Das Aufgebot: Peter Gutbier, Hannes Meyer, Lars Draude, Serhat Bingül, Moritz Ritter, Kevin Böttner, Matthias Tropmann, Frederik Pfaar, Nico Karwath, Duncan Eckhardt, Robin Greif, Melih Bingül, Joe Feige, Abdulrahman Jaber
Bericht Cora Zinn
Die SG KiloHa hat drei wichtige Punkte im Abstiegskampf liegen gelassen. Bei den Fuldalöwen/Beisetal hat die SG 1:0 verloren, vor allem weil sie in der ersten Halbzeit viele hundertprozentige Chancen einfach nicht genutzt hat. Es wäre also definitiv mehr drin gewesen.
Das goldene Tor erzielte Jonas Zilch in der 75. Minute, der auch der auffälligste Spieler bei der Heimmannschaft war.
In der ersten Hälfte hatte KiLoHas Robin Greif mehrere Chancen, der Stürmer traf aber leider an diesem Tag einfach nicht.
Das nächste Spiel wird eine Herkulesaufgabe, der Tabellenführer SC Edermünde kommt nach Haddamar. Anpfiff ist am Sonntag, 6. April, um 15 Uhr.
Redaktion
Da unsere Lokalzeitung ihre Berichterstattung wohl erst mit der 2. Halbzeit begonnen und die 1. Hälfte vergessen haben, wollen wir mit unserem kleinen Bericht etwas Licht ins „Dunkle“ bringen.
Viele waren nach dem Spiel von unserer Mannschaft in Malsfeld enttäuscht. Sicher hatten dabei auch unsere treusten Fans, die „Cheerleader von KiLoha“, mehr von ihren liebsten erwartet. Aber es gibt eben solche Tage, wo nichts läuft, und trotzdem hätte man auch an so einem schlechten Tag was mitnehmen müssen.
Vom Anpfiff an die Gastgeber mit Mann und Maus hinter dem Ball, aber in der eigenen Hälfte. Hatte man mal den Ball, kam der englische Fußball zum Tragen. Hart und fest der lange Ball und vorne hilft dann der, ne nicht der Fußballgott, sondern Jonas Zilch. Der hatte auch zwei starke Szenen, setzte sich auch gegen eine Überzahl durch und stand kurz vor einem Treffer.
Auf unserer Seite standen diesen zwei Chancen aber gleich sechs gute, fast schon 100% Möglichkeiten gegenüber, aber selbst die Besten wurden leichtfertig vergeben.
In der Pause wurden von den Gästen „Aeolus, der Gott des Windes“ beschworen zu helfen und das klappte. Mit dem starken „Pusten von „Aeolus „ im Rücken wurde der bis dahin fast nicht stattfindende Gastgeber stärker, profitierte aber auch weiterhin von vielen ungewohnten Fehlern unserer Mannschaft. Peter Gutbier musste da schon zweimal sein überragendes Können zeigen, war hier im Eins gegen Eins nicht zu überwinden, um einen Gegentreffer zu verhindern.
Trainer Andreas brachte nach einer guten Stunde Melih und jetzt kam etwas Struktur in unser Spiel. Nun endlich gute spielerische Ansätze, auch mal ein feines Doppelpassspiel, nur fehlte die letzte Entschlossenheit im Strafraum oder es war der ein oder andere Haken zu viel im Spiel.
Es hätte aber noch alles gut werden können als in der 73.min unser schnelle Junge vollkommen freie Bahn hatte, aus welchem Grund auch immer, aber zu früh und auch noch am Tor vorbei schoss, anstatt mit der Kugel ins Tor zu laufen.
Doch es kam noch schlimmer. Zunächst Glück in der 75.min. als die Löwen eine große Chance nicht nutzten, doch zwei Minuten später doch der glückliche Führungstreffer. Vollkommen unnötig das dumme und überflüssige Foul fast an der Außenlinie, ein Foul, wo jeder Trainer der Welt verrückt werden kann. Der Ball kam natürlich lang und hoch(englisch) in unseren Strafraum, hier keiner bei Jonas Zilch, der traf den Ball noch nicht einmal voll, aber trotzdem kullerte das Ding zum 1:0 über die Linie.
Hat man kein Glück, kommt auch noch Pech hinzu. Robin wurde nach einem Ball in den Strafraum zu Fall gebracht, 9 von 10 Schiedsrichtern hätten wohl auf den Punkt gezeigt, doch an diesem Tag war ausgerechnet der zehnte in Malsfeld. Im ganzen Spiel schon hatte der 23. Mann auf dem Feld mit seinem Auftreten, wir wollen gar nicht näher darauf eingehen, für viel Unmut auf beiden Seiten gesorgt und es gab eben keinen Strafstoß.
Unser Team packte in der letzten Viertelstunde, einschließlich Nachspielzeit, die Brechstange aus, was aber das falsche Mittel war, denn den vielen langen Bällen stand „Aeolus, Gott des Windes“ im Weg.
Die Hektik steigerte sich von Minute zu Minute, auch gab es ein wahres Kartenfestival(8 Gelbe Karten und 2 Zeitstrafen), aber letztlich blieb es beim glücklichen 1:0 Heimsieg für die Fuldalöwen.
Schade, hier hätte unser Team einen Big Point im Kampf um den Klassenerhalt landen können, ja eigentlich müssen, wenn man das ganze Spiel sieht. Doch es gibt sie eben – Tage wie diese -. Jeder, der mal Fußball gespielt hat, kennt das aus jahrelanger eigener Erfahrung und sollte deshalb auch nicht schimpfen, sondern weiter an unser Team glauben.
Eine starke Leistung von unserem Keeper, der mehrmals in der 2. Halbzeit Kopf und Kragen riskieren musste um Fehler seiner Vorderleute auszubügeln. Im Eins gegen Eins steht der Wahnsinnstyp, die meisten Keeper haben eine Macke, wie eine Mauer vor den Stürmern, macht sich dabei so breit, das die Angreifer keine Lücke finden um an ihm vorbei zu kommen. Schade nur, dass seine starke Leistung nicht belohnt wurde. Überragend Peter!!