3. Sieg im dritten Vorbereitungsspiel für unsere I. Mannschaft

23.02. | 13:00 | Fritzlar

SG KiLoHa I : SG Höringhsn/Meineringhsn I | 2:1 (1.1)

Das Aufgebot: Niklas Wissemann, Niklas Michels, Serhat Bingül, Lars Draude, Nico Karwath, Kevin Böttner, Moritz Ritter, Duncan Eckhardt, Melih Bingül, Matthias Tropmann, Abdulrahmann Jaber, Frederik Pfaar, Nico Jakob, Umut Eckmen

Bevor wir mit dem Spielbericht beginnen, ein Anliegen in eigener Sache. Es ist an uns herangetragen worden, dass die Spielberichte zu lang, zu ausführlich sind, um alles lesen zu können. Das ist natürlich sehr schade, denn wir waren immer der Meinung, dass man nicht nur über die „kalten“ Fakten eines Spiels schreiben(berichten) sollte. Dazu könnte man ja das Spiel tabellarisch auflisten, doch wo bleiben dann die Emotionen, die schönen Dinge eines Fußballspiels.

Auch das Drumherum finden wir unglaublich wichtig. Wie zum Beispiel die Arbeit vor dem Spiel, wo fleißige Hände dafür sorgen, dass der Sportplatz wunderschön und in voller Pracht für die Mannschaften bereit ist.

Die vielen Helfer hinter der Theke, in der Küche, wo für die Gäste aus nah und fern eine einzigartige Wurst ins Brötchen gezaubert wird. Etwas, was man in keinem Stadion dieser Welt besser findet, im Gegenteil. Dazu kommt noch der Kassenwart, der jeden Sonntag seine Runden um den Platz dreht, um bei den leider immer weniger werdenden Zuschauern höflich und immer nett den Eintritt kassiert.

Das sind nur die Helfer am Spieltag, unter der Woche muss noch mehr getan werden, um weiter auf dem Dorf die schönste Nebensache der Welt am Leben zu erhalten, den Dorffußball nämlich. Deshalb wird ein Bericht, wie auch heute, manchmal etwas länger, doch die Arbeit der Helfer und vor allem die Menschen, natürlich auch unsere Fußballer, liegen uns ganz besonders am Herzen und können gar oft genug erwähnt werden.

Gegen die Mannschaft von der SG Höringhsn/Meineringhsn, die in der Kreisoberliga Waldeck eine gute Rolle spielen und nach der Hinrunde auf dem 7. Tabellenplatz stehen, tat sich unser neuformiertes Team lange schwer. Einige Kicker standen Matthias Tropmann nicht zur Verfügung, dafür bekamen andere eine Chance sich zu zeigen.

Der Beginn im Gegensatz zu den letzten Spielen nicht so dynamisch, es fehlte doch einiges an Geschwindigkeit, vor allem im Umschaltspiel. Ruhe und Ordnung bekam man nicht ins Match, was aber auch am aggressiven Gegner lag.

Nach 8 Minuten der erste Hauch einer Chance, doch Nico und Duncan bekamen keinen Druck in ihre Aktion. Nico Karwath mit einer Wahnsinnsaktion nach 16 Minuten. Überragend wie er sich selbst die Pille erkämpfte, war auch von 3 Gegnern, wie man schön auf den Fotos sieht, nicht zu halten, der Schlenzer perfekt getimt, leider zu perfekt, denn die Kugel flog wenige Millimeter neben dem Pfosten ins Aus.

Eine echt kalte Dusche zwei Minuten später die Führung für die Gäste. Zunächst eine unnötige Ecke, die konnte zweimal nicht entscheidend geklärt werden und beim dritten Versuch landete dann das Leder zum 0:1 im Kasten von Niklas Wissmann. Unsere lauten, darauf kommen wir noch zu sprechen, und zahlreichen Fans, waren nun gespannt, wie und was unser Team nach dem ungewohnten Rückstand für eine Reaktion zeigen würde.

Erst einmal eine Gute, denn nur wenige Minuten später die Chance zum Ausgleich. Fantastisch wie der „schottische Highlander“ seinem englischen Gegner davon lief, überragend der Pass auf Matthias, doch der Gegner bekam im allerletzten Moment einen Fuß dazwischen. Beim anschließenden Eckball die Möglichkeit für Nico, doch beim Kopfball fehlte der Druck.

Nach 24 Minuten ein Doppelpass Festival aus dem Fußball Lehrbuch zwischen Lars und Melih. Unser Tausendsasa Melih konnte nur noch unfair gebremst werden und alles bereitete sich auf den Elfmeter vor. Doch der Schiedsrichter, der in den ersten 45 Minuten eine ganz schwache Vorstellung zeigte, legte den „Tatort“ auf außerhalb des Strafraumes, was selbst den Gegner verwunderte. Beim Freistoß erneut klares Foul an Matthias, doch vom Schiedsrichter, der nur einen Meter daneben stand, kein Pfiff.

Trotz der Chancen kein gutes Spiel von unserer Elf. Oft fehlte die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen, auch die ungewohnten Abspielfehler spielten den Gästen in die Karten. Die fehlenden oder falschen Pfiffe vom 23. Mann sorgten für viel Unmut auf beiden Seiten. Abseits wurde nicht erkannt, bei klaren Fouls, auch von uns, blieb ebenfalls die Pfeife stumm.

Das Spiel der „Waldecker“ strukturierter, auch lief bei den Gästen in dieser Phase der Ball besser. Vor allem im Spiel ohne Ball mit Vorteilen, hier hatte der Gegner so immer mehrere Anspielstationen. Nach einer halben Stunde etwas zum Erheitern. Lang und länger der Ball von den Gästen, unser Abwehrspieler verschätzte sich und freie Bahn zum 0:2. Der Stürmer spielte sogar noch Niklas aus, doch anstatt die Pille ins Tor zuschieben, legte er seinem Mitspieler auf, der natürlich im Abseits stand. Das war mehr Glück als ….

Nur wenige Minuten später der nächste Fauxpas. Der Rückpass viel zu kurz und wieder der Gegner mit freier Bahn. Niklas konnte sich im Strafraum nur noch durch ein Foul helfen, hätte böse enden können, doch der Schiedsrichter pfiff nicht, unglaublich, aber gut für uns.

Im Gegenzug ein herrlicher Freistoß von Melih, doch klasse, wie sich der gegnerische Keeper lang und länger machte und den eigentlich Unhaltbaren noch zur Ecke lenken konnte. Der Eckball genau auf den Kopf vom „Herrscher der Lüfte“, doch Serhat konnte die 100% nicht wie gewohnt nutzen.

Jetzt endlich stand unser Team aber höher und brachte sofort die Hintermannschaft aus Waldeck ein ums andere Mal in die Bredouille. Doch es dauerte bis zur 44.min, ehe man daraus Kapital schlagen konnte.

Der 1:1 Ausgleich dann aber wunderschön. Ein absoluter Traum der One-Touch-Fußball zwischen Nico Karwath und Duncan, der Gegner hatte keine Chance gegen die superschnellen Beine von Duncan, phänomenal die Übersicht von Duncan, legte uneigennützig quer und Abdulrahman brauchte nur noch das Leder über die Linie schieben.

4 Minuten nach dem Wechsel der unglaubliche Pass von Matthias in die Schnittstelle auf Duncan. Der drehte sich um seinen Gegenspieler, gut auch der Abschluss, aber erneut hielt der Keeper sensationell. Nun aber unsere Mannschaft der Herr auf dem Feld. Die Pille lief gut, ein großes Plus nun die Ballsicherheit und das bessere Umschaltspiel.

Gefordert wurde das vor allem von unseren überragenden „Cheerleaders“, die nicht nur alle bildhübsch sind, sondern auch mit großem Fußballsachverstand überzeugen. Lautstark und mit ihren wunderschön „Pompons“ nicht zu übersehen, trieben sie ihre Lieblinge an, die bei diesem überragenden Forderungen ihrer besseren Hälfte gar nicht anders konnten und zwei Gänge hochschalteten.  

Nico wieder mit einer geilen Aktion nach 64 Minuten. Erneut hatten die drei Gegner das Nachsehen, konnten ihn nicht stoppen, doch beim Schuss fehlten dem Traum aller Schwiegermütter wieder nur wenige Millimeter zum großen Glück.

3 Minuten später erneut der Torwart, verhinderte das sichere Tor mit einer Superreaktion. Doch es Eckball und den zirkelte der Mann mit dem „goldenen Füßchen“, genau auf das Köpfchen vom neuen „Kopfballungeheuer“ Kevin Böttner und es stand 2:1.

Das Spiel plätscherte anschließen so vor sich hin, beide Mannschaften hatten nur noch wenige klare Aktionen und so blieb es dann am Ende auch beim 2:1.

Der absolute Gänsehautmoment an diesem Sonntag war in der 46.min die Einwechslung von Frederik Pfaar. Lange lange haben wir unsere „Maschine“ vermisst, der zunächst mit einer schweren Verletzung zu kämpfen hatte, sich dann aber einen echten Lebenstraum erfüllte und sich für ein gutes Jahr aufmachte das Land der Rocky Mountains zu erobern.

Mit unglaublichen, unvergesslichen Eindrücken im Gepäck ist Freddy endlich wieder in der Heimat zurück, kann bestimmt seinen Mannschaftskollegen viel erzählen von den unheimlichen Begegnungen mit Bären, Elchen, Wölfen, Pumas, Luchsen und vielen anderen „wilden“ Tieren.  Kurzzeitig hatte man in Lohne, Kirchberg und Haddamar Angst, dass der junge tolle Kerl sich ganz dem schönen Trapperleben verschreiben würde, doch Gott sei Dank war die Sehnsucht nach Heimat und deutschem Bier stärker. Wir freuen uns jedenfalls unglaublich, dass er wieder da ist sagen ganz laut:

„Herzlich willkommen Frederik“

Hö_01
Hö_02
Hö_03
Hö_04
Hö_05
Hö_06
Hö_07
Hö_08
Hö_09
Hö_10
Hö_11
Hö_12
Hö_13
Hö_14
Hö_15
Hö_16
Hö_17
Hö_18
Hö_19
Hö_20
Hö_21
Hö_29
Hö_30
Hö_31
Hö_32
Hö_33
Hö_34
Hö_35
Hö_36
Hö_37
Hö_38
Hö_39
Hö_40
Hö_41
Hö_42
Hö_43
Hö_44
Hö_45
Hö_46
Hö_47
Hö_48
Hö_49
Hö_50
Hö_51
Hö_52
Hö_53
Hö_54
Hö_55
Hö_56
Hö_57
Hö_58
Hö_59
Hö_60
Hö_61
Hö_62
Hö_63
Hö_64
Hö_65
Hö_66
Hö_67
Hö_68
Hö_69
Hö_70
Hö_71
Hö_72
Hö_73
Hö_74
Hö_75
Hö_76
Hö_77
Hö_78
Hö_79
Hö_80
Hö_81
Hö_82
Hö_83
Hö_84
Hö_85
Hö_86
Hö_87
Hö_88
Hö_89
Hö_90
Hö_91
Hö_92
Hö_93
Hö_94
Hö_95
Hö_96
Hö_97
previous arrow
next arrow
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner