post

Bericht vom Spiel unserer Alten Herren

Alte Herren SG KiLoHa – 1. FC Schwalmstadt 4:2 (1:2)

Das Aufgebot: Sven Meister, Holger Rinke, Florian Rüppel, Thorsten Krug, Andreas Freund, Thomas Döring, Carsten Kramer, Andre Dungl, Mario Bringmann, Sascha Wenzel, Tobias Hofmann, Kay Machalett, Waldemar Feist, Torsten Schmidt

Gelbe Karte: Thomas Döring

Tore: 09.min 1:0 Andres Freund(Mario Bringmann); 46.min 2:2 Andre Dungl(Andreas Freund);  48.min 3:2 Thomas Döring(Thorsten Krug); 73.min 4:2 Thomas Döring(Mario Bringmann)

Viele Edelfans der Alten Herren hatten sich im eiskalten Kirchberger Stadion eingefunden, um ihre Lieblinge zu unterstützen. Dabei wurden die „Frostbeulen“ in der ersten Hälfte eher größer, denn unsere Kicker zeigten hier eine fast schon unterirdisch schwache Leistung. Da passte gar nichts. Aufteilung, Ordnung, Zweikampfverhalten waren ein Fremdwort. Anstatt sich auf den Fußball zu konzentrieren, viel zu viel „Gesang“ auf dem Platz. Schon nach wenigen Sekunden die erste Möglichkeit für die Gäste, hier viel Glück, weil Schwalmstadt unsere schwache Abwehrleistung nicht bestrafte. Zwei Minuten später die gute Möglichkeit für Andre, doch der Gegner rettete das „Schüsschen“ von unserem Bomber auf der Linie. Im Gegenzug wieder die Gäste, beim guten Schuss behielt aber Sven Meister die Oberhand.

Sofort aber wieder der Fehler bei der Spieleröffnung, freie Bahn, aber der Schuss genau in die Arme unseres Keepers. Das bestrafte Andreas Freund, der sich nach gutem Zuspiel von Mario Bringmann durch setzte und überlegt zum 1:0 abschloss.

Die Führung brachte jedoch keinerlei Ruhe ins Spiel, weiterhin viel Durcheinander und eben…… Die Stimmung wurde bei den „blauen“ immer frostiger, obwohl es schon kalt war. Keiner war zufrieden mit dem Spiel, aber es nahm auch keiner mal das Heft in die Hand und dirigierte seine Mitspieler. Überraschend für alle Fans das permanente Tauschen der Positionen, alle fragten sich an der Außenlinie, warum nur?

Die Gäste im Schnitt etwas älter als unsere jungen Burschen, doch technisch sehr beschlagen und nutzten das dann auch, weil unsere Kicker ihnen viel zu viel Platz zum Kombinieren gaben. Irgendwie hatte man das Gefühl, als hätten die „Schwälmer“ zwei Mann mehr auf dem Platz und nachdem sie einige Möglichkeiten nicht nutzten, nach 27 Minuten der 1:1 Ausgleich. Nach einem Ballverlust in der Spieleröffnung, ging es schnell in unsere Hälfte und bei der Flanke in den Fünfmeterraum schaute dann alles zu, wie der Gegner ins Tor köpfte.

Nur 5 Minuten später sogar das 1:2. Keiner stört nach dem Ballverlust den Gegner, die spielten sich die Pille hin und her und letztendlich dann der Schuss ins Tor. Kurz vor dem Wechsel eigentlich ein klarer Elfmeter nach einem Foul an Andre, aber das wurde im Gegenzug wieder wettgemacht, als der Fußballgott ein Einsehen hatte mit unserem Team und Schwalmstadt die 100% nicht nutzte.

Was dann in der Kabine passierte, wissen wir nicht. Auf jeden Fall kam eine völlig andere Mannschaft auf das Feld der Ehre und zauberte von der ersten Sekunde an, wie wir es früher so oft gesehen haben.

Alle standen höher, griffen jetzt aggressiver an, gewannen so die Zweikämpfe und kreierten mit tollen Spielzügen Chancen im Minutentakt. Die Gäste hatten dieser geballten Fußballwucht absolut nichts entgegenzusetzen und mussten auch so den Ausgleich in der 46.min durch Andre Dungl hinnehmen. Andreas Freund hatte hier die überragende Vorarbeit geleistet. Zwei Minuten später das 3:2. Super die Flanke von Thorsten Krug und Thomas Döring brachte im zweiten Versuch die Pille über die Linie. Jetzt lief es fast perfekt, ein guter Angriff nach dem anderen rollte auf das Schwalmstädter Tor zu, nur wurden die großen Möglichkeiten nicht genutzt. Locker hatte es nach einer Stunde schon 4 oder 5:2 stehen können. Und das alles nur, weil sich alle nur auf den Fußball konzentrierten und sich die Luft für das Laufen aufsparten. Nach 63 Minuten war es endlich geschafft und einen weiteren wunderbaren Angriff schloss Thomas Döring zum hochverdienten 4:2 ab. Spielt man immer wie die 2. Halbzeit und besinnt sich rein auf das Fußballspielen, wird unsere Mannschaft nur schwer zu schlagen sein.