14. September 2019: Damenmannschaft TSV Haddamar – SV Seigertshausen 0:0 (0:0)

Das Aufgebot:
Ann-Christin Heck, Chantal Houska, Tracy Risch, Antonia Cramer, Melissa Kuhr, Luisa Otto, Luisa Weidel, Johanna Finster, Janina Melms, Janina Heinemann, Angelique Wenck

Eingewechselt:
22.min Hanna Gleißner für Angelique Wenck,
60.min Laura Höhmann für Hanna Gleißner,
76.min Kim Buschmann für Luisa Weidel

Tore:
keine

Gelbe Karten:
keine

Nach Alisa Ried und Elisa Mand musste kurzfristig auch noch Katharina Damm wegen Verletzung passen. Somit fehlten Johannes und Michael eine komplette Angriffsreihe, die eigentlich nicht zu ersetzen ist. Trotzdem waren alle Mädels guter Dinge gegen Seigertshausen, unter der Woche wurde gut im Training gearbeitet und alle hofften die Erfolgsstory 2019/2020 fortzusetzen.

Der Auftakt auch verheißungsvoll. Gerade einmal 43 Sekunden waren gespielt, als Luisa Otto den Ball erkämpfte, frei durch war, sich jedoch im allerletzten Moment das Leder zu weit vorlegte. 100 Sekunden später stand Angelique ganz frei vor der Kiste, konnte die Kugel aber nicht unterbringen. Johanna versuchte es nach 8 Minuten aus der Distanz, doch der Schuss ging am Tor vorbei. Die Gäste konnten sich kaum einmal befreien, geschweige denn einen eigenen Angriff starten. Unsere Mädels machten das gut in dieser Phase, der Ball lief gut und Chancen wurden gut heraus gespielt. So in der 13.min. Wieder ging es schnell, zu schnell für den Gegner und Angie stand mutterseelenallein vor der Seigertshäuser Kiste.

An den Nerven bei der großen Erfahrung von Angelique kann es nicht gelegen haben, vielleicht war es die große ungewohnte Kulisse, aber unsere Stürmerin schaffte es nicht die Kugel im Tor unterzubringen. Langsam wurde man an der Linie unruhig, das waren jetzt schon drei hochkarätige Möglichkeiten in Führung zu gehen. In der 18.min die nächste 150%. Diesmal war Luisa Otto frei wie ein wilder Vogel ganz allein vor dem gegnerischen Gehäuse, hätte noch die Zeit zu einem Plausch mit der Torfrau gehabt ehe sie die Pille ins Tor schießt, doch zum Entsetzen von Johannes, Michael und allen Fans der SG Kiloha schoss der Wirbelwind am Tor  vorbei.

Unglaublich!!! Chantal setzte in der 23.min klasse den Gegner unter Druck, holte sich das Leder überragend, doch nach dem Sprint fehlte letztlich die Kraft beim „finalen“ Schuss. Die starke Hanna war wenige Sekunden später in guter Position, konnte noch gehen, entschloss sich leider zum Abschluss und bei dem fehlte dann die Power. Das Festival der vergebenen Möglichkeiten ging nach 29 Minuten weiter. Wieder stand Luisa Otto sowas von frei vor der Torhüterin, aber wieder ging die Kugel nicht ins Tor. In der 33.min kam ein guter Eckball von Johanna zu Luisa Weidel, die vorm Tor aber keinen Druck hinter die Pille bekam. 5min später ein lauter Pfiff des guten Schiedsrichters.

Luisa Otto zeigte allen ihre Schnelligkeit, überlief dabei locker die Gegnerinnen, passte dann super in die Mitte zu Einschuss bereiten Chantal, wo sich hier der Gegner nur noch durch ein Foul helfen konnte. Zum Elfmeter trat Johanna an, hatte unter der Woche Tipps von Freund Marvin eingeholt und war sich sicher endlich den Führungstreffer zu erzielen. Die Tipps werden wohl ein Geheimnis zwischen den beiden bleiben, aber leider war es wohl der falsche Tipp, denn der Elfmeter wurde eine sichere Beute der gegnerischen Torhüterin. Somit ging es mit einem unfassbaren!!! 0:0 in die Pause.

Dieses unnötige Remis zur Halbzeit zeigte nach der Pause Wirkung. Leider verloren unsere Mädels völlig den Faden, jegliche Ordnung im Spiel ging für einen längeren Zeitraum verloren. Zwar hatte man immer noch mehr Ballbesitz als der schwache Gegner, doch die Kreativität der ersten Halbzeit war nicht mehr vorhanden. Nach einer Stunde wurden die Gäste mutiger und hatten sogar eine Torchance, doch Anni reagierte glänzend.

Es dauerte bis zur 75.min bis unser Team sich wieder eine Chance erarbeitete, doch der Schuss von Luisa Weidel zischte am Tor vorbei ins Aus. Sekunden später spielte unsere Spielmacherin Luisa Weidel einen Traumpaß, Chantal in bester Position, doch auch sie traf mit dem runden nicht ins Eckige. 5 Minuten vor dem Ende verweigerte uns der Schiedsrichter einen klaren Elfmeter, mehr Hand als in dieser Szene geht gar nicht, doch er hatte es wohl nicht gesehen.

In den letzten Minuten wurde es noch einmal laut im Waldstadion. Die vielen Zuschauer peitschten unsere Mädels nach vorne, wollten das Leder ins gegnerische Tor brüllen, doch leider gelang das unseren Damen nicht. Die Enttäuschung war unseren Mädels ins Gesicht geschrieben, doch das Leben geht weiter und am nächsten verdammten Samstag geht es in Mardorf weiter.