06. September 2019: Alte Herren SG Kirchberg/Lohne/Haddamar – RW Wolfhagen 2:2 (1:0)

Das Aufgebot:
Sven Meister, Frank Suschanka, Christian Löber, Ralf Hanke, Florian Rüppel, Jens Colmorgen, Andreas Freund, Andre Dungl, Christian Girth, Kay Machalett, Christoher Itter, Marcel Schmidt, Sven Gloor

Tore:
35.min 1:0 Andre Dungl;
42.min 1:1;
46.min 2:1 Andre Dungl(A.Freund);
50.min 2:2

Gelbe Karten:
Florian Rüppel,
Christian Löber

Eine insgesamt schwache Leistung reichte unserer Mannschaft letztlich nicht zu drei Punkten und man musste sich mit einem am Ende verdienten 2:2 zufrieden geben. Es ging eigentlich gut los. Bereits nach wenigen Sekunden ein guter Angriff, Jens Colmorgen hier mit der guten Spieleröffnung auf Andre Dung der fand mit seiner Flanke Kay Machalett, doch „Machete“ bekam die Pille nicht richtig unter Kontrolle. Nur 2 Minuten später spielte Christian Löber Andre super frei, doch der Schuss aus 12m ging über den gegnerischen Kasten. Danach war es aber schnell mit der Herrlichkeit vorbei.

Der Gegner, sicher nicht übermächtig, wurde nun aber von unseren Kickern ein ums andere Mal stark gemacht. Ungewohnte technische Fehler, schlechtes Zweikampfverhalten, Fehler im Spielaufbau und schlechte Raumaufteilung brachte die Gäste viel zu leicht in Ballbesitz und dann auch zu Möglichkeiten. So in der 08.min als die Abwehr nicht gut aussah und sich nur noch durch ein Foul zu helfen wusste. Der Freistoß aus 18m gut geschossen, doch auch gut gehalten von Keeper Sven Meister. Jetzt ging bei unserer SG erst einmal gar nichts mehr. In der Defensive passte die Zuordnung nicht, das Rückzugverhalten vom Mittelfeld ganz schlecht. Auch war der Gegner fortan immer einen Schritt schneller und gewann so die meisten Zweikämpfe.

Schlimm auch die Stockfehler, am Platz kann es nicht gelegen haben, auch die Fehlpässe über kurze Entfernungen mehr als ärgerlich. Sven Meister stand nun im Brennpunkt, hielt dabei sein Team in der 22.min mit einer guten Reaktion im Spiel. Hatte dann beim Abpraller Glück als der Nachschuss nur an den Pfosten ging. Nach gut 20 Minuten mal ein Lichtblick. Christopher Itter setzte sich auf der Außenbahn durch, brachte den Ball auch gut nach innen, doch hier behinderten sich A.Freund und K.Machalett gegenseitig und die Pille war weg. In der 33.min ein guter Angriff, doch der eingewechselte Marcel Schmidt köpfte die gute Flanke über das Tor. Aus dem Nirwana und auch nicht verdient das 1:0 in der 35.min.

Andre Dungl schlenzte hier einen Freistoß wunderschön über die Mauer zum 1:0. Im Gegenzug viel Glück als unser Team auf Abseits spielte, der Schiedsrichter nicht pfiff, Wolfhagen aber die große Chancen nicht zum Ausgleich nutzte. Kurz vor der Pause auch eine 100% für die SG. Andre Dungl stand frei vor der gegnerischen Kiste, doch das „Schüsschen“ flog dem Torwart in die auffangbereiten Arme. Nur Sekunden waren in der 2.Halbzeit gespielt als im Mittelfeld der Ball verloren wurde, Wolfhagen konterte und erzielte den verdienten 1:1 Ausgleich. Im Gegenzug setzte sich Marcel Schmidt Weltklasse durch, doch sein Schuss prallte vom Pfosten zurück ins Feld. 2min später die Chance für den blonden Wirbelwind Marcel.

Andre legte gut auf, Marcel in bester Position, doch sein Schuss mit dem eigentlich starken linken Fuß war zu schwach um den gegnerischen Keeper zu erschrecken. Zwei Minuten später zeigte Andreas Freund seine Stärken im Eins gegen Eins und konnte im Strafraum nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte „der Mann für die ruhenden Bälle“ Andre Dungl bombensicher zur 2:1 Führung. Jetzt sollte es doch laufen, so jedenfalls die Meinung der vielen Zuschauer an der „Treppe“. Doch weit gefehlt. Fast im Gegenzug gab man dem Gegenspieler nur Geleitschutz, gleich mehrere Abwehrspieler wurden vom Gegner düpiert und der jagte die Pille aus 18m zum 2:2 ins Tor von Sven Meister.

Sichtlich konsterniert nun unser Team, erst in den letzten 15 Minuten noch einmal ein Aufbäumen, aber trotz mehr Ballbesitz fehlte in den Offensivaktionen Struktur und Zielstrebigkeit. Möglichkeiten ergaben sich zwar, doch die Gäste verteidigten nun mit Mann und Maus und nagelten mit 7,8 Spielern den eigenen Kasten zu. Hatten bei einem Konter sogar noch die Möglichkeit zum 2:3, doch der Schuss ging nur an die Latte. Am Ende ein gerechtes 2:2, einfach weil unsere Elf an diesem „verdammten Freitagabend“ nie ihre Leistung abrufen konnte.