09. November 2019: Damenmannschaft TSV Haddamar – Jahn Calden III 0:2 (0:1)

Das Aufgebot:
Ann-Christin Heck, Chantal Houska, Luisa Weidel, Janina Melms, Laura Höhmann, Alisa Ried, Katharina Damm, Tracy Risch, Antonia Cramer

Eingewechselt:
17.min Hanna Gleißner für Laura Höhmann,
46.min Melissa Kuhr für Janina Melms,
57.min Angelique Wenck für Tracy Risch

Tore:
39.min 0:1;
84.min 0:2

Gelbe Karten:
keine

Nur die wenigsten hatten damit gerechnet, dass unsere Damenmannschaft noch einmal in diesem Jahr spielen würde. Doch Platzwart Manfred Wicke hatte den Platz im Waldstadion super präpariert und bot beiden Mannschaften ein hervorragendes Spielfeld. Im Vorfeld einige bittere Absagen für die Trainer des TSV. Neben der verletzten Luisa Otto fielen Janina Heinemann und Johanna Finster aus, zu guter Letzt musste dann auch Simone Richter passen. Torfrau Ann – Christin hetzte von der Universität nach Haddamar und ging ohne Aufwärmen ins Spiel. Toll die Einstellung der jungen Mutter, sie lässt ihre Mitspielerinnen nicht im Stich. Trotz aller Handicaps stand eine tolle Mannschaft auf dem Feld, die aber auf einen ganz starken Gegner traf.

Die Gäste aus Calden sind das Spiel 9 gegen 9 auf verkürztem Spielfeld mit kleinen Toren gewohnt und kam damit lange Zeit viel besser klar. Zudem musste man schnell die technische und spielerische Stärke des Gegners anerkennen, die deshalb nicht ganz unverdient die Punkte mit nach Hause nahmen. Die erste gute Aktion war dem Team um Kapitän Luisa Weidel vorbehalten. Nach nur 2 Minuten legte die in den Angriff gerückte Tracy quer auf Alisa. Der blonde Blitz in Reihen des TSV spielte die Gegenspielerin wunderbar aus, aber die gegnerische Torfrau hatte gut mitgespielt und konnte vor Alisa klären. Die Gäste wurden nun aber stärker, kombinierten gut auf dem engen Spielfeld, waren vor allem spielerisch besser und kamen so auch schnell zu Möglichkeiten.

Auf unserer Seite wurde zu viel durch die Mitte probiert anstatt den richtigen Weg über Außen zu suchen. Hier stand aber der starke gegnerische „Libero“ und fischte fast alles weg. Nach gut 15 Minuten eine gute Phase unserer Mannschaft. Der Gegner wurde höher angelaufen und bekam prompt Probleme in der Defensive. Alisa setzte sich nach 22 Minuten gut durch, doch ihr Schuss wurde kurz vor der Linie geklärt. Im Gegenzug ein bösere Lapsus von unserer Abwehrspielerin, aber der Gegner nutzte die 2:1 Überzahl nicht. Anschließend noch 2 ganz dicke Chancen für die Gäste, doch zunächst blieb die Null stehen. Unsere Defensive in dieser Phase viel zu weit vom Gegner, die Raumaufteilung passte überhaupt nicht, man bekam einfach keinen Zugriff auf den Gegner, die Zuordnung fehlte, auch das Positionsspiel klappte nur selten.

Beim 0:1 dann eine unglaubliche Passivität unserer Abwehr. Ungehindert konnte hier die gute gegnerische Stürmerin auf der Außenlinie bis in den „Fünfer“ laufen und ins Tor schießen. 180 Sekunden nach dem Rückstand der schönste Spielzug unserer Mannschaft. Schnell wurde der Einwurf ausgeführt, kam zu Tracy, die dann mit energischem Antritt Meter mache. Im richtigen Moment legte sie Alisa auf, die drehte sich um ihre Gegnerin herum und zog klasse ab. Den Torschrei erstickte jedoch die gegnerische Torfrau, die mit einer Weltklasseparade das Leder noch um den Pfosten drehte. Nur wenige Minuten waren in der 2.Halbzeit gespielt als Anni ebenfalls ihre Klasse zeigte und ebenfalls mit einer Weltklasseparade das 0:2 verhinderte. Calden in dieser Phase wacher und hatte nur 100 Sekunden später die nächste gute Möglichkeit, nutzte die aber auch nicht. Trotz nur 8 Feldspielerin agierten die Gäste mit einem lupenreinen Libero, so hätte unser Team eigentlich im Mittelfeld eine Überzahl haben müssen.

Doch leider rückte man nicht energisch genug nach um das auszunutzen, auch schlichen sich bei Luisa und Co technische Fehler ein, womit sie dem Gegner in die Karten spielten. Nach einer Stunde kam endlich die Trotzreaktion von unseren Mädels. Die unermüdliche Katharina(Wo nimmt dieses Mädels nur die Kraft her?) war jetzt das Schwungrad und riss ihre Mitspielerinnen mit. In der 60.min kam der Ball von „Katta“ auf Alisa, die brachte mit einem wahnsinnigen Einsatz noch die Pille in die Mitte zu Angie, doch der „rote Blitz“ verfehlte das gegnerische Tor knapp. Katharina ist zwei Minuten später auch vom starken Libero nicht zu stoppen, setzte sich wunderbar und unwiderstehlich durch, legte den Ball schulmäßig in die Mitte, doch Angie und auch Antonia verpassten das Leder und damit den Ausgleich.

Die „Löwinnen“ blieben dran und hatten 35 Sekunden später das nächste Highlight. Erneut die unglaubliche Katta mit dem Ball in die Schnittstelle, Angie legte auf für Alisa, die zeigte ihre beidfüßige Klasse, doch das Leder mit rechts abgefeuert, ging knapp über die Latte. Es hätte hier schon 1:1 stehen können bei den großen Möglichkeiten, doch es sollte nicht sein. Auch eine Minute später nicht. Unglaublich wie hier Katharina gleich 3 Gegnerinnen abschüttelte, im Strafraum mit links abzog und bei vielen Torhüterinnen wäre jetzt auch der Ausgleich fällig gewesen. Doch die Frau aus Calden war mit einer Blitzreaktion unten und hielt den eigentlich unhaltbaren. Das Spektakel ging 20 Sekunden später in die nächste Phase. „Katta“, wer sonst, war wieder nicht zu halten, ihr Schuss konnte geblockt werden, doch genau vor die Stiefel von Angie. Jetzt war das 1:1 doch fällig, aber wieder ging das runde nicht in das eckige. Die Harre bei Johannes und Michael fielen büschelweise zu Boden, auf der Bank blankes Entsetzen über die vielen vergebenen Chancen.

Auch unserem Reporter gingen langsam die Kugelschreiber aus, so viele Chancen mussten notiert werden. Was aber blieb war die einsame Klasse der jungen wilden und wunderbaren Katharina Damm. In der 66.min setzte sie erneut mannschaftsdienlich ihre Mitspielerin Angelique mit einem Superzuspiel in Szene, doch der Schuss aus 11m ging nicht ins Tor, sondern zischte knapp am Pfosten vorbei ins Aus. 5min später ein überragender Einsatz von Chantal, der Ball lief über Katharina zu Angie, der gute Schuss unserer Mittelstürmerin wurde aber wieder von der tollen gegnerischen Torfrau gehalten. Es war zum verrückt werden, doch unsere große Schwäche ist und bleibt der Torabschluß. Wie es geht zeigten die eiskalten Gäste in der 84.min.

Bei einem Eckball ging keiner unserer Abwehrspielerinnen mit hoch und prompt stand es nach dem schulmäßigen Kopfball 0:2. Jetzt war die Moral unsere Mädels endgültig gebrochen und es passierte nichts mehr bis zum Schlusspfiff. Schade, ein Punkt als Geburtstagsgeschenk für Johannes wäre möglich gewesen, doch die Gäste zeigten sich als starke abgezockte Mannschaft und nahmen so alle drei Punkte mit nach Hause. Nach dem Spiel ärgerte man sich noch mehr. Mit einem Sieg wäre man wieder Tabellenerster gewesen, denn Breuna unterlag gegen Obermelsungen. Wenn man unseren Damen einen Vorwurf machen kann, dann nur die mangelnde Chancenverwertung. Kampfgeist, Mut und Leidenschaft waren wieder überragend.

02. November 2019: Damenmannschaft TSV Haddamar – Flechtdorf II 0:2 (0:1)

Das Aufgebot:
Ann-Christin Heck, Janina Melms, Janina Heinemann, Laura Höhmann, Chantal Houska, Antonia Cramer, Luisa Weidel, Johanna Finster, Katharina Damm, Alisa Ried, Angelique Wenck

Eingewechselt:
28.min Hanna Gleißner für Alisa Ried,
57.min Tracy Risch für Janina Melms,
76.min Kim Buschmann für Laura Höhmann

Tore:
22.min 0:1;
70.min 0:2

Gelbe Karten:
keine

Im ersten Spiel der Rückrunde mussten unsere Mädels leider ihre erste Niederlage der Saison einstecken. Der Gegner Flechtdorf II hatte sich mit Spielerinnen ihrer I. Mannschaft verstärkt, die dann im Spiel auch den Ausschlag gaben. Ist legitim vom Gegner, aber auch ärgerlich für alle Gegner. Unsere Elf hatte an diesem „verdammten Samstag“ Pech, dass das Spiel der I. von Flechtdorf verlegt worden war. Hier könnte man fast denken, dass dies aus Angst vor unseren „Löwinnen“ gemacht wurde. Die Gäste begannen stark und hatten in den ersten 10 Minuten gleich zweimal Pech als die Schüsse von der Unterkante der Latte ins Feld zurücksprangen.

Nach diesen „Knallern“ bissen sich unsere Mädels aber ins Spiel und übernahmen das Geschehen. Vor allem über unsere starke linke Seite ging es nun, hier hatten Alisa und Katharina richtig gute Szenen. Im Mittelfeld zog Luisa Weidel nun klasse die Fäden, Chantal und Laura Höhmann räumten in der Defensive alles ab. In der 12.min zeigte Chantal seine Qualitäten in der Spieleröffnung, super kam der genaue Pass in die Gasse zu Katharina, die dann zu einem ihrer unwiderstehlichen Solos ansetzte. Auch die überragende gegnerische Spielerin hatte keine Chance als der „D-Zug Katta“ an ihr vorbei rauschte, überragend kam der Rückpass auf Alisa, die aber leider beim finalen Schuss nicht durchkam.

180 Sekunden später wieder ein tolles Zusammenspiel zwischen Katharina und Alisa, doch erneut ging der Abschluss nicht ins gegnerische Netz. Im Minuten Takt ging es weiter, nach 17 Minuten der nächste gute Angriff, doch die gegnerische Torhüterin war zur Stelle, auch der Nachschuss landete nur in den Armen der Nummer Eins von Flechtdorf. Alisa versuchte es in der 20.min nach einem wunderbaren Zuspiel von Luisa, doch nach dem Sprint fehlte dann beim Abschluss etwas die Kraft. Nach diesen guten Aktionen hätte man in Führung sein können, doch es kam leider anders. Bei einem Konter in der 22.min standen unsere Abwehrspielerinnen zu weit von der gefährlichen Stürmerin aus der Gruppenliga und Anni hatte beim 0:1 keine Chance. Jetzt war man kurz von der Rolle und die Gäste hatten wenige Minuten später eine weitere Möglichkeit, doch Janina Melms hatte aufgepasst und rettete überragend. Unser Team übernahm jedoch schnell wieder die Kontrolle und setzte weiter auf Offensive.

Bei den Angriffen stand aber die zweite überragende Gruppenligaspielerin des Gegners klasse und fing vieles ab. Auch liefen unsere Stürmerinnen jetzt mehrmals ins Abseits, da passte man nicht immer auf. Wie die erste Hälfte aufgehört hatte, begann auch die zweite Halbzeit. Es spielte fast nur unsere Elf und drückte den Gegner immer weiter in die eigene Hälfte zurück. Katta war auch nun nicht zu halten und stellte ihre Gegenspielerin ein ums andere Mal vor unlösbare Aufgaben. Nur wollte das Runde einfach nicht ins Eckige. In der 50.min war „Katharina die Wunderbare“ wieder nicht zu halten, legte super auf, doch Hanna und auch Angie trafen mit ihren Schüssen nicht ins Schwarze. Wenige Minuten später der Traumpass von Laura Höhmann auf Katharina. Die drang in den Strafraum ein, zog ab, aber wieder ist die gegnerische Torhüterin zur Stelle.

Es war zum verrückt werden!! Auch nach einer Stunde weiter nur die Mädels in schwarz. In der 65.min die nächste Chance, doch erneut bekam Flechtdorf ein Bein dazwischen. Und wie grausam der Fußball sein kann, zeigte die 70.min. Erst zum zweiten Mal in der 2.Hälfte kamen die Gäste vor unser Tor und machten prompt das unverdiente 0:2. Auch das brach nicht die Moral unserer wunderbaren Mädels. Unverdrossen ging es weiter im Angriff und man erspielte sich gute Chancen. Laura Höhmann schickte in der 72.min Tracy mit einem Zuckerpass auf die Reise, doch leider spielte die Nummer Eins der Gäste gut mit und rettete im letzten Moment vor Tracy.

45 Sekunden später die größte Möglichkeit. Wieder wurde klasse kombiniert und genau im richtigen Moment kam das wunderbare Zuspiel in die Schnittstelle des Gegners. Angie stand allein vor dem Tor, kam aber zu ihrem eigenen Entsetzen nicht an der Torhüterin vorbei. Die letzten 10 Minuten sind ja eine Stärke unserer Elf, doch diesmal sollte es nicht sein. Chantal hatte in der 85.min das 1:2 auf dem Stiefel, kam mit ihrem Schuss aber nicht durch. 30 Sekunden später die 100% für Angie. Mit einem traumhaften Doppelpass spielten Katharina und Alisa die gegnerische Abwehr schwindlig, Katta brachte den Ball mustergültig nach innen, aber Angie bekam das Leder aus kurzer Entfernung nicht über die Linie. Enttäuscht sanken unsere Mädels nach dem Schlusspfiff zu Boden, konnten sich leider für ihre starke Leistung nicht belohnen. Trotz der Niederlage wieder ein richtiges gutes Spiel unserer Damenmannschaft, der TSV Haddamar und die SG Kiloha ist zu Recht sehr stolz auf Kapitän Luisa Weidel und dem gesamten Team.

26. 0ktober 2019: Damenmannschaft TSV Haddamar – FSV Kassel 3:1 (1:1)

Das Aufgebot:
Ann – Christin Heck, Chantal Houska, Janina Heinemann, Johanna Finster, Laura Höhmann, Simone Richter, Katharina Damm, Alisa Ried; Luisa Weidel

Eingewechselt:
27.min Angelique Wenck für Simone Richter,
59.min Kim Elisa Buschmann für Alisa Ried,
66.min Janina Melms für Laura Höhmann 

Tore:
20.min 0:1;
25.min 1:1 Alisa Ried (Johanna Finster),
86.min 2:1 Alisa Ried (Katharina Damm);
91.min 3:1 Angelique Wenck (Katharina Damm)

Gelbe Karten:
keine

Die Einteilung der Kreisliga A bei der Damenmannschaft ist eine echte Katastrophe. Bei 11 Mannschaften treten 4 Teams mit (9er) Mannschaften an, Vollmarshasuen hat sogar nur eine (7er) gemeldet. Für diese Mannschaften ist es einfacher, sie haben ja immer die gleichen Bedingungen. Alle anderen aber müssen sich in diesen Spielen umstellen und das ist einfach bescheiden. Das fängt schon beim Platzaufbau an, hier muss ein neues kleineres Spielfeld abgestreut werden, auch wird bei den (9er) und (7er) auf kleine Tore gespielt.

Hier müssen die Vereine, die keine kleinen Tore haben, sich welche anschaffen. Vom Verband her will man jeder Frau(Mädchen) die Möglichkeit geben um Fußball zu spielen. Ob man mit dieser Regelung mit verschieden Teamstärken innerhalb einer Gruppe zu spielen damit das Richtige tut, ist eher zweifelhaft. Leider mussten unsere Trainer wieder einigen Mädels absagen, es können ja leider gegen diese (9er) nur 12 auf dem Spielbericht stehen. Es zeigte sich auch, dass der kleine Raum(Platz) für uns nicht das richtige ist. Viele Bälle, die auf dem großen Spielfeld bei uns ankommen, gingen hier ins Aus. Trotzdem unser Team zu Beginn die stärkere Elf(neun), der Gegner aus Kassel hatte viel Respekt und stand mit 7 Spielerinnen immer hinter dem Ball.

Gegen dieses Bollwerk machten unsere Mädels den Fehler nicht konsequent über die Außen zu kommen, zu viel ging durch die Mitte und hier war es schwer durchzukommen. Nach 12 Minuten die erste Möglichkeit, doch Spielmacherin Luisa Weidel wurde abgeblockt. Im Gegenzug die erste Unsicherheit in der Defensive und der FSV kam frei zum Abschluss. Anni war schon geschlagen, aber die Pille ging nur an den Pfosten und beim Abpraller konnte Chantal retten. Laura und Co waren sichtlich nervös und angespannt, das führte zu vielen Fehlern bei der Spieleröffnung. Statt einfache Bälle zu spielen wurde spektakuläres versucht, die Bälle in die Spitze sogar für die superschnelle Katta fast immer zu lang. In der 20.min wieder so ein Fehler beim Spielaufbau, der Gegner schaltete schnell um, spielte den Konter überragend zu Ende und e stand 0:1.

Fast postwendend aber die richtige und gute Antwort unserer Damen. Johanna machte Meter im Mittelfeld, fast war der Ball schon weg, doch im letzten Moment konnte sie das Leder noch zu Alisa Ried spitzeln. Klasse dann der Antritt von Alisa an ihrer Gegnerin vorbei, spielte dann noch die Torfrau aus und schob zum 1:1 Ausgleich ein. Jetzt die beste Phase von unserem Team. Mit gutem Spiel wurden Möglichkeiten kreiert, diese aber leider auch etwas leichtfertig vergeben. Was aber auch blieb, waren die Unsicherheiten in der Abwehr. Völlig ungewohnt wie hier einige Fehler unseren ansonsten starken  Abwehrspielerinnen unterliefen. Gut, dass es die zwei guten, aber auch sehr aggressiven Stürmerinnen des Gegners nicht nutzten.

Kurz vor dem Wechsel noch zwei gute Chancen. „Katta“ zog aus guter Position ab, doch die gute Torhüterin stand richtig. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff eine wundervolle und überragende technische Feinheit von der „großen Katharina“ bei der Ballannahme. Auch der selbsternannte beste Fußballer der Welt(Ronaldo) wäre hier blass geworden. Nach diesem Kabinettstückchen noch eine tolle Flanke, doch keiner ihrer staunenden Mitspielerinnen war durch gelaufen um das Leder ins Tor zu drücken. Schade, das wäre ein Tor wert gewesen. 4 Minuten nach der Pause eine Chance für Angelique. Katta hatte gut vorgelegt, aber die Abwehr von Kassel bekam beim Schuss von Angie noch einen Fuß dazwischen. Anschließend lief nicht mehr viel zusammen bei unserem Team. Es fehlte jetzt fast alles. Das Spiel völlig zerfahren, kein Spiel ohne Ball, keine Kreativität in der Offensive, keine Ideen, auch wurde im gegnerischen Strafraum das Eins gegen Eins vermisst.

Dazu weiter Unsicherheiten in der Defensive und im Rückzugverhalten, hier musste Anni dann mehrmals Kopf und Kragen riskieren. Nach einer Stunde wurde sie bei Aktion dermaßen unfair angegangen, dass sie nur mit Schmerzen weiterspielen konnte und eventuell in den nächsten Spielen fehlen wird. Einzig wenn Katharina am Leder war, kam so etwas wie Gefahr auf unserer Seite auf. An der Linie hoffte man jedoch weiter auf den Lucky Punch. Das Gute beim TSV Haddamar ist ja die tolle konditionelle Verfassung, auch hatte man gut durchgewechselt und den Spielerinnen eine Pause ermöglicht. Das machte sich wie schon gegen Odershausen in den Schlußminuten bezahlt. Katharina brachte in der 86.min einen Eckball scharf nach innen, die gegnerische Abwehr konnte nicht energisch genug klären und das Leder landete vor den Füßen von Alisa.

Die legte noch einmal alles was sie hatte in den Schuss und die Granate schlug zum vielumjubelten 2:1 im gegnerischen Netz ein. Die Gäste warfen alles nach vorne, doch der Schuss ging nach hinten los. Zunächst die Riesenchance in der 89.min, doch die Überzahl wurde nicht gut genug ausgespielt. In der der 91.min dann die endgültige Erlösung. Absolut überragend wie „Katta“ da hinging wo es weh tut, sich klasse die Pille holte, die Gegnerin ausspielte und aus 16m abzog. Die Torhüterin konnte den harten Schuss nicht festhalten und Angie schob den Abpraller über die Linie zum 3:1 Endstand. Am Ende der Hinrunde steht unser Team damit an der Tabellenspitze und ist weiter ungeschlagen. Unsere Redaktion verneigt sich ganz tief vor dieser tollen Leistung und sagt: Chapeau Mädels

Wir sind wahnsinnig stolz auf Euch alle

12. Oktober 2019: Damenmannschaft TSV Haddamar – TSV Odershausen 2:1 (0:1)

Das Aufgebot:
Ann – Christin Heck, Chantal Houska, Laura Höhmann, Luisa Weidel, Janina Melms, Luisa Otto, Johanna Finster, Simone Richter, Katharina Damm

Eingewechselt:
32.min Janina Melms für Melissa Kuhr,
40.min Angelique Wenck für Simone Richter,
56.min Franziska Umbach für Alisa Ried

Tore:
10.min 0:1;
64.min 1:1 Angelique Wenck (Simone Richter);
88.min 2:1 Alisa Ried (Angelique Wenck)

Gelbe Karten:
keine

Die Ausgangslage bei den Spielen unserer Damenmannschaft hat sich grundlegend geändert. Nicht mehr unsere Mannschaft ist der Underdog und das Team welches nur Gegentore verhindern will, sondern die gegnerischen Mannschaften. Jetzt sind wir vom Jäger zum Gejagten geworden, unsere Elf muss nun das Spiel machen, die Gegner stehen meistens hinten drin und versuchen ihr Heil in der Verteidigung. Da müssen sich Johanna, Laura, Alisa und Mitspielerinnen umstellen, was erst einmal gar nicht so einfach ist. Gegen Odershausen konnte man die Nervosität der Mädels förmlich greifen, alles wirkte hektisch und hypernervös.

Da ging auch schon einmal etwas daneben, was im Training zu 150% klappt. Wie anders sollte die Erklärung dafür sein, dass man eigentlich nach wenigen Minuten schon führen musste, vor allem Alisa spielten hier die Nerven öfters einen Streich und sie konnte die guten Möglichkeiten nicht zum Torerfolg nutzten. Trotz der vergebenen Chancen schien die Führung nur eine Frage der Zeit zu sein als in der 07.min die kalte Dusche kam. Der Versuch aus der Abwehr nach vorne zu spielen wurde von Odershausen abgefangen und nach einem platzierten Schuss aus 16m stand es urplötzlich 0:1. Schnell wollten unsere Mädels den Rückstand wieder ausgleichen, spielten weiter offensive nach vorn, doch die großen Unsicherheiten in der eigenen Abwehr blieben.

Laura Höhmann nahm nach 20 Minuten einen geilen Pass von Antonia auf, konnte eigentlich allein bis ins gegnerische Tor laufen, schoss aber viel zu früh und die Torhüterin rettete zur Ecke. Auch Alisa wieder mit Möglichkeiten, doch das Leder wollte einfach nicht ins gegnerische Tor. Keine konnte so richtig die Nervosität abstreifen, nach der guten Spieleröffnung folgte meistens ein einfacher Fehler und der Gegner konnte klären. Auch fehlten unseren Damen die Traute mal abzuziehen, meistens ging es im Strafraum noch einmal quer anstatt auf die Kiste zu hauen. Die Unsicherheiten in unserer Abwehr auch nach der Pause, doch Odershausen nutzte die gute Möglichkeit in der 47.min nicht.

Der TSV Haddamar weiter im Vorwärtsgang, doch die Chancen wurden weiter vergeben. Die Hektik wurde immer stärker, selbst im Strafraum wurde die Verantwortung weiter gegeben, anstatt selbst den Abschluss zu suchen. Nach einer guten Stunde ein Riesenbock unserer Abwehrchefin, doch Hanna Gleißner bügelte den Fehler mit einer überragenden Abwehraktion gerade noch aus. Hinten war Hanna eine Bank und im Vorwärtsgang wurden jetzt Katharina, Johanna und Chantal immer stärker. Die machten unglaubliche „Meter“ und versuchten dabei ihre Mitspielerinnen mitzunehmen. Trotzdem verrannen die Minuten immer schneller und man fragte sich auf den Rängen wer überhaupt bei den tollen Möglichkeiten auf unserer Seite ein Tor schießen sollte. Selbst Chancen aus kurzer Entfernung konnten nicht genutzt werden, es war kaum zu fassen. In der 77.min die Erlösung.

Simone Richter spielte den genialen Pass in die Schnittstelle und Angelique vollendete cool zum 1:1 Ausgleich. 100 Sekunden später musste Angie eigentlich nachlegen. Die gute gegnerische Torhüterin lenkte einen Schuss an die Latte, von da aus prallte die Pille zu Angie, aber der Kopfball zu schwach. Die letzten Kräfte wurden mobilisiert, alle liefen soweit sie ihre Füße trugen. Alisa und Angie in der 86.min mit der Chance, aber wieder nichts. Nach 89 schier endlosen Minuten klappte es endlich. Angie zog aus 14m ab, das Leder prallte vom Innenpfosten vor die Füße von Alisa Ried und die bugsierte diesmal mit aller Ruhe das Runde ins Eckige zum 2:1. Die Anspannung fiel von allen ab und man konnte einen verdienten, aber auch etwas glücklichen, Sieg feiern.

03. Oktober 2019: Damenmannschaft SG Wettes/Breuna/Oberl. – TSV Haddamar 1:1 (1:0)

Das Aufgebot:
Ann – Christin Heck, Chantal Houska, Laura Höhmann, Luisa Weidel, Janina Melms, Luisa Otto, Johanna Finster, Simone Richter, Katharina Damm

Eingewechselt:
46.min Elisa Mand für Simone Richter,
60.min Antonia Cramer für Luisa Otto,
75.min Kim Elisa Buschmann für Janina Melms

Tore:
38.min 1:0;
49.min 1:1 Johanna Finster

Gelbe Karten:
keine

Es ist wirklich ein ganz neuer Geist im Team des TSV Haddamar. Noch vor einem Jahr wäre man wahrscheinlich „abgeschossen“ worden, doch das hat sich grundlegend geändert. Jetzt wehrt man sich, auch wenn man gegen starke Mannschaften spielt. Außerdem stimmt die körperliche Konstitution, die wochenlange, harte und oft auch nervige Vorbereitung zahlt sich aus, alle Spielerinnen sind fit und können auch gegen starke Teams das Tempo mitgehen. An Spiele „Neun gegen Neun“ können wir uns nicht gewöhnen, entweder macht das die ganze Klasse oder man lässt es. Die Umstellung machte unseren Mädels in den ersten Minuten zu schaffen. Es ist eben alles anders, der Platz ist viel kleiner, die Raumaufteilung viel schwieriger. Die Gastgeber kennen das und hatten auch Vorteile in den Anfangsminuten, ohne sich allerdings eine Möglichkeit zu erspielen. Diese hatte der TSV in der 07.min.

Wunderschön anzuschauen wurde das Spiel eröffnet und Katharina steckte dann überragend in die Schnittstelle zu Luisa Weidel durch. Der Kapitän einer tollen Truppe machte alles richtig, drehte sich wie früher Gerd Müller um die Gegnerin, zog ab, aber zum Entsetzen von Luisa selbst und dem eigenen Anhang ging das Leder 2mm am Pfosten vorbei ins Aus. 37 Sekunden später setzte „Katta“ die Abwehr von Breuna unter Druck, „klaute“ das Leder und stand in guter Position vorm gegnerischen Kasten. Der Schuss wirklich gut, aber noch besser die Torfrau der Gastgeber. Beim Gegner eine Spielerin, die locker zwei Klassen höher spielen könnte. Die steckte nach einer Viertelstunde wunderbar durch, doch unsere überragende „Anni“ im Tor hatte aufgepasst. Breuna wurde jetzt stärker und hatte sofort auch Möglichkeiten, doch unsere Defensive stemmte sich mit allem was sie aufbieten konnten dem Favoriten entgegen. Wenn dann doch mal was durchkam, war Ann – Christin zur Stelle, auch hatte man das ein oder andere Mal Glück, dass der Gegner neben oder über das Tor schoss.

In der 26.min wurde der Ball vom Gegner abgefangen und sofort schalteten unsere Damen um. Der Gegner konnte zwar zum Einwurf klären, aber der wurde schnell ausgeführt und „Katharina die Große“ hatte freie Bahn. Doch wieder erwies sich die gegnerische Torhüterin als Meister ihres Faches und verwehrte Katharina den Sprung ins große Glück. Der Titelaspirant Breuna in dieser Phase trotzdem stärker, auf unserer Seite fehlte im Mittelfeld der ruhende Pol um mal Ruhe ins eigene Spiel zu bekommen. Da hatte der Gastgeber mit ihrer tollen Mittelfeldspielerin Vorteile und nicht umsonst machte die in der 38.min auch das 1:0. Hier zeigte sie eine weitere Stärke, war nach einem Eckball mit dem Kopf zur Stelle und erzielte das 1:0.

Unmittelbar vor der Pause ein Abwehrfehler des Gegners, Katharina schnappte sich das Leder und zog allein in Richtung gegnerisches Tor. Diesmal kam „Katta“ an der Torfrau vorbei, doch leider rutsche das Leder auch am Pfosten vorbei ins Aus. Zur 2.Halbzeit kam die lange verletzte Elisa Mand und auch die ist bekannt beim Gegner. Die stellten sogar ihre Beste gegen Elisa, eine tolle Wertschätzung für unseren blonden Blitz. Wenige Sekunden waren gespielt als unsere „Neun“ einen tollen Spielzug auf´s Feld der Ehre zauberten. Luisa eröffnete, legte auf für Luisa Otto, die „kleine“ passte zu Elisa, doch auch die scheiterte an der guten Torfrau. Zwei Minuten später war es soweit. Wunderbar setzte Johanna Finster den Gegner unter Druck, holte sich das Leder, machte „Meter“ und schoss aus 12m platziert zum 1:1 Ausgleich ein.

Unser Team besser in den nächsten Minuten, musste nur einmal eine Schrecksekunde überstehen als der Schuss des Gegners an unseren Pfosten klatschte. Nach einer guten Stunde kam Breuna noch einmal auf, machte viel Druck, doch überragend wie Laura Höhmann, Chantan Houska, Janina Mels und alle anderen sich dem Gegner entgegen warfen und das Tor sauber hielten. Kam doch mal was durch, war auf Ann – Christin, die vorm Spiel nervös war wie selten, Verlass. Mit einer „Bier Ruhe“ hielt sie einfach alles was auf ihre Kiste kam. Trotzdem zitterte man an der Linie bis endlich der sehr sehr gute Schiedsrichter Ralf Hüther abpfiff. Die Zuschauer hatten ein tolles Spiel gesehen und gaben auch fairerweise zu, dass das Remis insgesamt verdient war. Es hätte auch 5:5 ausgehen können bei den vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Damit bleibt unsere Damenmannschaft ungeschlagen auf dem 2.Tabellenplatz. 

Wir von der Redaktion ziehen ganz tief den Hut und sagen Chapeau Mädels

21. September 2019: Damenmannschaft TSV Mardorf II – TSV Haddamar 0:2 (0:1)

Das Aufgebot:
Ann-Christin Heck, Chantal Houska, Hanna Gleißner, Laura Höhmann, Antonia Cramer, Katharina Damm, Melissa Kuhr, Luisa Otto, Johanna Finster, Janina Melms, Angelique Wenck

Eingewechselt:
60.min Kim Buschmann für Melissa Kuhr,
Anna Eichhorst für Antonia Cramer,
65.min Tracy Risch für Angelique Wenck

Tore:
13.min 0:1 Luisa Otto (Antonia Cramer),
78.min 0:2 Tracy Risch (Luisa Otto)

Gelbe Karten:
keine

Trotz dem ärgerlichen Punktverlust im Heimspiel gegen Seigertshausen fuhren unsere Mädels mit viel Selbstbewusstsein zum Auswärtsspiel nach Mardorf. Wir wissen gar nicht wie man das „Geläuf“ im Homberger Ortsteil bezeichnen soll, Vergleiche mit einem Sportplatz kann man nur wegen den zwei Toren und den „Strichen“  auf dem Platz(Wiese) stellen. Sowie ein Ball den Boden berührte flog er unkontrolliert wegen der „Hügel“ irgendwo hin, nur nicht da wo man ihn eigentlich erwartete. Unglaublich!!! Die Gastgeber kamen damit in der Anfangsphase besser zurecht, ohne sich allerdings eine Torchance zu erspielen. Die erste gute Möglichkeit für unsere Farben gleich ein Hochkaräter. In der 10.min ging ein Ball durch die gegnerische Abwehr, Luisa Otto setzte nach, erlief sich die Pille, kam auch an der Torhüterin vorbei, doch die Pille flog am Pfosten vorbei ins Aus.

2min später war unser kleiner Wirbelwind erfolgreicher. Klasse der Pass von Antonia Cramer durch die Schnittstelle von Mardorf, Luisa setzte sich klasse ab und schob das überlegt zum 0:1 ins lange Eck. 5 Minuten nach der Führung die gute Chance zum 0:2, doch die Mardorfer Torhüterin hatte gegen Angie gut mitgespielt. Das Spiel trotzdem sehr zerfahren, das war jedoch auch den Bodenverhältnissen geschuldet. Flach ging gar nichts, die Kugel sprang auf dem „Beton“ wie ein Flipper und war von beiden Mannschaften kaum zu kontrollieren. Auf unserer Seite fehlte es im Mittelfeld. Hier bekam man einfach keinen Zugriff über den Ball, anstatt mal das Leder zu halten, wurde zu schnell der Pass in die Spitze versucht, wobei der ein oder andere auch versprang. Nach einer halben Stunde übernahm Johanna die Initiative, brachte nun mit viel körperlichem Aufwand Druck ins eigene Angriffsspiel, spielte dabei richtig gute Bälle auf Luisa und Schwester Antonia, die aber leider nicht zum finalen Abschluss kamen.

Vom Gegner bis dahin nichts zu sehen, doch in der 37.min bekamen sie vom Schiedsrichtere einen mehr als zweifelhaften Elfmeter zugesprochen. Unsere bis dahin gute Defensive bekam hier die Pille nicht geklärt und nach einem Aufschrei des Gegners zeigte der Schiri auf den Punkt. Man könnte es schon fast Gerechtigkeit nennen, denn der Elfmeter flog am Kasten von Anni vorbei ins Aus. Jetzt unser Team etwas in der Defensive verunsichert, einige kleine Fehler, doch Anni behielt immer die Übersicht. Kurz vor dem Wechsel noch eine Möglichkeit für Angie, doch die gegnerische Torfrau hatte gut mitgespielt. Nur Sekunden waren in der 2.Hälfte gespielt als sich Luisa Otto klasse durchsetzte, doch die Hereingabe wurde wieder von der besten des Gegners abgefangen. Johanna eroberte in der 52.min das Leder, machte viele Meter durch das Mittelfeld, zog dann vielleicht etwas zu früh ab und das Leder flog am Tor vorbei. Luisa eroberte Sekunden später den Abstoß, setzte sich wunderbar auf der Außenbahn durch, doch wieder ist die gegnerische Nummer Eins vor unseren Spielerinnen am Ball.

Nach einer guten Stunde stand unsere Elf zu tief und brachte so den Gegner öfters ins Spiel, ohne das die sich jedoch eine einzige Möglichkeit erspielen konnten. In der letzten Viertelstunde zeigte sich, dass das aufwendige Training mit Standards wichtig ist. Jeder Eckball löste jetzt Höchstalarm beim Gegner aus, die Ecken von Luisa Otto kamen klasse in den Strafraum und wurden ein ums andere Mal gefährlich. Laura Höhmann hatte die Chance in der 75.min sich mit dem 0:2 unsterblich zu machen, doch leider flog die Pille über den gegnerischen Querbalken. Zwei Minuten machte es Tracy besser, nutzte nach einem Eckball die Verwirrung des Gegners und knallte das Leder zum 0:2 in die Maschen. Dabei blieb es auch bis zum Ende was erst einmal mit Gesang gefeiert wurde.

Dass man mit diesem Sieg die Tabellenführung übernommen hatte, bis jetzt einmalig in der Geschichte des halmerschen Damenfußballs, hatte noch keine unserer Damen so richtig registriert. Unglaublich und wunderschön für alle von der SG Kiloha und vor allem für die Mädels selbst. Aber im Erfolg liegt auch eine gewisse Gefahr. Bis jetzt hatten unsere Mädels hauptsächlich nur aus Spaß gespielt, jetzt kommt aber der Erfolg und damit muss man erst einmal umgehen können. Der Kader der Damenmannschaft besteht aus 22 Spielerinnen und nur 14 können spielen. Beide Trainer brauchen hier ein glückliches Händchen bei der Rotation, doch auch die Mädels müssen hier mitziehen. Da darf es keinen „Zickenkrieg“ geben untereinander, aber da sich unsere Mädels ja alle klasse verstehen, sollte das kein Problem sein.

14. September 2019: Damenmannschaft TSV Haddamar – SV Seigertshausen 0:0 (0:0)

Das Aufgebot:
Ann-Christin Heck, Chantal Houska, Tracy Risch, Antonia Cramer, Melissa Kuhr, Luisa Otto, Luisa Weidel, Johanna Finster, Janina Melms, Janina Heinemann, Angelique Wenck

Eingewechselt:
22.min Hanna Gleißner für Angelique Wenck,
60.min Laura Höhmann für Hanna Gleißner,
76.min Kim Buschmann für Luisa Weidel

Tore:
keine

Gelbe Karten:
keine

Nach Alisa Ried und Elisa Mand musste kurzfristig auch noch Katharina Damm wegen Verletzung passen. Somit fehlten Johannes und Michael eine komplette Angriffsreihe, die eigentlich nicht zu ersetzen ist. Trotzdem waren alle Mädels guter Dinge gegen Seigertshausen, unter der Woche wurde gut im Training gearbeitet und alle hofften die Erfolgsstory 2019/2020 fortzusetzen.

Der Auftakt auch verheißungsvoll. Gerade einmal 43 Sekunden waren gespielt, als Luisa Otto den Ball erkämpfte, frei durch war, sich jedoch im allerletzten Moment das Leder zu weit vorlegte. 100 Sekunden später stand Angelique ganz frei vor der Kiste, konnte die Kugel aber nicht unterbringen. Johanna versuchte es nach 8 Minuten aus der Distanz, doch der Schuss ging am Tor vorbei. Die Gäste konnten sich kaum einmal befreien, geschweige denn einen eigenen Angriff starten. Unsere Mädels machten das gut in dieser Phase, der Ball lief gut und Chancen wurden gut heraus gespielt. So in der 13.min. Wieder ging es schnell, zu schnell für den Gegner und Angie stand mutterseelenallein vor der Seigertshäuser Kiste.

An den Nerven bei der großen Erfahrung von Angelique kann es nicht gelegen haben, vielleicht war es die große ungewohnte Kulisse, aber unsere Stürmerin schaffte es nicht die Kugel im Tor unterzubringen. Langsam wurde man an der Linie unruhig, das waren jetzt schon drei hochkarätige Möglichkeiten in Führung zu gehen. In der 18.min die nächste 150%. Diesmal war Luisa Otto frei wie ein wilder Vogel ganz allein vor dem gegnerischen Gehäuse, hätte noch die Zeit zu einem Plausch mit der Torfrau gehabt ehe sie die Pille ins Tor schießt, doch zum Entsetzen von Johannes, Michael und allen Fans der SG Kiloha schoss der Wirbelwind am Tor  vorbei.

Unglaublich!!! Chantal setzte in der 23.min klasse den Gegner unter Druck, holte sich das Leder überragend, doch nach dem Sprint fehlte letztlich die Kraft beim „finalen“ Schuss. Die starke Hanna war wenige Sekunden später in guter Position, konnte noch gehen, entschloss sich leider zum Abschluss und bei dem fehlte dann die Power. Das Festival der vergebenen Möglichkeiten ging nach 29 Minuten weiter. Wieder stand Luisa Otto sowas von frei vor der Torhüterin, aber wieder ging die Kugel nicht ins Tor. In der 33.min kam ein guter Eckball von Johanna zu Luisa Weidel, die vorm Tor aber keinen Druck hinter die Pille bekam. 5min später ein lauter Pfiff des guten Schiedsrichters.

Luisa Otto zeigte allen ihre Schnelligkeit, überlief dabei locker die Gegnerinnen, passte dann super in die Mitte zu Einschuss bereiten Chantal, wo sich hier der Gegner nur noch durch ein Foul helfen konnte. Zum Elfmeter trat Johanna an, hatte unter der Woche Tipps von Freund Marvin eingeholt und war sich sicher endlich den Führungstreffer zu erzielen. Die Tipps werden wohl ein Geheimnis zwischen den beiden bleiben, aber leider war es wohl der falsche Tipp, denn der Elfmeter wurde eine sichere Beute der gegnerischen Torhüterin. Somit ging es mit einem unfassbaren!!! 0:0 in die Pause.

Dieses unnötige Remis zur Halbzeit zeigte nach der Pause Wirkung. Leider verloren unsere Mädels völlig den Faden, jegliche Ordnung im Spiel ging für einen längeren Zeitraum verloren. Zwar hatte man immer noch mehr Ballbesitz als der schwache Gegner, doch die Kreativität der ersten Halbzeit war nicht mehr vorhanden. Nach einer Stunde wurden die Gäste mutiger und hatten sogar eine Torchance, doch Anni reagierte glänzend.

Es dauerte bis zur 75.min bis unser Team sich wieder eine Chance erarbeitete, doch der Schuss von Luisa Weidel zischte am Tor vorbei ins Aus. Sekunden später spielte unsere Spielmacherin Luisa Weidel einen Traumpaß, Chantal in bester Position, doch auch sie traf mit dem runden nicht ins Eckige. 5 Minuten vor dem Ende verweigerte uns der Schiedsrichter einen klaren Elfmeter, mehr Hand als in dieser Szene geht gar nicht, doch er hatte es wohl nicht gesehen.

In den letzten Minuten wurde es noch einmal laut im Waldstadion. Die vielen Zuschauer peitschten unsere Mädels nach vorne, wollten das Leder ins gegnerische Tor brüllen, doch leider gelang das unseren Damen nicht. Die Enttäuschung war unseren Mädels ins Gesicht geschrieben, doch das Leben geht weiter und am nächsten verdammten Samstag geht es in Mardorf weiter.

07. September 2019: Damenmannschaft TSV Obermelsungen II – TSV Haddamar 0:1 (0:1)

Das Aufgebot:
Ann Christin Heck, Janina Heinemann, Laura Höhmann, Katharina Damm, Kim Elisa Buschmann, Luisa Otto, Luisa Weidel, Johanna Finster, Angelique Wenck, Chantal, Houska, Antonia Cramer

Eingewechselt:
21.min Hanna Gleißner für Johanna Finster,
46.min Melissa Kuhr für Luisa Weidel,
46.min Tracy Risch für Laura Höhmann

Tore:
39.min 0:1 Antonia Cramer

Gelbe Karten:
Johanna Finster

Drittes Spiel, dritter Sieg und 9 Punkte!!! Ein Wahnsinn der momentane Höhenflug unserer Mädels. Nicht nur die Spielerinnen, auch Trainer und Fans schweben auf Wolke Sieben. Doch die Erfolge kommen nicht von irgendwo her, unsere Damen haben eine lange Vorbereitung absolviert und diese körperliche Präsenz und Stärke merkt man auch im Gegensatz zu den letzten Jahren. Gegen Angstgegner Obermelsungen war unser Team das ganze Spiel über die klar bessere Mannschaft, hatte die bessere Struktur und die bessere Spielanlage.

Nur wurden die Nerven der Fans und dem Coach an der Linie unnötig auf die Folter gespannt, weil unsere Angreiferinnen eine unfassbare Zahl an dicken Möglichkeiten nicht zur vorzeitigen Entscheidenden nutzten. Schon in der ersten halben Stunde hatten die Gastgeber unserer Elf nur ihre „kleine Zaubermaus“ mit der Nr. 12 entgegen zu setzen, die aber immer mehr von der überragenden Hanna aus dem Spiel genommen wurde. Auf unserer Seite alle Spielerinnen mit der richtigen Einstellung, störten früh den Gegner und zwangen diese zu Fehlern. In der 28.min die erste große Chance. Luisa Otto ist mit ihrer Schnelligkeit auf und davon, doch kurz vorm finalen Schuss fehlte ihr die Übersicht. 48 Sekunden später die erste spektakuläre Aktion von unserer „Neuen“, von der noch zu sprechen sein wird. Überragend sieht Antonia die kleine Lücke in der gegnerischen Kette, spielte den genauen Pass auf Luisa, die aber wieder scheiterte.

Nur sage und schreibe 28 Sekunden später die nächste dicke Möglichkeit, diesmal scheiterte „Katta“ an der toll reagierenden Torhüterin. Nach 40 Minuten war es endlich soweit. Überragend holte sich Antonia die Kugel, schnellte mit toller Geschwindigkeit durch die gesamte Obermelsungen Mannschaft, wollte sogar noch die Mitspielerin bedienen, hörte dann aber Gott sei Dank auf Trainer Michael Groh und legte wunderschön das Ei zum 0:1 ins gegnerische Netz. Auch nach der Pause das gleiche Bild. Eigentlich spielte nur unser Team, machte aber einfach den „Sack“ nicht zu. In der 52.min setzte sich Luisa Otto wunderbar auf der Außenbahn durch, ihr Zuspiel in die Mitte konnte aber vom Gegner in höchster Gefahr geklärt werden.

Nur wenige Sekunden später ein herausragender Pass von Hanna Gleißner über 30m in den Lauf von Antonia, die stürmte aufs Obermelsunger Tor zu, plötzlich fehlte ihr leider etwas der Mut und die Abwehr konnte gerade noch klären. Katharina erkämpfte sich nach 55 Minuten super das Leder, legte auf für Angie, doch die „Granate“ mit links zischte am Pfosten vorbei. Wenige Sekunden später ein toller Schuss von Katta, doch die Torhüterin stand richtig. Nach einer Stunde stand Angie 5m vor der Kiste, hätte sofort schießen müssen, legte sich leider die Pille noch einmal vor und prompt war die Chance weg. Es machte richtig Spaß unseren Mädels zuzuschauen, denn die Möglichkeiten kamen ja nicht aus dem Nichts, sondern wurden klasse raus gespielt.

So in der 63.min als Katta einen geilen Pass spielte, Angie stand allein der Torhüterin Auge in Auge gegenüber, doch erneut scheiterte unser „Rotschopf“. Janina zeigte ihre Spielmacherqualitäten in der 74.mn, überspielte mit einem tollen Pass den hochstehenden Gegner, Antonia war frei durch, doch beim Torschuss fehlte dann die Kraft. Luisa Otto bekam nach 78 Minuten herrlich die Pille von Katharina aufgelegt, verpasste aber wie zwei Minuten später nach Zuspiel von Kim Elisa die gegnerische Kiste. Unglaublich, eigentlich hätte es hier schon 4 oder 5:0 für unsere Elf stehen müssen, so bangte man die letzten Minuten bei den Angriffsversuchen des Gegners.

Doch unsere Defensive stand bombensicher, Anni im Tor musste sich in der ganzen 2.Halbzeit nur einmal strecken, hielt den Schuss hier überragend. Trotzdem war man froh als der „junge“ Schiedsrichter nach 93 Minuten abpfiff und man zum Feiern übergehen konnte. Super Mädels !!

24. August 2019: Damen TSV Flechtdorf II – TSV Haddamar 1:2 (1:1)

Das Aufgebot:
Ann-Christin Heck, Chantal Houska, Laura Höhmann, Melissa Kuhr, Katharina Damm, Alisa Ried, Luisa Otto, Johanna Finster, Angelique Wenck, Anna Eichhorst, Janina Heinemann

Eingewechselt:
19.min Kim Buschmann für Alisa Ried,
46.min Tracy Risch für Laura Höhmann, 

Tore:
02.min 1:0;
41.min 1:1 Alisa Ried;
88.min 2:1 Luisa Otto (Chantal Houska)

Gelbe Karten:
Alisa Ried

Die Vorzeichen vorm ersten Saisonspiel nicht die Beste für unsere Damenmannschaft, gerade einmal 13 Spielerinnen standen zur Verfügung. Trotzdem machte man sich guten Mutes am Samstagmittag auf den Weg ins schöne Waldecker Land. Gleich in der 2.min der neuen Saison der Schock mit dem 1:0 für den Gastgeber. Durch einen Platzfehle versprang der Ball und Anni hatte keine Chance. Das steckten unsere Mädels schnell weg und Angie hatte nach toller Vorarbeit von „Katta“ in der 6.min die Möglichkeit zum Ausgleich, kam aber nicht an die Kugel. Luisa Otto sprintete 60 Sekunden später allen davon, aber der Abschluss flog am Tor vorbei. Das Spiel nun offen mit gefährlichen Aktionen vor beiden Toren. Anni hatte richtig zu tun und hielt nach einer guten halben Stunde einen eigentlich unhaltbaren sensationell und hielt unser Team dadurch im Spiel. Leider wurden von unseren Damen die gut vorgetragenen Offensivaktionen nicht energisch genug zu Ende gespielt, der Ausgleichstreffer lag hier mehrmals in der Luft. Hochverdient dann das 1:1 nach 41 Minuten.  Wunderschön und herrlich anzusehen verwandelt hier Alisa Ried einen Freistoß aus 23m zum Pausenstand. In der 2.Hälfte wurde das Spiel noch intensiver von beiden Mannschaften, jetzt wurde auch schon einmal die Grätsche ausgepackt und es gab die ein oder andere Gelbe Karte. Hauptsächlich spielte sich das aber im Mittelfeld ab, klare Möglichkeiten blieben hier aus. Als keiner mehr mit einem Treffer rechnete, alle waren auch mit dem Remis zufrieden, schlugen unsere Mädels doch noch einmal zu. Chantal brachte in der 87.min einen Freistoß scharf in den gegnerischen Strafraum, Angie verpasste, aber am langen Pfosten stand Luisa Otto und bugsierte die Pille zum 2:1 über die Linie. Super Mädels!!! Leider trübte die Verletzung von Alisa Ried die große Freude, die nach dem Spiel ins Krankenhaus musste und leider wohl einige Zeit ausfallen wird.