SG KiLoHa I – Bad Wildungen/Friedrichstein I

SG KiLoHa I – Bad Wildungen/Fr. I 0:3 (0:1)

Die drei Tage Pause nach dem Spiel gegen den TSV Wabern war wohl zu kurz für die Regeneration unserer Kicker, denn wie sonst soll man das Spiel gegen die Kurstädter erklären können. Vom Anpfiff an für unsere Zuschauer keine Körperspannung und Körpersprache bei unseren Kickern zu erkennen.

Stattdessen immer wieder einfache Fehler in der Ballkontrolle und im Versuch des Spielaufbaus. Die Gäste zogen sich zu Beginn weit zurück und machten damit die Räume zu. Jetzt wäre ein ruhiger Spielaufbau gefragt gewesen anstatt der langen Bälle auf unsere in der Luft hängenden Spitzen. Der gegnerische Torwart hatte gefühlt mehr Ballkontakte als mancher Feldspieler bei den weiten Abschlägen, die niemals von unseren Stürmern zu erreichen waren.

Wildungen wartete ab und musste eigentlich nur auf Fehler warten wie in der 25.min. Ein Gegenspieler konnte auf der rechten Außenbahn nicht gestellt, geschweige denn gebremst werden, hatte es dann viel zu leicht die Pille ins kurze Eck zu legen.

Auch der 0:1 Rückstand rüttelte die KiLoHa nicht wach, wieder verfiel man in die alten Fehler bei Angriffsversuchen nicht nachzurücken und eventuell mal den Gegner zu pressen. Aber dafür fehlten wohl an diesem die Kräfte.

Erst kurz vor der Pause mal eine durchdachte Aktion. Paul Graf brachte Daniel endlich einmal in Position, der schnelle Junge auch beim Sprint nicht zu halten, doch der Abschluss geht Millimeter neben dem Pfosten ins Aus. Daniel versuchte es kurz nach der Halbzeit mit einem Schuss aus der Distanz, aber leider genau auf den Keeper.

Im Gegenzug die Vorentscheidung. Gleich zwei unserer Kicker sahen hier ganz schlecht aus gegen den Stürmer, der dritte kam, lies das Bein stehen, was der Angreifer aus der Kurstadt dankend annahm. Der fällige Elfmeter wurde zum 0:2 verwandelt. Mit diesem Treffer war die Messe gelesen, obwohl eigentlich noch 40 Minuten zu spielen waren. Doch nur mit langen Bällen und ohne Mittelfeld kannst du kein Spiel gewinnen. Die Gäste agierten wesentlich besser und effektiver, hatten auch zwei weitere Möglichkeiten zu Treffern, nutzten die aber nicht. Nach einer Stunde ein Hoffnungsschimmer, Daniel nahm das Leder aus der Luft, aber der Schuss knallte nur an den Pfosten.

Wieder im Gegenzug wieder der verlorene Zweikampf im Strafraum und das unnötiges Foul. Auch dieser fällige Elfmeter wurde verwandelt und es stand 0:3. Am Ende konnte man froh sein, das die Gäste weitere Möglichkeiten nicht nutzten, es hätte auch noch schlimmer kommen können.

Die Niederlage wird unsere Mannschaft sicher nicht umwerfen, aber einige Dinge sollten aus unserer Sicht doch angesprochen werden. Dass es die Jungs können, hat das Spiel gegen Wabern gezeigt, aber solche Leistungen jedes Spiel abrufen zu können, ist schwer. Um Kräfte sparen zu können, muss vieles auch mal spielerisch gelöst werden, da ist für uns die größte Baustelle bei unserem Team.

Man of the  Match

Unsere vielen treuen Zuschauer