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Nostalgie 73 II. Mannschaft SG Werkel/Haddamar 2001/2002 Teil 3

Zwei Wochen nach dem Spiel in Geismar mussten unser Team in Brunslar antreten. Trotz einiger personeller Probleme gab es am Ende einen ungefährdeten 4:1 Sieg. Alle 4 Tore gingen hier auf das Konto von Volker Bringmann.

Vor den letzten 4 Spielen hatte unsere II. Mannschaft sage und schreibe 9 Punkte Vorsprung, brauchte als nur noch 4 Punkte aus 4 Spielen. Was sollte da noch schief gehen. Also wurden die Meistershirts, Caps bestellt, Sekt und Bier bestellt.

In Röhrenfurth mussten wir unter der Woche antreten und die personellen Probleme waren riesengroß. Von den Verantwortlichen kam nichts für die beiden Trainer der II., die sich deshalb ans Telefon hängten, um eine Mannschaft voll zu bekommen. Auch eine Absage des Spiels stand kurz im Raum, das aber wollten die beiden Erfolgstrainer unbedingt vermeiden.

So fuhr man mit dem letzten Aufgebot am 02. Mai 2002 ins Melsunger Land und auch hier noch vor dem Spiel große Diskussionen um die Aufstellung. Christoph Köhler sollte draußen bleiben, weil einige junge Trainings – Stammkräfte unbedingt spielen sollten, das alles nach einer Ansage vom Trainer der I. Mannschaft.

Viele nicht sehr schöne Worte fielen, einige mussten unbedingt ihren Senf dabei geben, auch die beiden Trainer waren mächtig angefressen und zum ersten Mal in dieser Saison nicht der gleichen Meinung. Uwe Duscha verzichtete auf seinen Einsatz, um etwas Dampf vom Kessel zu nehmen, doch das sollte sich als Fehler erweisen.

Im Hinspiel hatte man zwar deutlich mit 7:3 gewonnen, aber die „älteren Herren“ von Röhrenfurth konnten lange dagegen halten. Auch oder gerade deshalb Uwe und Detlef nervös und sie sollten Recht behalten. Unsere beiden jungen Außenverteidiger konnten nie ihre Gegenspieler halten und nur viel Glück verhinderte in den ersten Minuten Treffer für die Gastgeber.

In der 12. min war es dann soweit und Röhrenfurth erzielte das 1:0. Sofort wurde gewechselt und man kam besser ins Spiel. Vor allem Christoph Köhler, der endlich im Spiel war, und Jochen Ochs übernahmen die Initiative.

Die beiden setzten vor allem Volker Bringmann immer wieder in Szene, aber was unser Bomber hier versiebte, sorgte für ein immer größeres Zigarettenproblem an der Linie. Nach der Pause das gleiche Bild. Wieder eine 1000% Möglichkeit nach der anderen, aber nichts wurde es mit dem Ausgleich.

Klaus Wissemann wurde mehr und mehr vermisst, er hätte den Gegner wahrscheinlich allein „abgeschossen“. So aber ein unglückliches Handspiel von Jörg Steinmetz und Röhrenfurth verwandelte den Freistoß zum 2:0.

Erst 3 Minuten vor dem Ende das 1:2. Michael Reimann hatte herrlich vorbereitet und Jochen Ochs musste die Pille nur noch über die Linie schieben. Es gab sogar noch die Chance zum Ausgleich, aber auch diese 1000% wurde nicht genutzt.

Die Gastgeber waren unglaublich freundlich und luden unser Team zu Bier und Brötchen ein. Das nahmen unsere Jungs auch gerne an und dabei wurde philosophiert, wie es weiter gehen sollte, um die Meisterschaft noch zu retten. Es sollte schnellstens ein Gespräch mit dem Vorstand geführt werden, auch war man sich einig, in den letzten beiden Spielen die stärksten Spieler einzusetzen, ohne Rücksicht auf Training oder irgendwelche andere Meinungen.

Eine Woche später musste die I. Mannschaft in Ermetheis antreten und hatte genau 6 Spieler im Aufgebot. Die Mannschaft musste mit 5, nach der Auswechslung von T.Braun, sogar mit 6 Spielern der II. Mannschaft aufgefüllt werden. Das bedeutete im Umkehrschluss, dass von den 6 Spielern nur noch zwei in der Reserve eingesetzt werden konnten. Darüber hatte sich keiner Gedanken gemacht, erst als Uwe Duscha beim Klassenleiter nachgefragt hatte, kam das raus. Dazu kam noch die Kirmes in Dorla, wo einige Kirmesburschen im Einsatz waren.

In Fritzlar standen dann 10 Kicker, dazu stellte sich Alexander Hanka zur Verfügung, der damit nun wirklich nicht gerechnet hatte. Alles geben und versuchen, vielleicht noch einen Punkt zu ergattern, aber das löste sich schnell in Rauch auf. Fritzlar mit den jungen Burschen führte zur Pause schon mit 3:0 und die Messe war gelesen. Nach der Pause erreichte man wenigstens ein 2:2, was aber am Ende trotzdem eine 2:5 Niederlage bedeutete.

Aus 9 Punkten Vorsprung waren nur noch drei übrig und im nächsten Spiel kam Binsförth als Tabellenzweiter nach Werkel. Vor diesem Spiel aber viel Ärger, Unverständnis und auch viel Wut bei den Trainern der II. Mannschaft. Die auch völlig verständlich, alle fragten, was denn noch passieren muss, bevor sich was ändert.

Einen Tag vor dem großen Showdown spielte unsere I. Mannschaft und kein Stammspieler der 2. stellte sich zur Verfügung, so das sogar zwei Spieler der Alten Herren in der 1. zum Einsatz kamen. Das aber auch, weil nicht einmal der Ansatz einer Absprache vorhanden war.

Am 16. Mai 2002, ein Donnerstagabend, kam Binsförth mit allem, was sie aufbieten konnten nach Werkel, um ihre Chance auf den Titel noch zu nutzen. Schon beim Warmmachen konnte man sehen, dass die Gäste von den Problemen und Ärger bei uns wussten und das unbedingt ausnutzen wollten. Detlef und Uwe mussten ausgerechnet in dem wichtigen Spiel auf die verletzten Uwe Duscha, Jörg Steinmetz und Michael Reimann verzichten, dafür hatte man A.Gomez und O.Wittekind verpflichtet, die spielen konnten, weil sie nur wenige Einsätze in der 1. Mannschaft hatten.

Auf den Liberoposten ging Detlef Duscha nach den Ausfällen von Jörg und Uwe selbst und nach vorne setzten unsere Trainer auf volle Offensive. Angriff ist die beste Verteidigung, hieß ihre Devise. Und das Rezept ging klasse auf.

Überragender Mann auf unserer Seite war Klaus Wissemann, der mit seinen Gegnern ein ums andere Mal Hase und Igel spielte und diese vor unlösbare Aufgaben stellte. Klaus forderte jeden Ball, lenkte und dirigierte die eigenen Mitspieler, dass es eine helle Freude war, ihm zuzuschauen. Das 1:0 war Chefsache.

Aus gut 20m jagte „Staki“ einen Freistoß in die gegnerische Kiste, das einem angst und bange wurde um das Tornetz. Beim zweiten Treffer legte Klaus den Ball so mustergültig auf, dass A.Gomez nur noch einschieben musste. Kurz vor der Pause sogar das 3:0, wieder durch A.Gomez.

Uwe Schmidt traute dem Braten nicht und appellierte in der Halbzeit an alle ja nicht nachzulassen. Binsförth kam zwar trotzdem zum 1:3, aber postwendend wieder die Antwort von Klaus. Überragend und wunderschön spielte er 4 Gegner auf dem Bierdeckel aus, legte uneigennützig quer zum kleinen Gomez und es stand 4:1.

Von diesem erneuten Nackenschlag erholten sich die Gäste nicht und brachen nun völlig ein. Bis zum Ende erzielte unser Team noch 3 Treffer und gewann sensationell mit 7:1 Toren. Nach dem Schlusspfiff natürlich Riesenfreude, vor allem beim Trainergespann, die es kaum glauben konnten.

Anscheinend wusste wohl die Spieler und auch Zuschauer aus Haddamar und Werkel nicht, dass unsere Reserve Meister an diesem Donnerstagabend werden konnte. Kaum jemand hatte den Weg nach Werkel gefunden, das passte zu einer unglaublichen Saison.

Erster Teil der Feierlichkeiten war auf der Kirmes in Werkel, wo unsere Spieler vom ganzen, Zelt frenetisch gefeiert wurde. Einige schöne Stunden verbrachte man dann in Werkel, wo auch so manches Meisterbier getrunken wurde.

Im letzten Spiel der Saison 2001/2002 wollten natürlich alle „Meisterkicker“ noch einmal spielen, so dass zum ersten Mal mehr Leute als Trikots zur Verfügung standen. Unglaublich die tollen Plakate, die unter der Woche vorbereitet wurden. Fußballgott Jörg Steinmetz stand da, die Trainer hatten ebenfalls ein Extraplakat und bekamen von der Mannschaft noch nette Geschenke.

Beim Spiel wollten die Gäste kein Spielverderber sein, hatten aber auch nicht den Hauch einer Chance gegen eine bärenstarke Heimmannschaft. Tolle Spielzüge zelebrierten unsere Spieler auf das Feld der Ehre und Jörg Steinmetz erzielte unter großem Beifall den 1:0 Führungstreffer, was auch gleichzeitig ein 30l Fass wert war.

Jörg machte sogar noch ein zweites Tor, die Chance zum dritten Treffer ließ er allerdings bei einem Elfmeter liegen. Am Ende dann ein klarere 7:1 Sieg und danach begann die nächste Sause unserer Mannschaft. Natürlich auch hier wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.

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Nostalgie 72 II. Mannschaft SG Werkel/Haddamar 2001/2002 Teil 2

Gegen Beiseförth II standen den beiden Trainern gerade einmal 12 Spieler zur Verfügung. Einer davon Detlef Duscha, dazu kam noch Alexander Steinmetz, der bis dahin noch kein Spiel bei den Senioren jemals absolviert hatte.

Wichtigster Spieler neben Klaus Wissemann ist für das Team von Uwe und Detlef mittlerweile Jochen „Ochsi“ Ochs geworden. Er führt und lenkt die Mannschaft, ist praktisch an jedem unserer Treffer mitbeteiligt und schießt auch selbst welche, wenn es nötig ist. Gegen Beiseförth fehlte Jochen, weil er in Kuba auf Ernest Hemingways Spuren wandelte und in seiner Lieblingsbar „Dos Hermanos“ sich einen oder mehrere Mojitos schmecken ließ. Aber das sei ihm gegönnt.

In Beiseförth erwischte unsere Mannschaft einen Blitzstart und ging nach wenigen Minuten mit 1:0 in Führung. Anschließend verloren Volker und Co aber den Faden, musste dann auch schnell den 1:1 Ausgleich hinnehmen. Die Gastgeber witterten ihre Chance, vor allem weil die Fehler und Schwächen unserer Kicker immer offensichtlicher wurden. Es fehlte die ordnende Hand, schlimm aber die vielen technischen Fehler auf unserer Seite.

Der Gegner nutzte das und ging nach einem weiteren bösen Patzer in der Abwehr mit 2:1 in Führung. Kurz nach dem Wechsel der zu diesem Zeitpunkt überraschende Ausgleich. Einen langen Ball von Libero Thorsten Manteufel nahm Andy Linke auf, super kam seine Flanke auf den Kopf von Volker Bringmann und es stand 2:2.

Jetzt unsere Elf klar am Drücker, hatte auch mehrere Riesenmöglichkeiten zur Führung, nutzte diese aber nicht. Dazu scheiterte Michael Reimann mit einem schönen Schuss am Pfosten. Zum Ende hin öffnete man, warum auch immer, die Abwehr und lief damit in Konter. Aber auch der Gegner nutzte die Möglichkeiten nicht und so blieb es beim 2:2.

Damit war die weiße Weste zwar beschmutzt, trotzdem ging unser Team mit einem beruhigenden Punktevorsprung in die Winterpause. Erst einmal feierte man, leider nur mit der II. Mannschaft, in Haddamar die Herbstmeisterschaft im Sportlerheim Haddamar.

Kurz vor Weihnachten die Abschluss – oder auch Weihnachtsfeier mit viel Wein, Weib und Gesang. Die halmerschen Jungs absolvierten mit den beiden Erfolgstrainern zwischen den Jahren eine Winterwanderung, klapperten da die immer weniger werdenden Kneipen ab und hatten viel Spaß.

Im neuen Jahr 2002 wartete im ersten Spiel der alte Rivale TuS Fritzlar. Eigentlich sollte alles besser werden zwischen den beiden Mannschaften, der neue Trainer wollte deshalb vor dem Spiel unserer II. einiges ansprechen, kam aber erst einmal zu spät und ging dann leider auch schon vor Spielende. Also alles beim alten und beim Spiel gegen Fritzlar volle Kapelle, weil die I. spielfrei hatte.

Im Team das erste Mal Bernd Zuschlag und Florian Linden, dazu Andreas Kohn, der unbedingt einmal in der „Meisterelf“ stehen wollte. Leider fiel einer aus der Rolle, kam in einem erschreckenden Zustand zum Treffpunkt und konnte so nicht eingesetzt werden. Deshalb musste die Formation umgebaut werden, aber kein Problem für das Trainer-Duo.

wusste so genau, wo man steht, zu ungenügend die Wintervorbereitung bei einigen(Vielen). Doch nach nur zwei Minuten schien alles gut zu sein, denn da führte unsere Mannschaft durch Volker Bringmann mit 1:0. Eine Viertelstunde später aber das 1:1.

Bei einem schwachen Schuss, der fast stehen blieb, drehten sich unsere Kicker schon weg, aber auf einmal lag das Leder im Netz. Keine Ahnung, wie diese miese Pille ins Tor gehen konnte. Jochen sorgte nach einer halben Stunde mit einem Abstauber aber wieder für die 2:1 Führung, kurz vor dem Pausentee schlug eine harmlose Granate von Lothar Kurz im Fritzlarer Tor zum 3:1 ein.

In der 2. Halbzeit verwaltete unser Team das Ergebnis, erhöhte sogar noch auf 4:1, wieder war der Schütze Jochen Ochs. Fritzlar konnte zwar noch auf 4:2 verkürzen, aber das war es dann auch.

Bis zum nächsten Spiel dauerte es 4 Wochen, der Spielplan eine einzige Katastrophe. Im Verein rumorte es in dieser Zeit, das Verhältnis, wenn es eins gab zwischen allen Trainern, wurde immer schlechter.

Da Spielersitzungen abgeschafft wurden, wussten die Trainer der Reserve nie, wer ihnen letztlich zur Verfügung stand und wer nicht. In der I. sollten die spielen, die beim Training sind. Das waren in der Woche vorm Spiel in Geismar wohl viele, denn vor Spielbeginn standen in Geismar über 20 Spieler, nur wusste keiner, wer in welcher Mannschaft spielen sollte. Unglaublich!!!

Uwe und Detlef waren sichtlich „angefressen“, gingen lieber auf Nummer sicher und holten die „Ruheständler“ Uwe Duscha und Klaus Wissemann vom Mittagstisch direkt zum Spiel. Erst einmal ging die Taktik der beiden „Trainer Gurus“ Uwe und Detlef nicht auf. Unser eigentlich überragendes Mittelfeld kam überhaupt nicht ins Spiel, die jungen Burschen aus Geismar kauften ihnen ein ums andere Mal Ball und Schneid ab.

Auch fehlte Andy Linke und unserem „Goldköpfchen“ gänzlich der Rückwärtsgang, so dass sich unsere Abwehr immer einer Übermacht gegenüber sah. Ebenfalls die beiden Außenverteidiger bei uns ganz schwach, wurden ein ums andere Mal locker ausgespielt.

Nur der Routine von Uwe Duscha und der Klasse von Jörg Steinmetz war es zu verdanken, dass man mit einem 0:0 in die Halbzeit ging. In der Pause reagierten die Trainer genau richtig und brachten Klaus Wissemann. Der praktisch im Alleingang, denn vom restlichen Mittelfeld auch in der 2. Hälfte nichts zusehen, aber ein „Staki“ reicht eben oft.

Klaus lehrte dem Gegner das Fürchten, war niemals zu halten und bereitete in der 52. Min überragend die Führung vor. Gleich 4 Gegner wurden von Klaus gnadenlos stehen gelassen, im Strafraum wusste man sich nur noch durch ein Foul zu helfen und Jochen Ochs verwandelte den Elfmeter zum 1:0.

Obwohl noch eine halbe Stunde zu spielen war, brauchten die ohne Pause „rauchenden Zwei“ an der Außenlinie keine Angst mehr haben, denn Geismar/Züschen hatte keine Kraft mehr, außerdem standen Jörg Steinmetz und Uwe Duscha bombensicher. Ein etwas glücklicher Sieg, es zeigte sich wieder einmal, dass Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist.

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Nostalgie 71 II. Mannschaft SG Werkel/Haddamar 2001/2002 Teil 1

In unserer Reihe gehen wir knapp 20 Jahre zurück zur Saison 2001/2002. Nach einigen ganz ganz schwachen Jahren der SG Emstal/Haddamar, wie sie eigentlich richtig heißt, doch noch einmal ein echtes Highlight. Fantastisch und sensationell hier unsere II. Mannschaft, die trotz aller Probleme am Ende die Meisterschale in die Luft recken konnte und das auch gebührend feierte. Bericht und Bilder des Jahres bringen wir wieder in drei Teilen, viel Spaß.

Nach der Ära von Trainer Adam Fabing kamen echt bittere Jahre bei der SG Werkel/Haddamar. Bei personellen Entscheidungen lagen die Verantwortlichen falsch, Ansprüche und Erwartungen wurden, oder nie mehr erfüllt werden. Die Kicker, denen die SG eine Herzensangelegenheit war, wurden älter, Jungs mit dem Herzblut der „älteren“, waren nicht in Sicht. Der bittere Abstieg dann in die B-Klasse war der Super – Gau, hätte aber niemals passieren dürfen.

Bevor im Jahr 2003 sich die Spielgemeinschaft auflöste, gab es noch einen Silberstreif am dunklen Horizont. In der Saison 2001/2002 übernahmen Detlef Duscha und Uwe Schmidt die II. Mannschaft der SG Werkel/Haddamar.

Mit viel Herzblut, nächtelangen Sitzungen mit vielen Zigaretten und einigen Bierchen tüftelte und bastelte man an Taktik und Mannschaftsaufstellungen. Auch gelang es allen Spielern gerecht zu werden, jeder Kicker kam in den Genuss eingesetzt zu werden und Einsatzzeiten zu bekommen. Unterstützung von Verein und Trainer hatte man groß nicht. Das Verhältnis zu der Zeit, wenn es eins gab, war einfach nur schlecht.

Die Genugtuung am Ende der Saison, als man sensationell den Meistertitel errungen hatte, dann natürlich besonders groß. Noch einmal konnte man einen großen Erfolg feiern und die „Väter“ waren ganz klar Uwe und Detlef. Die Feiern gingen über 3 Wochen, alles dafür wurde selbst organisiert. Mit den Meister-Caps zum Beispiel war man auf der Kirmes in Werkel der große Hit und das gesamte Team wurde vom ganzen Zelt gefeiert.

Schon im Vorfeld hatten sich die beiden „Top-Trainer“ Uwe und Detlef zusammengesetzt und beratschlagt. Bei der mehr als knappen Personaldecke musste man neue Wege gehen, um Kicker für ihr Team zu begeistern.

An so mancher Theke wurden dann einige „ältere Herren“ in Gesprächen mit vielen Bierchen überredet, nochmals die Schuhe anzuziehen und mitzuhelfen beim Großen Ziel. Das klappte, trotzdem wusste man vorm ersten Spiel nicht, wo man steht.

Umso erfreulicher dann der hohe 6:1 Sieg gegen die Reserve von Remsfeld. Hinten stand man bombensicher, schnell wurde das Mittelfeld überbrückt und vorne wurden Bomber Volker Bringmann die „Dinger“ vortrefflich aufgelegt. Der ließ sich nicht lange Bitten und erzielte sagenhafte 5 Tore in einem Spiel, dabei sogar einen lupenreinen Hattrick in der 1. Halbzeit.

Im zweiten Spiel wartete im Derby Geismar/Züschen. Die Coaches wollten rotieren, um alle mal dran kommen zu lassen, lagen dann aber mit ihrem Team nach 13 Minuten 0:2 zurück. Jochen Ochs übernahm nun die Initiative und konnte in der 15. min nur noch durch ein Foul im Strafraum gebremst werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte „Ochsi“ ganz sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. Christoph Köhler hatte die Schwachstelle beim Gegner ausgemacht, zog in der 35. Min aus gut 32m ab, überraschte damit den Keeper und es stand zur Pause 2:2.

In der Halbzeit erst einmal eine Beruhigungszigarette, dann wurde die Taktik besprochen. Flach spielen und, egal wie, gewinnen, ganz einfach. Dem machte erst einmal der Gegner einen Strich durch die Rechnung und ging mit 2:3 in Führung. Volker erzielte aber schnell den 3:3 Ausgleich nach einer verunglückten Flanke von Andreas Linke.

Jetzt Möglichkeiten ohne Ende für unsere Elf, aber Volker scheiterte mehrmals. Erst in der 67. Min das 4:3. „Ochsi“ hatte mustergültig vorgelegt und Volker brauchte das Leder nur noch über die Linie bugsieren. Björn Volgmann und Andy Linke hatten dann zwei 1000% auf dem Schlappen, aber sie brachten den Ball nicht ins Tor. Geismar bestrafte das mit dem 4:4 und bei den Trainern war „Untergangsstimmung“.

Wenn nichts geht, muss „Staki“ ran. Also schnell eingewechselt und tatsächlich klappte das eine Minute vor Schluss. Klaus holte sich im Mittelfeld die Pille, umspielte 5 Gegenspieler wie Nichts und schob zum 5:4 Sieg ein.

Gegen Brunslar/Wolfershausen wieder neues Personal, es kam wirklich jeder zu seinen Einsätzen. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten war es Jochen Ochs, der in der 38. Min in den Strafraum huschte und hier von den Beinen geholt wurde. Christoph Köhler verwandelte den fälligen Elfmeter bombensicher zum 1:0.

Die Trainer trauten dem Braten nicht und Detlef wechselte sich selbst ein. Überragend wie er beim ersten Ballkontakt 4 Gegner aussteigen ließ und aus 24m abzog. Unhaltbar für jeden Torwart dieser Welt schlug das Leder im rechten oberen Winkel zum 2:0 ein. Andy Linke machte mit einem Abstauber das 3:0, ehe Brunslar nach einem Fehler von Detlef Duscha auf 1:3 verkürzen konnte. Das wurmte den Trainer und er machte kurz vor dem Ende mit dem 4:1 seinen Fehler wieder wett.

Bis jetzt hatte unser Team in drei Spielen 15 Tore erzielt, ein toller Schnitt.

Gegen Röhrenfurth legte man noch zwei drauf und erzielte sogar sieben Treffer. Die Personaldecke bei der ersten Mannschaft wie immer dürftig, so musste sogar Sven Schröder als Keeper bei der I. aushelfen. Auch standen uns nicht genügend Feldspieler zur Verfügung, deshalb mussten beide Trainer(Uwe und Detlef) gleich ran. Die Vorgabe, den Gegner sofort unter Druck zu setzen, wurde prima umgesetzt und nach zwei Treffern von Volker Bringmann führte unser Team mit 2:0. Überraschend nach 20 Minuten das 1:2, bis dahin war der Gegner nicht einmal vor unser Tor gekommen.

Beim Pausentee wurde es etwas lauter. Andreas Linke sollte etwas defensiver agieren, wollte er nicht und wurde prompt von den unglaublichen strengen Trainer ausgewechselt. Jetzt hatte jeder begriffen, wer das Kommando führt, nicht etwa irgendein Spieler, sondern die Trainer. Unsere Elf legte nun eine „Schippe“ drauf, erhöhte das Tempo und der Gegner hatte nichts entgegenzusetzen

In kleinen Abständen dann auch schnell 4 Tore zum 6:1, Detlef Duscha(2), Volker Bringmann und Jochen Ochs waren hier die Torschützen. Die Abwehr um Thorsten Manteufel anschließend etwas nachlässig und Röhrenfurth nutzte das mit zwei Treffern zum 6:3. Den Schlusspunkt setzte dann wieder Volker mit seinem vierten Treffer zum 7:3 Endstand.

Beim nächsten Spiel wartete der erste Verfolger und Rivale Binsförth. Endlich auch mal ein Auswärtsspiel, dass hatte man bis dahin noch nicht. Der Auftakt hätte nicht besser sein können. Gerade einmal drei Minuten waren gespielt als Lothar Kurz einen Einwurf zu Michael Reimann verlängerte und der jagte das Ding mit seinem schwachen linken Fuß zur 1:0 Führung ins gegnerische Dreieck.

Das brachte aber nicht die erhoffte Sicherheit, vor allem unser Abwehrspieler Stefan Hahn hatte große Probleme mit seinem Gegenspieler, der einige gute Chancen aber liegen ließ. Die Trainer reagierten und wechselten, doch auch Thomas Werner hatte viele Schwierigkeiten mit dem Gegner. Im Angriff das erste Mal Torsten Braun im Einsatz, doch ihm gelang nicht viel. So auch bei der besten Chance kurz vor der Pause, aber Torsten brachte aus kurzer Entfernung das Ding nicht unter.

Auch in der 2. Hälfte wieder ein Blitzstart unserer Kicker. Der schwache Schiedsrichter erkannte zunächst ein einwandfreies Tor von Jörg Steinmetz nicht an, die allgemeine Verwirrung nutzte Volker Bringmann und erzielte mit einem tollen Kabinettstückchen das wichtige 2:0. Das Spiel verflachte nun Zusehendes. Binsförth konnte nicht und so hatte es unser Team leicht das Spiel und den Vorsprung zu verwalten. Kurz vor dem Ende nach dem schönsten Angriff des Spiels das 3:0. Torsten Braun mit schönem Pass in die Tiefe, Jörg Steinmetz setzte sich durch, passte mustergültig zurück und Volker Bringmann musste nur noch den Fuß hinhalten.

Eine Woche später standen in Mardorf nur 12, in Worten zwölf, Spieler der SG Werkel/Haddamar auf dem Sportplatz. Aber was soll´s, sagten sich die Trainer. Trotzdem wurde per Telefon noch Klaus Wissemann für den Notfall vom Mittagstisch weggeholt. Obwohl eine ganz neue Formation auf dem Feld stand, ging es nur in Richtung Mardorfer Tor. Martin Schaub eröffnete den Torreigen mit dem 1:0, Volker Bringmann mit zwei Treffern machte den 3:0 Halbzeitstand perfekt. Nach dem Wechsel war Lothar Kurz zum ersten Mal als Torschütze zu sehen und die restlichen 4 Tore erzielte wieder Volker Bringmann, der damit sechs Treffer in einem Spiel erzielte. Wahnsinn!!!

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Nostalgie 70 SG Kiloha II – Uttershausen/Lendorf I 2017

SG Kirchberg/Lohne/Haddamar II – Uttershausen/Lendorf I 4:4 (2:1)

Das Aufgebot: Lars Dressler, Thorsten Krug, Jan Wicht, Philipp Riemer, Andreas Freund, Christian Rako, Tobias Riemer, Marius Ludwig, Christopher Kirsch, Pascal Prior, Andre Dungl

Eingewechselt: 34.min Lars Dressler für Niklas Wissemann; 60.min Martin Geisser für Andre Dungl; 85.min Jannik Zielasko für Christopher Kirsch

Tore: Tobias Riemer(2); Christopher Kirsch, Marius Ludwig

Ein denkwürdiges Spiel, das sicher einen Platz in den Geschichtsbüchern finden wird, fand am 08. Oktober 2017 im Waldstadion zu Haddamar statt. „Himmelhoch jauchzend, aber dann zu Tode betrübt“, so könnte die Kurzfassung des Spiels für unsere Elf heißen.

In einem unglaublich temporeichen Spiel wurde den Zuschauern buchstäblich ein Wechselbad der Gefühle geboten, es ging auf beiden Seiten rauf und runter. Aber der Reihe nach. Unsere Reserve traf hier auf die I. Mannschaft der SG Uttershausen/Lendorf, die gespickt mit vielen hochwertigen Spielern zu einem der Favoriten auf den Meistertitel gezählt werden muss.

Bei der SG KiLoHa herrschte ein unglaubliches Verletzungspech über alle 3 Mannschaften, deshalb mussten schon früh in der Saison immer wieder Kicker der „Alten Herren“ aushelfen und das in fast allen Seniorenteams.

Uttershausen übernahm zu Beginn schnell die Spielkontrolle und erspielte sich hochkarätige Möglichkeiten. Nachdem sie zwei 100% vergeben hatten, dann doch in der 06. min das 0:1. Bei dem Wirbel, den der Gegner verursachte, wurde unseren Fans Angst und Bange, aber unsere Elf schlug zurück und erzielte in der 25. Min den etwas überraschenden Ausgleich. Andreas Freund hatte wunderbar für Christopher Kirsch aufgelegt und der machte ganz überlegt den Ausgleich. Jetzt hatten „Kirschi“ und Co die Schwachstelle beim Gegner aufgedeckt und setzte die gegnerische Defensive weiter unter Druck.

Tobi nach gut 30 Minuten etwas zu eigensinnig, hier wäre anstatt selbst den Abschluss zu suchen, das Abspiel in die Mitte besser gewesen. Die Gäste wussten sich in dieser Phase nicht zu helfen, Andreas Freund nutzte das in der 36. Min, konnte im Strafraum nur noch durch ein Foul gebremst werden und Tobi verwandelte den Elfmeter zum 2:1.

In den Fokus rückte in der Folgezeit immer mehr der Schiedsrichter, der beide Seiten mit schlechten Pfiffen gegen sich aufbrachte. Nach der Pause die Gäste wieder mit viel Druck und schnell auch der 2:2 Ausgleich.

Das weckte aber die Lebensgeister unserer Jungs und wir kamen wieder ins Spiel. „Kirschi“ konnte nach 58 Minuten einen Kopfball nicht den nötigen Druck geben, aber 4 Minuten später krönte Marius Ludwig den schönsten Spielzug des gesamten Spiels.

Thorsten Krug fing einen Angriffsversuch ab, sah den mitgelaufenen Christopher Kirsch, der mit einem Sahnepass seine Qualitäten als Spielmacher unter Beweis stellte. Sein genaues und perfektes Zuspiel verwandelte „Marius dann wunderbar“ zur 3:2 Führung. Was für ein geiler Konter!!!!

Die Gäste nicht geschockt und übten weiter viel Druck auf unsere Mannschaft aus.

Jetzt wurde es auch ein Spiel Uttershausen gegen Lars Dressler. Ein Wahnsinn, was unser „Hexer“, der nach einer halben Stunde für den verletzten Niklas gekommen war, da alles hielt. Innerhalb von wenigen Minuten zog er den Gegnern die Zähne, die auch aus 5 oder 6 Metern nicht an unserem überragenden Keeper vorbei kamen.

Das Team von Kapitän Andre Dungl konnte sich in dieser Phase nicht befreien, die Bälle aus der Abwehr wurden von Mittelfeld und Angriff nicht festgemacht und landeten immer zu schnell in den Beinen des Gegners. Nach 74 Minuten endlich mal eine Konterchance, doch Christopher rutschte um Zentimeter am Ball vorbei. Im Gegenzug wieder der „Hexer“ von Haddamar. Unglaublich wie Lars den Ball noch abwehrte.

10 Minuten vor dem eigentlichen Ende(90 Minuten) das 4:2. Ein langer Ball kommt in den Strafraum, Th.Krug wollte zum Ball, wurde aber unfair?? gebremst und ging zu Boden. Der Schiedsrichter zeigte trotz der großen Proteste der Gäste auf den Punkt. Viele andere hätten hier nicht Elfmeter gegeben, doch der Unparteiische hatte schon vorher mit vielen Fehlentscheidungen(Fouls und Karten) für viel Kopfschütteln auf beiden Seiten gesorgt. Tobi zeigte sich unbeeindruckt und verwandelte zum 4:2.

Das Spiel schien gelaufen, doch weit gefehlt. Die Gäste spielten weiter unbeeindruckt nach vorne und nutzte einen Abwehrfehler in der 85.min zum 4:3 Anschlusstreffer. Auch hier zeigte sich die Schwäche unserer Hintermannschaft. Eigentlich war das Leder sicher in unseren „Beinen“, doch die Kugel wurde dann wie so oft an diesem Tag, leicht hergeschenkt.

Ch. Voigt  versuchte, mit Umstellungen neue Impulse zu setzen, aber auch mit zwei „Sechsern“ wurde es nicht besser. Viele Fans hätten sich auch über zwei Stürmer gefreut, denn Angriff ist die beste Verteidigung. Die Schwäche des Gegners lag eindeutig in der Abwehr, aber wenn ich keinen Angriff habe, kann ich diesen Schwachpunkt nicht nutzen.

Nach 92 Minuten zeigt der Schiedsrichter 2min Nachspielzeit an. Was dann aber passiert gehört wirklich in die Geschichtsbücher. Sicher waren die vielen Auswechslungen nun nicht nötig, aber dann sage und schreibe 7 Minuten nachspielen zu lassen, grenzt schon an ….

In der 99.min wird Jonas beim Konter gefoult, doch der nun völlig überforderte Schiedsrichter gibt Freistoß für die Gäste. Auch 10 Sekunden später innerhalb weniger Sekunden mehrere falsche Freistoßpfiffe. Der letzte Freistoß wird lang in unseren Strafraum geschlagen, hier kann unsere Abwehr nicht weit genug klären und der Ball landete vor den Füßen des aufgerückten Keepers von Uttershausen.

Sein Schuss geht weit über das Tor, der Gästespieler war schon unterwegs, um den Ball für den Abschlag von unserem Tor zu holen, da schauten sich auf einmal alle 22 Kicker und die Fans aus beiden Lagern ungläubig an, denn der 23. Mann zeigt auf den Elfmeterpunkt. Sichtlich verunsichert, wie man an Mimik und Geste erkennen konnte, nahm der Schiri trotz aller Proteste den Strafstoß nicht zurück.

Die Gäste nahmen das Geschenk dankbar an und verwandelten den Elfer sicher zum 4:4. Einen Anstoß gab es nicht mehr, sofort pfiff der Schiedsrichter das Spiel ab und beendete die Partie. Der Ausgleich aufgrund der starken Vorstellung der Gäste sportlich verdient, doch der fade Beigeschmack bleibt.

Alle Schiedsrichter haben es wirklich nicht leicht auf den Sportplätzen dieser Welt, es ist auch gut, sie zu haben, denn ohne würde es den Fußball nicht geben. Auch hat man ab und an einen schlechten Tag, doch so falsch zu liegen wie an diesem „besonderen“ Tag im Waldstadion von Haddamar, war echt bitter!!!

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Nostalgie 69 KiLoHa III – Uttershausen/Lendorf II 2017

08.Oktober 2017

SG Kirchberg/Lohne/Haddamar III – Uttershausen/Lendorf II 5:0 (1:0)

Das Aufgebot: Lars Dressler, Sascha Wenzel, Christopher Itter, Tim Otto, Florian Riemer, Jonas Bott, Jannik Zielasko, Matthias Michel, Christian Löber, Marcel Schmidt, Engin Kaya

Eingewechselt: 46.min Stefan Wenderholt für Jannik Zielasko; Pierre Prior für Engin Kaya;

60.min Andreas Hanka für Jonas Bott

Tore: Christian Löber(2); Marcel Schmidt; Matthias Michel; Stefan Wenderhold

Zum Spitzenspiel der Kreisliga B( Erster gegen Dritter) erwartete am 08. Oktober 2017 die III. Mannschaft der SG KiLoHa die Reserve von Uttershausen/Lendorf. Coach Jens Groh hatte für den Knaller des Spieltages einen tollen Kader zusammengestellt und wollte unbedingt die 3 Punkte, um den Platz an der Sonne zu verteidigen.

Ein genialer Schachzug vom Trainer war Christian Löber mit allen Freiheiten auszustatten, der das überragend nutzte und auf jedem Zentimeter im Waldstadion zu finden war. Klasse lenkte Christian das Spiel, setzte immer wieder klasse seine Mitspieler ein und selber unglaublich torgefährlich.

Nach 8 Minuten verfehlte ein erster Schuss vom Regisseur noch das gegnerische Tor, 120 Sekunden später war das Visier richtig eingestellt und es stand 1:0. Unser Team nun wie aus einem Guss, erspielte sich mit tollen Kombinationen eine 100% Chance nach der anderen, vergaß hier aber zunächst weitere Tore schießen.

Uttershausen mit keiner schlechten Mannschaft kam kaum einmal ins Spiel, die wenigen Offensivversuche fing vor allem Tim Otto ab, der eine herausragende Leistung in der Defensive zeigte.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die hochgehandelten Gäste Druck aufzubauen und den Ausgleich zu erzielen, aber der Schuss ging nach hinten los.

Genau in die Phase, als unsere Fans im Waldstadion dachten, dass der Gegner die Spielkontrolle übernehmen würde, der wichtige zweite Treffer für unsere Farben. Der starke aufgerückte Tim Otto überlistete mit einem tollen Diagonalpass die hochstehende gegnerische Abwehr, Mattis machte das dann herrlich und vollendete abgezockt zum 2:0.

Jetzt endlich lief der Ball super durch die eigenen Reihen, die Spieleröffnung klappte immer besser und vorne spielten Marcel und Mattis den Gegner mit tollen Kombinationen schwindlig. Christian erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 3:0, Stefan Wenderhold erzielte den vierten Treffer. Den Schlusspunkt setzte Marcel Schmidt mit dem 5:0 und krönte damit seine gute Leistung. Eine starke Vorstellung unserer III., die damit ihre Tabellenführung weiter festigten.

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Nostalgie 68 SG Kirchberg/Lohne – Altenlotheim 2016

  1. Oktober 2016

TSV Altenlotheim I – SG Kirchber/Lohne I 5:9 (1:6)

Das Aufgebot: Thomas Vollmer, Jasar Demir, Nicola Stracke, Sahin Celik, Dustin Taege, Cafer Gül, Oemer Bal, Paul Graf, Dominik Heldmann, Norman Hetzel, Daniel Wissemann

Eingewechselt: 64. Min Daniel Kräupel für Sahin Celik, 67. Min Thorsten Krug für Oemer Bal, 73.min Frank Jäger für Dustin Taege

Tore: Dominik Heldmann(3); Paul Graf(3); Cafer Gül(2); Oemer Bal

Dieses Spiel dürfte seinen Platz in der Historie der dritthöchsten hessischen Spielklasse sicher haben. Sagenhafte 14 Tore, in jeder Halbzeit je sieben Treffer, markieren einen denkwürdigen Fußballnachmittag.

Sechsmal musste TSV-Torhüter Tobias Knoche bereits in der ersten Spielhälfte das Leder aus seinem Kasten holen. Mit offensivem Traumfußball hatten Cafer Gül (17., 29.) und Paul Graf (22., 45.) per Doppelpack sowie Ömer Faruk Bal (37.) und Dominik Heldmann (44.) für das Team von Trainer Halil Inan getroffen. Dagegen erscheint der Gegentreffer zum 1:1 durch Karsten Trachte (19.) geradezu mickrig.

Im Gefühl des sicheren Vorsprungs schlichen sich bei den Gästen jedoch einige Nachlässigkeiten ein. Mit der Folge, dass die Hausherren die zweite Halbzeit mit 4:3 für sich verbuchen konnten, nach dem 1:6-Rückstand dennoch mit 5:9 den Kürzeren zogen.

Während Dominik Heldmann nach dem Pausentee für die SG doppelt traf, darunter zum Spielende einen Foulelfmeter verwandelte (62., 90. + 4), lieferte Paul Graf mit seinem dritten Tagestreffer per Strafstoß (76.) einen weiteren Anteil zum Festival der Offensivabteilungen.

An dem sich nun auch die Gastgeber beteiligten. Marc Andre Garthe (66., 78.), Lorenz Matthias (72.) und Nils Backhaus (82.) sorgten mit ihren Treffern dafür, dass das Knistern in dieser Begegnung zu keinem Zeitpunkt nachließ. Erst Schiedsrichter Alexander Wahl beendete schließlich das denkwürdige Schützenfest.

„Wie immer, haben wir auch diesmal wieder fünf Gegentore bekommen, erfreulicherweise jedoch selbst neun geschossen“, sagte SG-Vorsitzender Helmut Römer schmunzelnd.

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Nostalgie 67 Oktoberfest TSV Haddamar 2015 Teil 2

Heute nun der zweite Teil vom Oktoberfest des TSV Haddamar im Jahr 2015. Noch einmal ein paar schöne Bilder von einem wirklich gigantischen Fest, dass von Klaus Wissemann perfekt organisiert und durchgeführt wurde. Dafür noch einmal Chapeau Klaus !!!

Mister Oktoberfest 2015 wurde Pierre Prior, der extra für diesen Abend von Karl Lagerfeld eingekleidet wurde, was sich am Ende auch bezahlt machte. Aber auch die anderen Mädels zeigten bei der Modenschau auf der großen Bühne im DGH Haddamar eine tolle Performance und begeisterten die Zuschauer.

Die Fete ging bis in die frühen Morgenstunden und zeigte wieder einmal, wie gut die „Gallier“ von Haddamar feiern können.

Viel Spaß mit den Fotos

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Chiara Mielke stellt sich vor

Wie schon kurz berichtet, hat unsere Damenmannschaft einen Neuzugang. Chiara Mielke, ganze 17 Jahre jung, kommt von der FSG Gudensberg und ist ab dem 30. April 2021 für den TSV Haddamar spielberechtigt.

Herzlich willkommen Chiara

Nachname : Mielke
Vorname : Chiara
Spitzname :
Geburtsdatum : 31. März 2004
Hobbys : Fußball, Gardetanz
Familienstand   ledig
Lieblingsgericht/Getränk : Burger/ Red Bull
Lebensmotto : Sei du selbst, alle anderen gibt es schon
Deine 3 wichtigsten Dinge : Familie, beste Freundin, Fußball
Position : Torfrau
Fußballstationen : TSV Besse, KSV Hessen Kassel, FSG Gudensberg
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Nostalgie 66 Oktoberfest TSV Haddamar 2015 Teil 1

Wenn man was beim TSV Haddamar in der wunderschönen Zeit von 2003 bis 2017 konnte, dann war das Feiern bis in den nächsten Tag hinein. Viel Liebe und Arbeit steckte man erst in die Vorbereitungen und dann in die Durchführungen bei Weihnachtsfeiern und Oktoberfesten.

Auch das ein ganz großer, vielleicht der größte Grund, warum der TSV Haddamar weit über die Grenzen des Schwalm-Eder-Kreises hinaus bekannt war und zu Recht die fast unbesiegbaren Gallier genannt wurde.

Deshalb fühlten sich auch alle wohl beim TSV  und schwärmen noch heute, viele viele Jahre später, von einer wunderschönen Zeit.

Heute wollen wir nostalgisch ins Jahr 2015 schweifen, wo der „Häuptling der Gallier, Klaus Majestix Wissemann“, wie immer ein überragendes, unvergessenes und wunderschönes Oktoberfest mit einem Programm organisierte, das alle Besucher im DGH zu Haddamar von den Sitzen riss. Einige Fotos des Abends zeigen wir nun, haben die auf zwei Etappen aufgeteilt.

Viel Spaß

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Nostalgie 65 E1 Jugend JSG Geismar/H/L/Z/K – JSG Beiseförth 2009

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Einige der Jungs von unserer Fotoreihe sind heute, 2021, Leistungsträger in den Seniorenmannschaften der SG KiLoHa.

Immer wieder schön zu sehen, dass sich die Jungs im Laufe der Jahre kaum verändert haben. Na ja, ein bisschen schon. Coach Jens Schnabl hatte in der Zeit der „kleinen“ ein tolles Team und viel Spaß mit seiner Mannschaft.

Und wie man heute sieht, hat sich die Jugendarbeit mit all ihren Höhen und Tiefen doch gelohnt. Viel Spaß bei den Fotos. Wir sind gespannt, ob alle die jungen Männer noch kennen.

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