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Nostalgie 20 Schreckschuss 2015 Teil 3

Die Pause wurde von vielen genutzt, um endlich mal eine Zigarette zu rauchen, nach viel singen, lachen und auf dem Stuhl tanzen wurde es echt Zeit. Das fehlte so bisschen bei der Nostalgie, was war das schön in den „guten Jahren“, schön beim Bierchen im Saal die Kippe anstecken und genießen, Ach, war das herrlich. So aber immer saubere Luft, schließlich sind ja auch alle älter geworden.

Musikalisch ging die Zeitreise mit voller Power weiter, mit der Trompete sorgte Louis Armstrong für eine wahnsinnige Stimmung, viele wurde beim Lied „Zwei kleine Italiener“ an ihren ersten Urlaub in Italien erinnert. Zwischendurch Lebenstipps von dem unvergessenen Heinz Ehrhardt. Besonders die Frauen bekamen einiges an Fette weg. Sprüche wie: „Keine Frau ist so schlecht, dass sie nicht die bessere Hälfte eines Mannes werden kann“, „Manche Frauen sind wie Löschpapier; Sie nehmen alles in sich auf und geben es anschließend verkehrt wieder“. Klasse!!!, fanden jedenfalls die Männer.

Elvis machte das wieder gut und ließ die Herzen der Frauen bei seinem Hüftschwung höher schlagen. Cindy und Bert nicht jedermanns Geschmack, gehört aber zu der Zeit unbedingt dazu. Die Stimmung stieg eigentlich mit jeder Minute, mit jeder Sekunde. Als das Publikum dann mit Wunderkerzen das DGH zum Strahlen brachte, waren auch die Helden auf der Bühne sichtlich gerührt.

Um Mittenacht gab es noch ein Ständchen, Blumen und sogar ein Kuchen für Geburtstagskind Sandra Römer. So ging dann ein wunderbarer Abend zu Ende, bei dem alle, wirklich alle, auf ihre Kosten kamen und begeistert und zufrieden die Heimreise antraten.

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Nostalgie 19 Schreckschuss 2015 Teil 2

An Tag zwei eines unglaublichen Wochenendes füllte sich das DGH in Lohne schon früh. Viele nahmen das Angebot an und genossen die kulinarischen Köstlichkeiten, die mit ganz viel Liebe zubereitet waren. Alle wurden mehr als satt, hatten damit gleichzeitig eine gute Grundlage für die gut gekühlten Getränke.

Holger Dobry begrüßte nach dem Essen und dem Verdauungsschnäpschen alle Besucher im vollbesetzten Saal und eröffnete einen denkwürdigen Abend. Allesamt wurden vom Schreckschuss Showtheaters mit Musik, Tanz und Parodien auf eine Zeitreise entführt. Man wippte bei den Klängen der Beatles mit den Beinen, die Songs von Simon & Garfunkel versetzten den ganzen Saal in den Central Park.

Die Blumenkinderzeit für alle etwas älteren einer der schönsten Zeiten überhaupt. Lange Haare, Miniröcke oder Hemden bis an die Knie, Stirnband, „Make love, not war“, nicht zu vergessen das Festival von Woodstock. Bei der ersten „Zigarette“ im Leben dazu Songs von Janis Joplin, Jimi Hendrix, Joe Cocker und James Brown, ein Traum!!!

Alle Künstler brachten den Saal zum Kochen, kaum noch etwas hielt die Besucher auf ihren Stühlen. Beim Babysitter – Boogie wurde mitgesungen, wunderschön anzusehen und anzuhören die Beach Boys. Selbst hartgesottene „Metaller“ von Rock am Stück wurden butterweich und sangen kräftig mit.

Bei der Dia – Show gab es Filmplakate von Heimatfilmen, die unsere jüngeren nicht mehr kennen, bei den etwas älteren aber sicher viele Gefühle auslösten. Auch die Titelblätter der Bravo ein echter Hit. Erste Ausgabe war 1956, doch erst in den Sechzigern gelang der große Durchbruch, vor allem mit lebensgroßen Starschnitten von Musikern und Schauspielern. Den Anfang machte Brigitte Bardot 1959 in Lebensgröße, ihr folgten viele, viele andere.

Fast jedes Mädchen oder Junge hatte ihren Liebling im Zimmer hängen, vielleicht gibt es sogar heute noch welche auf irgendeinem Dachboden. Ein Highlight die Dr. Sommer Aufklärungsreihe. Ab 1969 wurden hier die Rubriken absoluter Kult und waren Pflicht auf allen Schulhöfen in Deutschland.

Beim Plakat von Winnetou kam bei vielen Wehmut auf, sicher fühlte sich so mancher in den Wilden Westen mit Old Shatterhand, Nscho-tschi(Schöner Tag), Intschu tschuna, Sam Hawkens und natürlich Winnetou zurückversetzt. Wer hatte als Jugendlicher in Lohne nicht davon geträumt, als Winnetou auf seinem Pferd Iltschi zusammen mit Blutsbruder Old Shatterhand mit Hatatitla durch die Wälder rund um den Dachsberg zu streifen.

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Nostalgie 18 Schreckschuss 2015 Teil 1

Als Vorstand eines kleinen Vereins ist man gezwungen sich immer was Neues einfallen zu lassen, um Geld in die meist leeren Kassen zu bringen. Das sind erst einmal Ideen, Eingebungen, Geistesblitze und Inspirationen gefragt.

Damit ist es aber noch lange nicht getan, denn auch helfende Hände werden zur Umsetzung gebraucht. Hier ist der kleine, aber feine und großartige Vorstand vom TuSpo Lohne mehr als gut aufgestellt.

Alle packen mit an, haben gute Ideen, tolle Ehefrauen die Mitziehen und auch Vereinsmitglieder, die zum Verein halten und bei Events Gewehr bei Fuss stehen, um zu mit anzupacken.

Wir wissen nicht, wer die überragende Idee hatte, das Schreckschuss Showtheater zu engagieren. Die Showband aus Malsfeld bietet ihren Besuchern eine farbenfrohe Show mit Kultsongs und Klassikern der 60er und 70er Jahre. Man fühlte sich zurückversetzt in eine Zeit, die für die meisten Zuschauer zu den schönsten überhaupt zählt. Aber auch jüngere Besucher kamen aus dem Stauen nicht mehr heraus und ließen sich von der Band mitreisen Vollgas auf ihren Plätzen zu geben.

Überraschend für den Vorstand die riesengroße Nachfrage nach Karten, man hatte wirklich voll ins Schwarze getroffen. Bei den vielen Anfragen konnte man sogar zwei Abendshows präsentieren, der Wahnsinn.

Der oder die Abende waren dann wirklich auch was ganz Besonderes, die Stimmung war nicht zu überbieten. Alle Besucher wurden hervorragende von vielen helfenden Händen versorgt mit Snacks und kühlen Getränken.

Dazu eine Show, die wirklich alle von den Stühlen riss. Alles klappte reibungslos und alle, ob groß oder klein, jung oder älter, hatten ihren Spaß. Helfer und Veranstalter hängten nach der Show sogar noch eine dritte „Halbzeit“ dran und auch hier die Stimmung famos. Die Polonaise wurde stundenlang zelebriert, ehe auch die letzten irgendwann ins Bett fielen.

Hier nun einige Erinnerungen an einen wunderschönen Freitagabend.

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Turn- & Sportverein 1896 Lohne e.V.

Geldregen für den TuSpo Lohne

Krombacher Brauerei unterstützt ehrenamtliche Vereine

Was für eine riesen Freude beim Älteren Turn- & Sportverein 1896 Lohne e.V.! Passend zu Weihnachten kam die frohe Botschaft über eine große finanzielle Spende von der Krombacher Brauerei, dessen Braukunst seit vielen Jahren in Lohne sehr geschätzt wird.

Seit 2003 ruft die Krombacher Brauerei unter dem Motto „Sie schlagen vor – wir spenden“ dazu auf, gemeinnützige Institutionen und Organisationen sowie Vereine mit den unterschiedlichsten Zwecken für eine Spende von 2.500 Euro vorzuschlagen.

In diesem Jahr lag uns das Ehrenamt besonders am Herzen. Das war für die Verantwortlichen des TuSpo Lohne der Startschuss sich an der Aktion zu beteiligen. Nur durch viele ehrenamtliche Stunden kann ein Dorfverein, wie der TuSpo Lohne überleben und für alle Altersklassen sportliche Aktivitäten anbieten.

„So ein Geldregen ist gerade in den Zeiten der Corona Pandemie ein Überlebenselixier für unseren kleinen Verein, um die fehlenden Einnahme etwas auszugleichen.“ so Christian Löber, der die Finanzen im Verein verwaltet. Das Geld wird als Startkapital für wichtige Reparaturen am Vereinsheim wie die Dachsanierung und die Erneuerung der Heizung zurückgelegt.

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Nostalgie 17 Damenmannschaft TSV Haddamar 2019

23.März 2019

Damenmannschaft TSV Haddamar – SV Anraff II 2:1 (0:1)

Das Aufgebot: Ann – Christin Heck, Tracy Risch, Janina Heinemann, Janina Melms, Laura Kiepe, Johanna Finster, Hanna Gleißner, Katharina Damm, Alisa Ried, Luisa Otto, Laura Höhmann, Angelique Wenck, Melissa Kuhr, Franziska Umbach

Vor dem Spiel eine sehr angenehme Aufgabe für unsere Mädels. Die Ergo Versicherungsgruppe AG unterstützt leidenschaftlich die Damenmannschaft des TSV Haddamar und hat wunderschöne Trainingsanzüge für unsere Damen gesponsert. Hauptagenturleiter Philip Tissies übernahm sehr gerne die Übergabe und stellte sich vor dem Spiel mit dem gesamten Team den Fotografen des TSV. Für die Spende ganz herzlichen Dank von den Mädels, dem TSV Haddamar und der SG KiLoHa.

Mit den besten Wünschen von Philip ging unser Team das Spiel gegen den Tabellenfünften an und jeder, der nicht persönlich anwesend war im Haddamarer Waldstadion, verpasste ein denkwürdiges, dramatisches und fantastisches Fußballmatch. Johannes und Michael hatten fast alles an Bord, auch die drei Neuzugänge Katharina, Franziska und die „unbezähmbare Angelique“ waren mit im Aufgebot.

Ohne jeden Respekt gingen die Löwinnen ins Spiel und wuchsen, um es vorwegzunehmen, gegen den Favoriten über sich hinaus. Gleich in den ersten 5 Minuten wurden die Gäste kalt erwischt und bei zwei guten Aktionen über Alisa hätte schon der Führungstreffer fallen können. In der 7.min ist Johanna nach tollem Spielzug in bester Position vorm gegnerischen Kasten, aber der Abschluss wird abgeblockt. Luisa Otto setzte nach, scheiterte jedoch an der guten Torfrau der Gäste. Von der Offensive des Tabellenfünften in dieser Phase nichts zu sehen.

Janina Heinemann organisierte überragend die „Kette“, auch die im Training einstudierte Abseitsfalle klappte perfekt. Gleich mehrmals tappten die gegnerischen Angreifer hier zum Ärger ihres Trainers hinein. Das Angriffsspiel auf unserer Seite viel besser angelegt und immer gefährlich. Alisa setzte sich nach 13 Minuten wunderbar durch, legte auf Johanna, aber der Schuss aus 11m kam nicht aufs Tor. Nach dieser Aktion wurde es ruhiger beim TSV. Die Spielkontrolle ging etwas verloren, Anraff kam besser ins Spiel, ohne allerdings zu klaren Möglichkeiten zu kommen.

Daher das 0:1 auch fast aus dem Nichts. Einmal passte unsere Abwehr nicht auf, war nach einem Freistoß in den Strafraum nicht konsequent bei der Gegenspielerin und es stand unglücklich 0:1. Einigen schwante nun Böses, aber die „Löwinnen“ des TSV zeigten sofort eine Reaktion und erspielten sich mit viel Biss nur 3 Minuten nach dem Rückstand die nächste gute Chance.

Wunderbar läuft der Ball, klasse wurde die „unbezähmbare Angelique“ frei gespielt, doch die gegnerische Torfrau hielt spektakulär gegen „Angie“. 120 Sekunden später ist auch die „Teufelsfrau“ im Anraffer Kasten geschlagen, doch der sensationelle Schuss von Alisa knallte an die Latte und sprang zurück ins Feld. Mittlerweile war es schon fast tragisch, erst hatte man kein Glück und dann kam auch noch Pech hinzu.

Der Wahnsinn der ersten Hälfte aber noch nicht zu Ende. Unverdrossen spielten die Mädels von Johannes und Michael weiter auf Angriff und kreierten 2min vor der Pause den nächsten tollen Angriff. Mit klugem Spiel wurde der Gegner ausgespielt, Alisa lies ihre Gegenspielerin wieder im „Regen“ stehen, legte zurück auf die freie Johanna, doch der Schuss vom „Kampfgiganten“ des TSV misslang.

Luisa Otto setzet jedoch dem fast verlorenen Ball nach und wurde von der gegnerischen Torfrau von den Beinen geholt. Der sichere und gute Schiedsrichter pfiff sofort und Johanna ging an den Punkt. Der Elfmeter wirklich nicht geschossen, wurde aber trotzdem fantastisch von der gegnerischen Torhüterin gehalten. So stand es zur Pause 0:1, was den Spielverlauf wirklich nicht Widerspielgelte. Ein Kompliment gebührte auch den vielen Zuschauern, die unsere Mannschaft klasse unterstützte und nach der Pause sollten die endgültig zum 12. und 13. Mann unserer tapferen Mädels werden.

In der Pause sicher noch einmal aufmunternde Worte von den Trainern weiter an sich glauben und das setzte der TSV wunderbar und wunderschön in der 2. Hälfte um. Gerade einmal 3min waren in der 2. Halbzeit gespielt, als das Waldstadion das erste Mal bebte. Laura Höhmann trieb das Leder wunderschön in die gegnerische Hälfte, spielte im richtigen Moment den Pass in die Schnittstelle und Alisa ging auf und davon.

Unwiderstehlich lies unser „blonder Blitz“ die gegnerischen Spielerinnen stehen und zog aus 16m ab. Fantastisch, galaktisch wurde der Schuss immer länger und schlug unhaltbar im rechten oberen Winkel zum 1:1 Ausgleich ein. Die Zuschauer schon in der ersten Hälfte wie eine Wand hinter unserer Mannschaft, wurden nun noch lauter und trieben den völlig losgelösten TSV weiter an.

Die Dramatik stieg nun von Sekunde zu Sekunde und sorgte an der Linie für Herzinfarktgefahr. Man kam jetzt vor lauter „purem Wahnsinn“ gar nicht mehr zum Atmen bei dem Spiel, das unser Team nun auf den grünen Rasen zauberte.

In der 52.min wieder Alisa an Gott, der Welt und allen Gegnerinnen vorbei, erneut war der weibliche Torwart von Anraff geschlagen, doch die Pille sprang vom Pfosten ins Feld zurück. Katharina setzte nach, holte sich überragend das Leder und schoss aus 16m ins ….., nein nicht ins Reich der Fußballträume, denn das Leder sprang von der Querlatte wieder ins Feld zurück. Unglaublich was für ein Pech die Mädels in den schönen schwarzen Trikots mittlerweile hatten.

Die Zuschauer angesichts der wunderbaren, überragenden Vorstellung unserer Elf völlig aus dem Häuschen und peitschten ihr Team weiter in Richtung gegnerisches Tor. Nach 58 Minuten spielte Alisa den tödlichen Pass auf Angelique, aber leider hat die „Teufelin“ im gegnerischen Kasten aufgepasst und rettete vor unserem Neuzugang.

38 Sekunden später wird das Waldstadion endgültig zur Hölle. Super kam die Pille nach der tollen Spieleröffnung genau zu Luisa Otto, der kleine Wirbelwind scheiterte zunächst an der besten Frau des Gegners, gab aber nicht auf und versenkte den Abpraller artistisch mit einem Seitfallzieher zur 2:1 Führung. Jetzt war alles völlig aus dem Häuschen, sollte das Wunder gegen den Tabellenfünften wirklich gelingen?

Der gegnerische Trainer stellte um und erhöhte so den Druck auf unsere Defensive. Anraff nun mit mehr Ballbesitz, doch nun warfen sich alle unsere Spielerinnen in jeden Ball, in jeden Zweikampf. Unterstützt wurden sie hier von den Fans, die lauter und lauter wurden und restlos begeistert waren vom Kampf unserer „Löwinnen“.

Ann – Christin im TSV Tor musste eigentlich keinen schweren Ball halten, es war vom Gegner einfach kein Durchkommen gegen unsere defensive „Mauer“. Die besseren Chancen weiter bei unserer Mannschaft. Es ergaben sich einige gute Konterchancen, die leider nicht energisch genug zu Ende gespielt wurden. Luisa hatte nach 83 Minuten die Möglichkeit, hier wäre eine scharfe flache Hereingabe besser gewesen. So konnte der Gegner bei dem halbhohen Ball retten.

Franzi hatte nach 85 Minuten viel Platz, aber hier fehlte ihr der Mut, den Sprint bis zum gegnerischen Tor durchzuziehen. Die Uhr tickte nun immer langsamer. Alle, fast alle sehnten den Schlusspfiff des Schiedsrichters herbei. Als der nach 93 Minuten endlich kam, gab es bei unseren Spielerinnen kein Halten mehr und alle fielen übereinander her. Angesteckt von den lautstarken Fans wurden getanzt und gesungen, aber das hatten sich die tollen und tapferen Mädels auch wahrlich verdient.

Die Redaktion sagt Chapeau, das war wirklich klasse

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Nostalgie 16 Neujahrsempfang Tuspo Lohne 2016

Jetzt um die Zeit wäre es wieder soweit gewesen, der Tuspo Lohne hätte zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen. Die schreckliche Pandemie lässt das im Jahr 2021 leider nicht zu, wie so  vieles andere auch nicht.

Schade, der Empfang war immer ein Highlight und eine tolle Eröffnung in eines neues Jahr. 2016 hatten sich der Vorstand etwas ganz spezielles einfallen lassen. Alleinunterhalter Gerhard Teuber vom Schreckschuss-Theater brachte unter anderem als Horst Schlämmer den Saal zum Kochen und sorgte nach dem offiziellen Teil für eine großartige Stimmung im vollbesetzten Sportlerheim Lohne. Eine tolle Sache, von der wir gerne ein paar Bilder zeigen.

Viel Spaß

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Nostalgie 15 TSV Korbach I – SG Kirchberg/Lohne I 10. September 2016

TSV Korbach I – SG Kirchberg/Lohne I 1:4 (0:3)

Aufgebot SG Kirchberg/Lohne: Thomas Vollmer, Sahin Celik, Jasar Demir, Nicola Stracke, Dustin Taege, Oemer-Faruk Bal, Paul Graf, Norman Hetzel, Cafer Gül, Dominik Heldmann, Marvin Diehl, Frank Jäger, Thorsten Krug, Andre Dungl

Die SG Kirchberg/Lohne war überragend in die Saison 2016/2017 gestartet, holte aus den ersten 6 Spielen nach 4 Siegen gegen Waldeck 3:1, Lohre/N. 5:1, Baunatal II 2:1 und Neuental/Jesberg 2:1 und zwei Niederlagen gegen Wabern 2:3 und Mengsberg 1:4 12 Punkte und belegte damit überraschend für ganz Nordhessen, den 3. Tabellenplatz in der Gruppenliga.

Am 7. Spieltag musste man beim punktgleichen Tabellennachbarn TSV Korbach antreten und gewann hier nach einer mehr als überzeugenden Leistung hochverdient mit 4:1. Taktisch klasse eingestellt hatte das hochgeschätzte Waldecker Team um die Spitzenspieler Jan und Christoph Osterhold nicht der Hauch einer Chance und wurde mit einer ausgefeilten Kontertaktik förmlich an die Wand gespielt.

Dominik Heldmann brachte nach 13 Minuten sein Team nach Vorlage von Paul Graf mit 1:0 in Führung, Paul Graf selber erhöhte 50 Sekunden später auf 2:0. Den, unglaublichen 3:0 Halbzeitstand, erzielte nach Vorarbeit von D.Heldmann Norman Hetzel.

Auch nach der Pause kontrollierte die Elf von Halil Inan konzentriert das Spiel, selbst die ein oder andere Härte der Gastgeber brachte die „blauen Jungs vom Dachsberg“ nicht aus dem Rhythmus, im Gegenteil. Korbach zwar mit etwas mehr Ballbesitz, doch die besseren Möglichkeiten weiter bei der SG und Paul Graf erzielte dann auch in der 70.min das 4:0.

Korbach nur noch in der 82.min mit einer Ergebniskosmetik zum 4:1. Selbst der kritische SG- Teammanger Karsten Scherb lobte seine Mannschaft in höchsten Tönen. Mit diesem Sieg rückte die Inan – Elf auf den 2. Tabellenplatz, hinter Spitzenreiter TSV 1926 Mengsberg, vor.

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Redaktion

Wir wünschen allen Spielerinnen des TSV Haddamar, Spielern

der SG KiLoha, Trainer, Betreuern, Fans, Zuschauern,

Mitgliedern und allen die sich mit unserer Spielgemeinschaft

verbunden fühlen

ein frohes und neues

Jahr 2021

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Nostalgie 14 TSV Haddamar I – SG Kirchberg/Lohne II 09. April 2017

TSV Haddamar I – SG Kirchberg/Lohne II 0:1 (0:1)

Aufgebot TSV Haddamar: Niklas Wissemann, Pascal Prior, Ralf Hanke, Christoph Pfennig, Joe Feige, Florian Wrobel, Lee White, Robin Palleit, Christopher Kirsch, Marius Ludwig, Jan Wicht, Johannes Diederich

Aufgebot SG Kirchberg/Lohne: Florian Rüppel, Christian Rako, Jeffrey Fischer, Florian Pfaar, Halil Inan, Martin Geisser, Camilo Acosta, Christian Löber, Andre Dungl, Jan van De Vegte, Tobias Riemer, Ahmed Kaya, Carsten Pfennig

Seltsam, speziell, auf jeden Fall außergewöhnlich, die Situation vor dem Spiel der 1. Mannschaft des TSV Haddamar gegen die Reserve von Kirchberg/Lohne. Die Verhandlungen über eine eventuelle Spielgemeinschaft waren im Gange, obwohl noch lange nichts entschieden, geschweige denn in trockenen Tüchern war.

Die Ausgangslage vor allem für die SG Kirchberg/Lohne sehr schwierig. Der Kader schmolz von Spiel zu Spiel, man musste immer mehr auf Spieler der starken Alten Herren zurückgreifen. Der Abstieg in die Kreisliga B sollte unbedingt vermieden werden, auch schon in Hinsicht auf eine eventuelle Spielgemeinschaft, um der II. Mannschaft zur neuen Saison wenigstens die Kreisliga A anbieten zu können.

Die Gallier von Haddamar standen vor dem Spiel mit 21 Punkten auf dem 8. Tabellenplatz, die Gäste der SG Kirchberg/Lohne auf dem 11. Platz mit 20 Punkten. Mardorf stand nach der Abmeldung als Absteiger fest, aber keiner wusste, ob es für den Vorletzten eventuell noch eine Relegation geben würde. Gerade einmal 5 Punkte Vorsprung hatte die Elf von Coach Jens Colmorgen auf diesen Platz, dazu ein schweres Restprogramm und die schwere Personalsituation.

Der Name des TSV Haddamar würde in einer Spielgemeinschaft leider nicht auftauchen, hier wieder einmal eine Glanzleistung des HFV, der sich streng an die Statuten hält, wonach eine Spielgemeinschaft eines Gruppenligisten nur aus zwei Stammvereinen bestehen darf. Die Herren werden sich in ein paar Jahren noch wundern, der kleine Fußball wird noch viele Vereine verlieren, die aus den verschiedensten Gründen aufgeben müssen.

Deshalb wetteten eigentlich viele von anderen Vereinen, dass der TSV Haddamar die Punkte den „neuen Freunden“ überlassen würde. Einige, wie wir auch, hätten das auch so gemacht, doch die Kicker vom TSV sind, und waren immer faire Sportler, gingen deshalb auch mit viel Engagement ins Spiel.

Außerdem waren da auch noch das Duell der Zwillingsbrüder Philipp und Tobias Riemer, die sogar direkt gegeneinander spielten. Genauso interessant das auf beiden Seiten Kicker waren, die auch schon beim Gegner gespielt hatten.

Es gab auch Duelle von Spielern, die gemeinsam schon einige Probleme miteinander hatten und dementsprechend auch heiß waren, es dem ehemaligen Mitspieler zu zeigen.

Im Spiel schenkten sich beide Mannschaften nichts und kämpften verbissen um jeden Zentimeter Gras im halmerschen Waldstadion. Beide Teams wollten gewinnen, zeigten den vielen interessierten Zuschauer packende Zweikämpfe und viele Torszenen. Etwas glücklicher am Ende die Gäste, die durch einen Treffer von Christian Löber kurz vor dem Wechsel in Führung gingen und diesen knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff verteidigten.

Nach eben diesem Pfiff hörte man buchstäblich, wie einigen Verantwortlichen schwere Steine vom Herzen fielen. So aber alles gut und wie wir heute wissen, wäre auch alles gut geworden bei einer Niederlage der SG Kirchberg/Lohne.

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