsrichter Holger Rinke konnte pünktlich anpfeifen.

Auf unserer Seite fehlten zwei wichtige Abwehrkräfte, was sich auch zu Beginn bemerkbar machte, denn die umgebaute Defensive von uns musste sich erst finden. Willinghausen zeigte sofort seine tolle Offensivstärke und drückte vom Anpfiff an aufs Tempo.

Hier war es unser Torwart Lukas, der gleich dreimal fantastisch reagierte und damit Treffer der Gäste verhinderte. Unsere „Sieben“ stand in der ersten Halbzeit sehr tief, zu tief, das nutzten die technisch starken Gäste klasse aus und zelebrierten viele gute Angriffe.

Mit denen scheiterten sie noch am Torhüter Lukas und das bestrafte in der 05.min Lennox mit dem überraschenden 1:0. Ein wirklich tolles Sahnestückchen von unserem Goalgetter, der zwei Gegner aussteigen ließ und platziert ins lange Eck schoss. Überragend!!!

Schnell konnte der Gegner aber darauf antworten und erzielte in der 7.min das 1:1. Sofort setzen die Gäste nach, erwischten unsere Abwehr nur 50 Sekunden später auf dem falschen Fuß und es stand 1:2. Lennox und sein Team in dieser Phase fast immer zweiter Sieger in den Zweikämpfen. Auch lief der Gegner hoch an, so dass unser Team erst gar nicht ins eigene Spiel hineinkam.

Nach 12 Minuten sogar das 1:3. Wieder spielten die Willingshäuser den Angriff super zu Ende und machten ihren dritten Treffer. Kurz vorm Pausentee die Möglichkeit, um zu verkürzen, aber Lennox wurde im letzten Moment abgeblockt. Doch der blonde Blitz setzte nach, spielte beim nächsten Versuch gleich 3 Gegenspieler aus, aber sein Schuss zischte 2cm neben dem Pfosten ins Aus.

Eine tolle Szene zum Abschluss der ersten Hälfte. Mehrmals hatten die Gäste freie Schussbahn, doch sensationell, wie sich unsere Jungs in die Bälle warfen und klasse den vierten Treffer verhinderten. Das forderte sogar den Beifall der Gästebetreuer heraus, so soll es sein!!!

In der 28.min ein guter Schuss von Mika, aber ganz knapp vorbei. Das aber der Startschuss für unser Team, das nun mächtig aufdrehte. Alle standen jetzt höher, der Gegner wurde früher angelaufen und damit zu Fehlern gezwungen.

So wie in der 30. min. Schnell ging es nach der Balleroberung nach vorne und Lennox erzielte den 2:3 Anschlusstreffer. Aber Willinghausen nicht geschockt und erzielte bereits im Gegenzug das 2:4. Lennox zuzuschauen ist schon eine Wucht. In der 34.min unwiderstehlich sein Antritt, der Gegner konnte sich nur noch durch ein Foul helfen und der blonde Jüngling verwandelte den „Siebenmeter“ zum 3:4.

Es wurde wieder ein Krimi. Die Jungs auf beiden Seiten gaben wirklich alles, holten alles aus sich heraus und boten den Zuschauer Fußball vom allerfeinsten. Lennox der unglaubliche, machte in der 34.min sogar 4:4 Ausgleich, großer Respekt kam auch vom Gegner, der die tolle Leistung neidlos anerkannte. Super auch der Spruch von einem Spieler der Gäste. „Mann, jetzt lasst ihr euch die Butter vom Brot nehmen“.

Phänomenal!!!

Das forderte seine Mitspieler noch einmal heraus, die das Tempo verschärften. Lukas konnte in der 37.min mit einer sensationellen Parade das 4:5 verhindern, auf der Gegenseite fehlte Toni nur eine Schuhspitze zum Glück. 7 Minuten vor Ende war Lukas dann ohne Chance. Nach einem Eckball konnte unsere Abwehr nicht weit genug klären, der Gegner zog aus 20m ab und knallte das Leder in den rechten oberen Winkel. Tolles Tor!! Eine Minute vor dem Ende noch einmal Lennox, aber diesmal holte der Torhüter aus Willingshausen mit einer Superparade den Ball aus dem Eck.

So blieb es beim 4:5, alle, auch die Gastgeber, hatten ein tolles Spiel gesehen. Am Ende setzte sich die etwas bessere Mannschaft durch, doch das Ergebnis ist nicht das wichtigste.

Wir haben das schon öfters gesagt. Alle Trainer, Betreuer, sollten bei diesen Spielen nicht auf Ergebnis ausgehen, viel wichtiger ist der Spaß an der Sache und das sich alle Jungs bewegen. Natürlich gewinnen die Kids lieber, auch die Trainer, aber wir finden einfach, dass es Wichtigeres gibt und das sollte sich alle zu Herzen nehmen.

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Alte Herren müssen auswärts antreten

Nach dem großartigen Erfolg im Hessenpokal wartet auf unsere Alten Herrenmannschaft wieder der „graue“ Saisonalltag. Die Hinserie der Saison 2021/2022 ist noch lange nicht vorbei, denn es warten immer noch zwei Saisonspiele auf unsere Kicker.

Für uns völlig unverständlich, warum die Saison erst so spät gestartet ist und warum alles so in die Länge gezogen wird. Der November zeigte in den letzten Tagen schon seine „nasse“ Seite, viel Regen machte hier schon jetzt den ein oder anderen Sportplatz unbespielbar.

Das Spiel in Vollmarshausen wird aber auf jeden Fall stattfinden, der SG Söhrewald/Vollmarhausen steht nämlich ein Kunstrasenplatz zur Verfügung. Hier fand auch das letzte Spiel der Saison 2020/2021 für unser Team statt, danach war Schluss wegen Corona.

In dieser Saison steht unsere Mannschaft nicht da, wo sie eigentlich stehen will und auch stehen sollte. Von 5 Spielen konnte man nur eins gewinnen und einmal Unentschieden spielen, 3 Spiele gingen verloren. Mit gerade einmal 4 Punkten steht unser Team auf dem 7. Tabellenplatz und nur noch 3 Mannschaften stehen hinter uns.

Die SG Söhrewald/V. steht dagegen auf dem 2. Platz, hat von den 5 absolvierten Spielen 4 gewonnen und nur gegen den Spitzenreiter Ihringshausen knapp mit 0:1 verloren. Natürlich sind sie deshalb auch der klare Favorit. Auch, weil sie natürlich auf dem Kunstrasen zu Hause sind und als technisch starke Mannschaft dadurch große Vorteile haben.

Das waren sie auch beim letzten Aufeinandertreffen am 23. Oktober 2020, aber da konnte unsere Elf beim 2:2 einen hochverdienten Punkt holen. Stimmt die Moral wie gegen Stadtallendorf und stehen vor allem alle Spieler zur Verfügung, kann man auch im Kasseler Ortsteil bestehen.

Freitag 05.11.2021 19.00h Alte Herren SG Söhrewald/V. – SG KiLoHa in Vollmarshausen

 

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I. Mannschaft bleibt auswärts weiter ohne Punkt

SG Goddelsheim/Münden I – SG KiLoHa I 3:0 (1:0)

Das Aufgebot: Christoph Rausch, Moritz Ritter, Jannis Ehrhardt, Eric Poos, Lucas Kümmel, Marvin Diehl, Maximilian Ziegenbalg, Marius Ludwig, Frederik Pfaar, Paul Graf, Timo Lachmann

Eingewechselt: 46. min Florian Peter für Maximilian Ziegenbalg, 65. min Florian Wrobel für Moritz Ritter, 80. min Niklas Michels für Frederik Pfaar

Bericht HNA

SG Goddelsheim/Münden – SG Kirchberg/Lohne/Haddamar 3:0 (1:0). 

Auch im siebten Auswärtsspiel gelang den Gästen nicht der erhoffte Punktgewinn. „Das war einfach zu wenig. Vor allem in unseren Offensivaktionen“, wusste Kirchbergs Teammanager Karsten Scherb. Da fehlte der an einer Schulterverletzung laborierende Daniel Wissemann an allen Ecken und Enden. Und wenn es schon mal nicht läuft, kommt noch Pech hinzu. Denn beim 1:0 durch Florian Mitze erkannten die Gäste eine klare Abseitsstellung, der junge Schiedsrichter-Assistenten aber nicht (31.). Marco Vesper per Kopfball zum 2:0 (54.) sowie Florian Mitze zum 3:0 (62.) sorgten für den verdienten Dreier der Gastgeber. Timo Lachmanns Pfostentreffer (75.) war die einzig zwingende Torchance der Graf-Elf (75.).

Bericht Waldecker Landeszeitung

Goddelsheim/ Münden hat gegen SG Kirchberg alles im Griff.

Er wusste an diesem Tag, wo das Tor steht: Florian Mitze (Goddelsheim/Münden) traf zweimal gegen Kirchberg.

Es gibt Spiele, da ist es nur eine Frage der Zeit, wann die überlegene Mannschaft das erste Tor erzielt. Der 3:0-Sieg der SG Goddelsheim/Münden in der Gruppenliga-Partie gegen die SG Kirchberg/Lohne gehört in diese Kategorie.

Goddelsheim – Die Elf von Trainer Jens Fresen hatte schnell alles im Griff und die Gäste stemmten sich eigentlich nie so richtig dagegen. Sie spielten sich im gesamten Spiel kaum Torchancen heraus und auch läuferisch waren sie an diesem Tag nicht gut zu Fuß.

„Kollektives Versagen“ , bezeichnete Spielertrainer Paul Graf die Vorstellung seiner Mannschaft und er rätselte, warum sein Team so schwankend durch die Saison geht, denn auswärts hat sie bisher noch keinen Punkt geholt.

Aber auch die Lichtenfelser taten sich in der Anfangsphase noch recht schwer, sich Tormöglichkeiten herauszuspielen. Sie boten ein ansehnliches Spiel bis zum Sechszehner, dann kam die Frage auf, wohin jetzt mit dem Ball? Bei der ersten guten Gelegenheit setzte Michael Kuhnhenne den Ball noch am linken Torpfosten vorbei.

Mitze trifft und vergibt

Danach war wieder viel Mittelfeldgeplänkel angesagt, aber auch schon dabei wurde sichtbar, dass die Gastgeber sehr diszipliniert und mit viel Willenskraft zu Werke gingen. Dann beantworten sie auch die Frage der Zeit. Nachdem der agile Mittelstürmer Florian Mitze kurz zuvor noch eine gute Chance liegen gelassen hatte, erlief er in der 32. Minute einen Steilpass, hinter der Kette, steuerte mit dem Ball allein auf Torwart Christoph Rausch zu und schob den Ball flach an ihm vorbei ins Tor. Das Kirchberger Lager protestierte lauthals auf Abseits.

Die Goddelsheimer erarbeiten sich bis zum Halbzeitpfiff noch weitere gute Einschussmöglichkeiten. Nach einer Ecke köpfte Marco Vesper (40.) den Ball knapp am Tor vorbei und Mittelstürmer Mitze vergab mit dem Pausenpfiff noch eine Gelegenheit der Marke „Daneben schießen war schwerer“. Doch genau das gelang ihm.

Nach dem Wechsel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Nichts war zu sehen von einem Aufbäumen der Kirchberger. Im Gegenteil, die gastgebende SG verlagerte das Spiel immer mehr in des Gegners Hälfte.

Fresens Aufforderung sofort umgesetzt

Wie gut die Spieler auf ihren Trainer Fresen hören, bewiesen sie bei einem Freistoß in der 55. Minute. Der Ball lag nahe der Außenlinie in Höhe des Strafraums. Der Coach rief ihnen zu: „Macht ihn jetzt rein, dann ist es gut hier.“ Gesagt, getan. Mirko Grosche lief an, Marco Vesper stürmte von hinten an den kurzen Pfosten und traf mit dem Kopf.

Tatsächlich war danach zumindest gefühlt Schluss hier. Die Gastgeber hätten nun auch das ein oder andere Tor mehr schießen können. Der Schuss von Marco Vesper wurde zur Beute des Schlussmannes.

Schließlich krönte Mitze in der 59. Minute seine gute Leistung mit seinem zweiten Treffer. Dafür benötigte er aber die Mithilfe von Kuhnhenne, der ihm den Ball passgenau in den Lauf spielte, Mitze brachte seinen Körper gut zwischen Ball und Gegner und schoss den Ball aus rund elf Metern flach ins lange Eck.

Mirco Grosche hatte auch noch die Chance auf ein weiteres Tor, aber dagegen hatte der Kirchberger Schlussmann etwas. Und als die Luft auch bei der Fresen-Elf schon etwas raus war, setzte der Kirchberger Timo Lachmann (80.) noch einen Schreckschuss an den Pfosten. Diese Nachlässigkeit verzieh Fresen seinen Spielern gern, denn er war sehr zufrieden mit ihrer Darbietung: „Wir waren immer dran und auch gierig, das Tor zu machen. In der ersten Halbzeit hat die letzte Konsequenz noch gefehlt, aber dann haben wir es besser gemacht.“

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Bericht und Bilder vom Pokalspiel der Alten Herren

Alte Herren SG KiLoHa – TSV Eintr. Stadtallendorf 2:1 (1:1)

Das Aufgebot: Sven Meister, Florian Rüppel, Ralf Hanke, Thorsten Krug, Andreas Freund, Marcel Kentel, Matthias Müller, Carsten Kramer, Christian Löber, Mario Bringmann, Andre Dungl, Holger Rinke, Tobias Hofmann, Kay Machalett, Waldemar Feist, Christian Werner

Vor dem Spiel überreichte der immer sehr gern gesehene Hilmar Löber als Vertreter des HFV einen Ball an jede Mannschaft und richtete noch einige nette Worte an die Mannschaften. Etwas schade, dass der Samstag wohl immer noch der große Waschtag ist. Früher wurden in allen Straßen der Dörfer die Autos gewaschen, heute müssen Spieler und Fans wohl eher bei den Gardinen ran. Das  und weil auch das Wetter nicht das beste war, verhinderte wohl, das nicht mehr Zuschauer den Weg nach Kirchberg gefunden hatten. Die zu Hause waschen mussten, haben etwas verpasst.

Wie viele wissen, hält unsere Redaktion von Kreis- und Hessenpokal herzlich wenig. Der Traum von Vereinen einmal auf diesem Weg in die 1. Runde des DFB Pokals zu kommen und hier eventuell gegen einen Bundesligaverein zu spielen, ist für einen kleinen Klub wie unserer nur ein Märchentraum. Ein Märchen, das bitter werden kann, denn meistens holt man sich in diesen Spielen nur Verletzte, was die ohnehin schon kleinen Kader noch mehr zusammen schmelzen lässt. Deshalb würde ich als Verantwortlicher für diesen „Quatsch“ gar nicht melden.

Bei den Alten Herren sieht es etwas anders aus, hier sind viel weniger Mannschaften am Start, im ganzen Schwalm-Eder-Kreis meldeten nur ganz wenige Mannschaften, es gibt ja auch nicht mehr viele, so dass unser Team nach nur einem Sieg schon in der 1. Runde des Hessenpokals stand.

Im Jahr 2019 ein tolles Erlebnis mit dem Sieg bei der SG Roßdorf/Schröck in der 1. Runde, fast noch besser das Drumherum mit einer wunderschönen Fahrt und der überragenden Fete.

Klasse auch die zweite Runde, wo man in einem denkwürdigen Spiel gegen den SV Kirchhasel in letzter Sekunde mit 2:1 gewann. Der TSV Korbach war dann in Runde Drei zu stark, auch oder weil unser Team stark ersatzgeschwächt antreten musste.

Danach kam eine lange Coronapause und der Pokal wurde auf Eis gelegt. Jetzt ein neuer Start und in der 1. Runde erwartete unsere Mannschaft die „Alten Herren“ vom TSV Eintracht Stadtallendorf. Einige bekannte Namen hatten die Gäste in ihren Reihen, aber Bange machen wäre ja Quatsch.

Im Unterbewusstsein aber doch ein gewisser Respekt bei unseren Kickern, deshalb kam man gegen die spielstarken Gäste auch nur schwer in Tritt. Sofort auch die kalte Dusche in der 02. min. Alle Kicker von uns blieben nach dem Ballverlust im Mittelfeld stehen, auf der Außenbahn konnte der Gegner nicht gestellt, bei der Flanke auf den 2. Pfosten der Gegner völlig blank und es stand 0:1.

Ein Erster, aber ganz starker Angriff von KiLoHa, nach 9 Minuten. Bei der Spieleröffnung ging es schnell und Thorsten Krug auf der rechten Außenbahn mit viel Platz und Übersicht. Überragend seine Flanke in den Strafraum, Andre Dungl flog durch den ganzen Strafraum, setzte zu einem seiner gefürchteten Flugkopfbälle an, erwischte das Leder auch klasse, aber die Pille prallte vom Pfosten dem gegnerischen Torwart in die Arme. Mist!!!

Trotz dieser guten Möglichkeit der Gegner stärker, hatte die bessere Spielanlage, wo super der Ball durch ihre Reihen lief. Mit diesem guten Spiel erspielten sie sich in der 13.min die nächste dicke Chance. Unser Verteidiger verlor den Zweikampf, mit viel Übersicht wurde der Ball diagonal auf den langen Pfosten gespielt, wo sich aber Sven Meister als Titan im Eins gegen Eins zeigte und das 0:2 mit toller Reaktion verhinderte.

Was auf unserer Seite völlig fehlte, was das Hinterhergehen vom Mittelfeld. So wieder das „berühmte 40m Loch“, unsere beiden Angreifer liefen vorne an, doch keiner rückte nach. Unnötig auch der Ballverlust in der 19. min. Ohne Not wurde gedribbelt, prompt war die Pille weg, der Gegner in Überzahl nutzte das Geschenk dann aber Gott sein Dank nicht.

Stadtallendorf stand im Gegensatz zu unserer Mannschaft höher, arbeitete gegen schneller und effektiver. Bein Ballgewinnen schalten die Gäste wie in der 25.min dann schnell um, aber Matthias Müller klärte hier mit einer fantastischen Grätsche.

Positive in dieser Phase, dass man trotz allem ruhig blieb. Keiner meckerte, keiner suchte die Fehler beim Mitspieler, sondern nur bei sich selbst. Das war für das weitere Spielgeschehen vielleicht der ausschlagende Punkt.

Ab der 20. Min der Schwung bei den Gästen etwas weg und unsere Kicker kamen besser ins Spiel. Jetzt unser Team ruhiger am Leder und vor allem ballsicherer. Trotzdem der Ausgleich in der 30. Min überraschend, aber dafür wunderschön. Unglaublich, wie der „schöne Löwe“ aus dem herrlichen Dörfchen Lohne hier sein phänomenales Ballgefühl zeigte und von der Mittellinie eine märchenhafte Flanke über 42 Meter in den Strafraum zirkelte. Fast noch besser, wie dann Thorsten Krug seine 75 Kilo!! in die Kirchberger Lüfte schraubte und mit einem fabelhaften Kopfball aus dem Fußballlehrbuch den 1:1 Ausgleich erzielte.

Was für ein geiles Tor!!!

Das zeigte beim Gegner sofort Wirkung, der auf einmal seine Sicherheit komplett verlor. In unserer Kabine ging es sehr ruhig zu, auch oder gerade deshalb kam unsere Elf viel besser als der Gegner in die 2. Halbzeit.

Stadtallendorf stand nicht mehr so hoch wie in der 1. Hälfte, im Gegenteil. Fast komplett zogen sich die Südhessen mit allen hinter den Ball zurück, liefen auch nicht mehr aggressiv an, was unser Elf natürlich bei der Spieleröffnung entgegenkam.

In den Zweikämpfen jetzt unsere Spieler fast immer Sieger, konnten das Leder schnell erobern. Wie in der 39. min. Klasse holte sich Tobias Hofman die Pille, schnell ging es über die Außenbahn auf Christian Löber, aber seine gut gedachte scharfe Flanke konnte geklärt werden.

Die Gäste jetzt völlig von der Rolle. Es wurde viel reklamiert, unsere Jungs dagegen blieben ganz ruhig und zogen so dem Gegner auch ein bisschen den Zahn.

Der Lohn dafür in der 48. min. Und das ein absolutes Schmankerl. Wieder der schnelle Ballgewinn mit viel Aggressivität, aber fair. Schnell wurde umgeschaltet, „Christian Harry Potter Löber zeigte erneut seine Zauberkünste, spielte wunderbar in die Schnittstelle auf Tobi Hofmann und der knallte das Leder mit rechten Fuß zur 2:1 Führung in den linken oberen Giebel.

Ein Supertor!!!

Stadtallendorf sichtlich genervt, das hatten sie sich nach den ersten 20 Minuten anders vorgestellt. Das Spiel jetzt mit echtem Pokalcharakter, denn es wurde, warum auch immer, zunehmend hektischer und die Zweikämpfe härter. Da gab es nach dem Foul auch schon mal Rudelbildung, aber der Schiedsrichter behielt klasse die Übersicht.

Super, wie ruhig unsere Kicker blieben, im Gegensatz zu den Gästen, die bei jedem Zweikampf mit sich und dem Schiri haderten. In den letzten Minuten wurde viel gewechselt, so dass der 23. Mann 5 Minuten Nachspielzeit anzeigte.

Auch in diesen Minuten keine Chance mehr für die Gäste, die beste hatte noch Andreas Freund. Superaufgelegt hatte ihm hier Mario Bringman, aber das Runde ging nicht ins Eckige. Kurz danach war Schluss und jetzt hoffen die Fans und Spieler natürlich auf ein Auswärtsspiel mit einer schönen Busfahrt.

Habt ihr richtig gut gemacht Männer!!!!

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